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Translated Material : German : Telepathische Nachrichten (Candace) Last Updated: May 18, 2011 - 11:24:29 PM


Update von CM
By Candace / CM
Oct 17, 2010 - 5:51:49 AM

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Telepathic Messages : Candace Last Updated: Oct 16, 2010 - 8:17:18 PM

Update by Christ Michael
By Christ Michael thru Candace
Oct 16, 2010 - 11:27:10 PM


Update von CM


durch Candace


beinhaltet auch das Erste Papier des Urantia-Buches "Der Universelle Vater"

16. Oktober 2010

Übersetzung: Eve



Hallo, ihr Geliebten. Christ Michael hier, um den schon lange notwendigen Update zu machen. Candace hat mich ziemlich danach gedrängt. Ihr da wünscht euch das natürlich ebenso, auch wenn sie manchmal unsere Pläne nicht im Stil von Channelling wiedergibt, empfängt sie doch die Information von uns.

Nun habe ich kürzlich mit Hazel gearbeitet - in Bezug auf eure Einheit mit mir, die ihr demonstrieren MÜSST. Es ist Zeit dafür, das zu tun, an allen 24 Stunden der 7 Tage-Woche, auch wenn ihr ignoriert werden könntet. Weist den Weg. Reduziert den Gebrauch von euren Autos, findet heraus, wo ihr verschwenderisch seid - oder im Materialismus verhaftet, nehmt euch da zurück und lasst die Leute wissen, WARUM. Es gibt so vieles, was ihr noch tun könntet - abgesehen davon, euch die Stasis zu wünschen.

Die Antwort der Amerikaner auf die Katastrophe im Golf von Mexiko war nichts anderes, als vollkommen unehrenhaft Gott und dem Mutterplaneten gegenüber. So sei es drum, meine ich. Die Dichte nimmt zu und es ist schwierig für uns, dagegen anzuarbeiten.

Wie Esu kürzlich durch Adam sagte - die neuen Ebenen von "Akzeptanz" werden niedriger und niedriger, aber an welchem Punkt werdet ihr alle gegen das "Tier" rebellieren? Wir sehen an beinahe jedem Ort auf der Erde noch KEINEN Beweis dafür, - aber im besonderen bei den sogenannten "fortschrittlichen" westlichen Nationen.

Ihr alle wurdet geboren, selbst die Robotoiden wissen was über Gottheit und doch gibt es noch keine Bewegung in diese Richtung. Nun - genug über dieses traurige Thema, ihr wollt alle wissen, was die Mutter macht.

Also, es hat den Anschein - wie Candace gerne witzelt - dass ein Kaiserschnitt notwendig werden wird, um dieses Kind Gottes auf diesem Planeten auf die Welt zu bringen. Ein mächtiger Weckruf - und wir versuchen hier unser bestes - doch die Dichte scheint bei jedem Schritt nach Vorne wieder zwei Schritte rückwärts zu machen. In anderen Worten gibt es KEINEN Fortschritt. Mindestens ein Schritt rückwärts für alle 2 Schritte nach vorne, das ist Fortschritt.

Wir müssen das konstant mit Lichtinjektionen "bekämpfen". So ist das auf einer rückständigen Welt wie dieser hier. Wie enthüllt worden ist, setzen wir jetzt auf die Achsen-VERSCHIEBUNG. Candace hat kürzlich darüber gepostet. Die ersten paar Tage gingen gut, und ich war erfreut - und dann ist alles sozusagen "eingefroren". Wir haben die Energien sehr stark angehoben, versuchten die Materie "aufzulockern", damit sie sich bewegt. Wir brauchen eine größere Veränderung, um die Aufmerksamkeit des Menschen zu erhalten. Damit machen wir weiter, und wir denken, dass sich die Achse in Kürze wieder für uns bewegen wird. Wir möchten eine größere und plötzlichere Bewegung, zum Zwecke der dadurch erregten Aufmerksamkeit.

Was geht da in Arkansas vor, fragen so viele? Nun, es ist die New Madrid-Spalte, die sich in alte Grabenlinien hinein ausdehnt. Keine Situation, die daraus entstand, dass gepumpt oder Gas gefördert wird. Die Situation im Golf von Mexiko ist schrecklich. Im größten Teil davon ist Öl, und das klar ersichtlich, wenn eure Kontrolleure euch nur die Bilder sehen lassen würden, die von Flugzeugen aus aufgenommen werden.


Link zu einem Bild : Shocking aerial photo of shoreline in Orange Beach, AL near Florida border

So viel Öl und Erdgas sind ausgetreten, dass der Druck sich ausgleicht und das Risiko sich gewissermaßen verkleinert - entlang des langen Risses - über den wir schon gesprochen haben. Aus diesem Grunde hat die Explosion noch nicht stattgefunden. Das bedeutet aber nicht, dass es vorbei damit ist. Habt ihr da eigentlich eine Ahnung, wie viel Öl und Gas schon aus diesen unterirdischen Vorkommen ausgetreten ist, damit dieser Ausgleich stattfinden konnte? (Candace: Es geht immer noch weiter - das bedeutet nicht, dass es aufgehört hat - es bedeutet nur, dass der Druck abgenommen hat) Das kann nach eurem Verständnis noch nicht mal in eurem Zahlensystem ausgedrückt werden.

Der GOM besteht jetzt mindestens zu 50% aus Öl

- und die Strömungen arbeiten aus mehreren Gründen nicht mehr richtig. Europa und die Ostküste der Vereinigten Staaten werden im kommenden Winter diese warmen Strömungen nicht mehr haben. Der Mensch hat sich absichtlich seine eigene Eiszeit wieder gebracht. Während das Blowout selbst NICHT absichtlich hervorgerufen wurde, ... alles was danach stattfand, GESCHAH aus Absicht. Die Verbrecher kennen ihre Wissenschaft in dieser Hinsicht, und sie wissen, dass sie ein Klimawandel-Ereignis erzeugt haben, was in der Tat von ihnen bezweckt wurde. (Candace: Die obige Äußerung zum Wetter bedeutet nicht, dass wir Winter haben werden)

Jetzt zurück zur Achsverschiebung. Wir hoffen auf eine viel größere, mindestens bis zu 1 Grad dieses mal in einer einzigen Bewegung. Das könnte etwas mehr Zeit für die Vorbereitung in Anspruch nehmen, aber wir spielen hier "Nachholen". Der Mensch muss vor der Stasis aufgewacht sein, so dass er sieht, was er angerichtet hat.

Wir werden die Mini-Stasis, von der wir gesprochen haben - immer noch brauchen. Ihr Stattfinden wird noch immer mit dem GOM Ereignis verknüpft sein, denn wir müssen da reingehen und dieses Öl und die Flüssiggase während der Mini-Stasis entfernen.

Diese riesige Ansammlung (von toten Tieren, Öl etc. E. ) darf nicht in den allgemeinen Kreislauf dieser Welt gelangen, das ist zu viel. Es ist wirklich gut, dass sich das NUR im Golf aufbaut, und dass die natürlichen Kreisläufe daher unterbrochen sind.

Jeder von euch kann das auf euren Satellitenbildern beobachten. Stürme, die von der Karibik hereinkommen, drehen ab und ziehen wieder zurück aufs Meer, bevor sie noch in den Golf eintreten können. Sie bewegen sich nicht die Küste der Vereinigten Staaten hinauf, wie es der Fall sein sollte. Ihr seht also, ihr Lieben, wir sprechen nicht nur von den Wasserströmungen im Golf, sondern auch von den Strömungen der Stürme. Sie sind gekoppelt. Ihr solltet überall da sein, wo ihr Ohren findet die willens zu hören sind, und darauf hinweisen und es den Leuten zeigen. (Candace: Tropical Weather : Weather Underground hat gegen den unteren Teil der Seite hin eine Tabelle, wo man verschiedene Zonen in den Tropen selektieren kann. Wählt "Infrarot" und "Animation" aus, um die Flussrichtungen zu sehen. Ich habe mehrere Stürme beobachtet, die nicht in den Golf kamen, sondern über Kuba abdrehten und zurück auf den offenen Atlantik zogen. )

Jetzt zu unseren Verbrechern: Wir werden euch alle während der Mini-Stasis entfernen, in jeglicher Facette eurer Kontrolle. In den "gewählten" Ämtern, in den ernannten Ämtern, in den Medien,.. viele Aufsichtsräte in Konzernen und alles in der Art. Wir werden auch alle entfernt haben, die im Sex-Geschäft und in damit zusammenhängenden Luderleben verhaftet sind. Diese Anzahlen werden ziemlich groß sein. Wir haben für nach der Mini-Stasis Ersatz auf Lager, werden aber an diesem Punkt nicht ins Detail darüber gehen. Wir WERDEN den Leuten der verfügbaren Zeit entsprechend die bestmögliche Unterrichtung darüber geben, wer wir sind.


Wenn die Katastrophen hereinbrechen, werden wir auch jene aus den Katastrophengegenden abtragen, die den Planeten verlassen - aus allen den Gründen, auf die wir vorher schon detaillierter eingegangen sind. Einige der jüngeren Seelen werden ihre "Auferstehung" erfahren und in die Residenzwelten entrückt werden (siehe Urantia-Buch oder Glossar auf der AH-Deutschland-Seite, E. )

Candace: Kürzlich hab ich nochmal Abschnitte im Urantia-Buch gelesen - und ich kam zu dieser Äußerung über das Umziehen von Bevölkerungen auf Ersatzplaneten (Seite 582 - engl. Ausgabe, Schrift 51, 582.3). Während es diese Dematerialisierungstechnik gibt, mit der die planetaren Adame für den Transfer von Jerusem auf die evolutionären Welten vorbereitet werden, gibt es keine äquivalente Methode, um sie wieder von solchen Welten weg zu bringen, bis nicht der gesamte Planet geleert werden muss und im Zuge dessen ein Notfallplan der Dematerialisierungstechnik für die gesamte rettbare Population gemacht wird. Wenn eine physische Katastrophe die planetare Residenz einer sich entwickelnden Rasse bedrohen sllte, dann würden die Melchisedeks und die Lebensbringer die Dematierialisierungstechnik für alle Überlebenden einrichten - und durch einen seraphischen Transport würden diese Wesen dann weggetragen werden - hin zu der neuen Welt, die für die Fortsetzung ihrer Existenz vorbereitet worden ist. Die Evolution einer menschlichen Rasse muss - wenn sie auf einer Welt im Raum erst inittiert worden ist - ziemlich unabhängig vom physischen Überleben des Planeten weitergehen - aber während der evolutionären Zeitalter ist es auf keine andere Weise vorgesehen, dass ein planetarer Adam oder eine Eva ihre gewählte Welt verlassen solle.

Die PJ"s erläutern auch, dass der Planet geleert und gereinigt werden wird, und dass ein neuer Planet vorbereitet werden wird. Nur um etwas mehr Info zu dem zu liefern, was wir posten. Diejenigen aus den höheren Reichen von Nebadon - wie oben angemerkt - die Melchisedeks, die Lebensbringer - , kommen schon viele Jahre vorher auf einen Planeten, der entweder verloren ist, oder der für eine Zeit lang geleert wird - um diejenigen, die von Gott sind, auf das Ereignis vorzubereiten. Mit den oben erwähnten ""Überlebenden" meinen wir jene, die von einem Gedankenjustierer bewohnt sind. Es wird mehrmals erwähnt, dass Leute ihre Entscheidungen fällen müsse, damit sie auf die Evakuierung vorbereitet werden können.

Im Falle von massiven nuklearen Detonationen müssen Leute dematerialisiert werden - da niemand nahe beim Planeten runterkommen kann - und daher könnn nur Leute hochgeholt werden, die einen Justierer tragen. Oft stehen nur 15 Minuten Zeit zur Verfügung, um einen Planeten zu leeren. Oft sind auch die Körper nicht vorbereitet - aber die Seele geht trotzdem. Im Falle von mehr Zeit - wie bei einer anstehenden Polumkehrung - können sie näher ran kommen und die Leute in einen Strahl nehmen (Levitations / Traktorstrahl, E.) - aber viele überleben das physisch auch nicht - wenn sie vorher nicht vorbereitet wurden. In diesen Fällen werden allerdings mehr Leute und Tiere in ihren Körpern entfernt. Dieser neue Planet von dem wir sprechen, wurde aus dem Gedanken heraus vorbereitet, dass dieser Planet hier geleert werden müsste. Sie nehmen KEINE Kriminellen auf neue Welten.

Der Planet wird unter unseren gegenwärtigen Plänen nicht vollständig geleert werden, wegen der Stasis und des Zurückbringens von Völkern danach. Aber für neue Leser: Dieser Planet ist sehr stark überbevölkert und viele Leute werden umziehen - eine Menge. Manche dadurch, dass sie ihre Körper verlieren und woanders neu inkarnieren, andere durch direkte Entfernung auf diesen neuen Planeten, und auch an Bord eines Schiffes für lange Zeitperioden, wenn für diese noch Lebenden kein anderer Platz gefunden werden kann. Sie können vor ihrem normalen Dahinscheiden aus dem Leben noch eine Menge Unterrichtung erhalten. Wir haben viele Leute hier mit Schiffen aus materiellen/physischen Welten, denn dies IST ein physischer Planet. Traurigerweise haben unsere Verbrecher die "Entrückungsgeschichte" erschaffen, die sich um die Evakuierungsgeschichte zu ranken scheint - und aus unerfindlichen Gründen scheinen insbesondere Christen zur Zeit der Entrückung ihrer physischen Körper zu denken, sie kämen in den Himmel. SO IST DAS NICHT. Diese Körper funktionieren auf architektonsichen Welten nicht.

Christ Michael: Und - während der Katastrophen, die da anstehen, werden wir Unterstützung geben, indem wir die Erdenleute vor der großen Stasis mit Nahrung versorgen, so dass es kein Leiden durch Mange an Nahrungsmitteln gibt. Das wird eine kurze Periode sein. Es wird eine wohltätige Periode sein, wo die Leute "Gott" in Aktion sehen werden.

Jetzt zum kürzlich dagewesenen Datum des 13. Oktobers, zu dem es hieß, es würde weltweite Sichtungen geben... stellt euch selbst die Frage: HABEN WIR das gesagt, oder waren es die Dunklen? Ein paar Schiffe wurden gezeigt, ein paar von unseren Kameraden entschieden sich dafür, dies zu tun - so wie diejenigen über New York City, aber das war NICHT unser Plan. In der Tat sind die Dunklen glücklich darüber, denn für sie zeigt es, dass wir nicht "real" sind, da wir uns doch nicht gezeigt haben. Oder sie stellen es so hin, als würden wir falsche Information herausgeben haben, da das Augezeugen Ereignis zum Weitererzählen nicht passiert ist. Bedenkt auch, dass ein beträchtlicher Anteil der Dunklen auch vermittelte, es würde sich um die Operation Blue Beam handeln. In der Tat waren "blaue Strahlen" zu sehen. Das waren nicht unsere "blauen Strahlen". Auf meiner Uhr wird Operation Blue Beam nicht passieren.


(Candace: ich werde Leser, die noch nie von der Operation Bluebeam gehört haben, ihre eigenen Nachforschungen im Netz betreiben lassen. )

Unter den Lesern von AH gibt es einige, die dieses große Augenzeugenereignis zum Weitererzählen allen Ernstes erwartet haben - und wenn es sich um MEINE Order gehandelt hätte, dann hätte ich es durch Candace herausgegeben. Genug zu diesem Thema.


Dieses Wochenende intensivieren wir unsere Anstrengungen und unsere Aktivitäten der letzten paar Tage. Die Dichte der Materie kann nicht plötzlich geändert werden, sie ist ein stetiger Prozess. Versteht, dass viele von euch intensive körperliche Symptome dadurch haben werden. Candace hört von Leuten, die Ausflüge ins Krankenhaus machen, wegen auftretender Brustschmerzen. Wenn der Planet auf eine neue Achse verschoben wird, kann das Prozesse wie Erbrechen, Schwindel, seltsame Schmerzen und Orientierungslosigkeit erzeugen. Seid darauf eingestellt. Und wen die Platten erst anfangen, sich zu verschieben, dann wird es auch eine Fülle von sehr seltsamen und beängstigenden Geräuschen geben. (Candace: Ich habe kürzlich zweimal Brustschmerzen gehabt, die in beide Arme ausstrahlten. Ich habe das vorher schon auf der Hauptseite erwähnt).

Letzte Woche gab es im Web weitverbreitete Berichte, denn dieser Prozess fing sachte an, - sowohl was Erdveränderungen als auch physisches Unbehagen betrifft. An diesem Wochenende wird beides noch viel schlimmer werden, denn die Energien werden erhöht und die Achse fängt wieder an, sich zu bewegen. Es wird - wenn die Achse erst anfängt sich zu verlagern - ungefähr 6-12 Stunden dauern, um ein ganzes Grad zu erreichen, - wenn wir hier Glück haben - und die Symptome der Leute auf der ganzen Welt werden riesig sein. Ihr könnt davon ausgehen, dass Brücken und Gebäude einstürzen werden, dass Senklöcher entstehen, riesige Frakturen im Erdboden und mehr. Und ihr könnt erwarten, dass eine schläfrige planetare Bevölkerung in große Angst verfällt. Ihr könnt alle Sorten von Reaktionen um euch herum erwarten, und eine Menge Propaganda mag das Internet wohl überschwemmen.

Wir möchten insgesamt mindestens 2 Grad erreichen. Wir sind aktuell bei ungefähr 0,55° - seit wir vor über einer Woche angefangen haben, in kleinen Einheiten vorzugehen. Diese Einheiten müssen sich diesmal in der Größe steigern. Ihr könnt auch Probleme bei eurem Satellitenempfang erwarten, denn die Empfangspunkte werden sich nicht organisieren. Wir können und werden die Satelliten bewegen, die für unsere Ankündigungsprozesse notwendig sind, aber wir werden sie nicht bis zur Kurz-Stasis bewegen. Ihr könnt auch davon ausgehen, dass auch euere GPS Systeme Funktionsdefizite bekommen.

Damit reicht es für diesmal. Seid vorbereitet. Und lagert eure eigene Nahrung ein, wenn ihr könnt, ihr Geliebten, denn es ist das Richtige, dies zu tun, und das Richtige, um es zu demonstrieren. Viele von euch haben das abgelehnt, weil euer SCHICKSAL sich noch nicht erfüllt hat, aber alle sollten immer darauf vorbereitet sein, dass ihr SCHICKSAL sich erfüllt.

Dies ist eine Welt, wo die Leute sehr erbärmlich reagieren werden. Besonders jene, die an Komfort gewöhnt sind. Alles was sie kennen, wird erschüttert werden, wenn ihre Erde bebt, und sie haben keine vorbereitung darauf. Bereitet eure eigenen "Häuser" vor. Denn dies zu tun IST eine Aktion GOTTES. Jetzt ist es wieder an mir, an die Arbeit zu gehen. Seht ihr, Ewiges Leben hat nichts damit zu tun, in verschwommener Glückseligkeit zu leben, es geht um Arbeit, jeder arbeitet! Es gibt keinen, der das ewige Leben erlangt hätte und nicht an der Arbeit wäre. Aus diesem Grund lehnen das so viele ab! Sie wünschen nicht, aus sich selbst heraus zu wachsen, denn das verlangt Arbeit. Seid in Frieden, ICH BIN Christ Michael Aton.

Candace: Ich habe die ersten Schriften des Urantia-Buches vor ein paar Wochen nochmal gelesen - eigentlich sogar ziemlich kürzlich, als ich mich in der Wiederherstellungsphase nach meiner kürzlichen Mikrowellen-Attacke befand und nach dem Verlust eines weiteren Computers und den daraus entstehenden Problemen. Übrigens, ich will hier meine tiefe Dankbarkeit allen unseren Lesern gegenüber zum Ausdruck bringen, die mir Spenden schickten, damit ich mir einen anderen Computer organisieren konnte!!!! Denn ohne kann ich meine Arbeit nicht machen, und nicht in Kontakt mit euch allen bleiben!

Wie auch immer - ich habe da drin mehrere Lieblingsstellen, und ich habe mich durch sie durchgearbeitet, und entschieden, anstatt einfach die ganzen Schriften zu posten - zuerst die über den Universellen Vater zu posten. Daher stelle ich hier Schrift 1 ein, damit ihr sie lesen könnt. Manche von euch müssen das Urantia-Buch erst noch öffnen - und vieleicht wird Euch das ermutige, den tapferen Schritt in die 2000 u. mehr Seiten dicken Giganten zu wagen. Hier sind wir nun also und ihr entscheidet, welche Teile dieses ersten Kapitels eure eigenen Herzen zum Singen bringen, denn selbst das NewAge hat eine Menge Probleme damit, die Person des Universellen Vaters zu verstehen. Nehmt www.urantia.org (deutsch anklicken! E.) - ich empfehle dringend, euch ein gedrucktes Exemplar zuzulegen, damit ihr eure Markierungen und Anmerkungen anbringen könnt. Mein Exemplar ist voll davon und hat auch viele, viele Papiermarker drin. Für diejenigen, die von "Universen" verwirrt sind - die Schöpfung kam nicht auf einmal in die Existenz, und sie wächst immer noch, und Schöpfungen werden in die "Lokaluniversen" hineingruppiert. Jedes hat an seiner Spitze einen Schöpfersohn Gottes. Wir gehören nach Nebadon, dessen Schöpfersohn Christ Michael ist, und der zu dieser Zeit persönlich präsent ist, indem er einen Körper benutzt - denn er ist Geist - so dass er für uns sichtbar sein kann. Ich habe einige Teile darin fett markiert, von denen ich finde, dass sie besonders wichtig dabei sind, wenn man das Konzept Gottes erfassen will.

(Die fetten Markierungen sind 1:1 auf die deutsche Version des UB"s von mir übertragen,  wurden durch das Posting Modul jedoch leider geschluckt. Ich möchte nicht alles nochmal machen... daher - wenn ihr die Markierungen sehen wollt, geht bitte auf www.abundanthope-deutschland.de, Navi  VIP's CM, und lest den Post da, Gruß Eve )




Das Urantia Buch

Schrift 1
Der Universale Vater


(21.1) 1:0.1 DER Universale Vater ist der Gott der gesamten Schöpfung, der Erste Zentrale Ursprung aller Dinge und Wesen. Denkt zuerst an Gott als an einen Schöpfer, dann als an einen Überwacher und schließlich als an einen unendlichen Erhalter. Die Wahrheit über den Universalen Vater hatte über der Menschheit zu dämmern begonnen, als der Prophet sagte: „Du, Gott, bist allein; es gibt keinen außer dir. Du hast den Himmel und den Himmel der Himmel mit all seinen Heerscharen erschaffen; du bewahrst und überwachst sie. Die Universen sind durch die Söhne Gottes erschaffen worden. Der Schöpfer hüllt sich in Licht wie in ein Gewand und spannt die Himmel aus wie einen Vorhang." Erst das Konzept des Universalen Vaters - ein Gott an Stelle von vielen Göttern - versetzte den sterblichen Menschen in die Lage, den Vater als göttlichen Schöpfer und unendlichen Überwacher zu verstehen.

(21.2) 1:0.2 Die Myriaden planetarischer Systeme wurden alle geschaffen, um dereinst von vielen verschiedenen Arten intelligenter Geschöpfe bewohnt zu werden, von Wesen, die Gott kennen können, seine göttliche Zuneigung empfangen und ihn ihrerseits lieben können. Das Universum der Universen ist das Werk Gottes und der Wohnort seiner mannigfaltigen Geschöpfe. „Gott schuf die Himmel und formte die Erde; nicht umsonst begründete er das Universum und schuf er diese Welt; er gab ihr Gestalt, auf dass sie bewohnt werde."

(21.3) 1:0.3 Alle erleuchteten Welten anerkennen den Universalen Vater und beten ihn an, den ewigen Erschaffer und unendlichen Erhalter der ganzen Schöpfung. Die Willensgeschöpfe unzähliger Universen haben die lange, lange Reise nach dem Paradies unternommen, den fesselnden Kampf des ewigen Abenteuers, Gott den Vater zu erreichen. Das transzendente Ziel der Kinder der Zeit ist es, den ewigen Gott zu finden, die göttliche Natur zu verstehen, den Universalen Vater zu erkennen. Gott kennende Geschöpfe haben nur einen höchsten Ehrgeiz, gerade nur einen alles verzehrenden Wunsch, nämlich in ihren Sphären so zu werden wie er es in seiner paradiesischen Vollkommenheit der Persönlichkeit ist und in seiner universalen Sphäre höchster Rechtschaffenheit. Vom Universalen Vater, der in der Ewigkeit wohnt, ist die allerhöchste Weisung ausgegangen: „Seid vollkommen, so wie ich vollkommen bin." In Liebe und Barmherzigkeit haben die Botschafter des Paradieses diese göttliche Aufforderung durch die Zeitalter und hinaus in die Universen getragen, sogar bis zu so niedrigen Geschöpfen tierischen Ursprungs wie die Angehörigen der menschlichen Rassen Urantias.

(22.1) 1:0.4 Dieser wunderbare und universale ausdrückliche Befehl, mit aller Macht nach der Vollkommenheit der Göttlichkeit zu streben, ist die erste Pflicht und sollte der höchste Ehrgeiz aller ringenden Geschöpfe des Gottes der Vollkommenheit sein. Die Möglichkeit, göttliche Vollkommenheit zu erreichen, ist die finale und gewisse Bestimmung allen ewigen geistigen Fortschritts des Menschen.

(21.2) 1:0.5 Die Sterblichen Urantias können schwerlich hoffen, im unendlichen Sinne vollkommen zu sein, aber es ist den auf diesem Planeten beginnenden menschlichen Wesen durchaus möglich, das himmlische und göttliche Ziel zu erreichen, das der unendliche Gott dem sterblichen Menschen gesetzt hat; und wenn sie diese Bestimmung tatsächlich erreicht haben, werden sie in ihrer Sphäre göttlicher Vollkommenheit mit allem, was Selbstverwirklichung und mentales Vollbringen betrifft, ebenso überreich ausgestattet sein wie Gott selber in seiner Sphäre der Unendlichkeit und Ewigkeit. Derartige Vollkommenheit mag im materiellen Sinne nicht universal sein noch unbegrenzt in intellektuellem Erfassen oder final in geistiger Erfahrung, aber sie ist final und vollständig unter allen endlichen Gesichtspunkten der Göttlichkeit des Willens, der Vollkommenheit der Persönlichkeitsmotivation und der Gottesbewusstheit.

(22.3) 1:0.6 Dies ist die wahre Bedeutung des göttlichen Gebotes „Seid vollkommen, so wie ich vollkommen bin", das den sterblichen Menschen stets vorwärts treibt und nach innen weist in seinem langen und fesselnden Ringen um Erreichen immer höherer Ebenen geistiger Werte und wahrer universeller Bedeutungen. Diese sublime Suche nach dem Gott der Universen ist das höchste Abenteuer der Bewohner aller Welten von Zeit und Raum.

1. Der Name des Vaters

(22.4) 1:1.1 Von allen Namen, unter denen Gott der Vater in den Universen bekannt ist, begegnet man denen am häufigsten, die ihn als Ersten Zentralen Ursprung des Universums bezeichnen. Den Ersten Vater kennt man in verschiedenen Universen und in den verschiedenen Sektoren desselben Universums unter mehreren anderen Namen. Die Namen, welche ein Geschöpf dem Schöpfer zulegt, hängen sehr stark von der Vorstellung ab, die sich dieses Geschöpf vom Schöpfer macht. Der Erste Zentrale Ursprung hat sich nie durch einen Namen, sondern nur durch seine Natur offenbart. Wenn wir glauben, die Kinder dieses Schöpfers zu sein, ist es nur natürlich, dass wir ihn schließlich Vater nennen. Aber dies ist ein Name unserer eigenen Wahl, und er entspringt der Erkenntnis unserer persönlichen Beziehung zum Ersten Zentralen Ursprung.

(22.5) 1:1.2 Der Universale Vater auferlegt den intelligenten Willensgeschöpfen der Universen nie irgendwelche Form willkürlicher Anerkennung, förmlicher Anbetung oder sklavischen Dienstes. Die evolutionären Bewohner der Welten von Zeit und Raum müssen ihn von sich aus - in ihrem eigenen Herzen - anerkennen, lieben und freiwillig anbeten. Der Schöpfer weigert sich, sich den geistigen freien Willen seiner materiellen Geschöpfe durch Zwang oder Nötigung zu unterwerfen. Die liebende Bereitschaft des menschlichen Willens zur Ausführung des väterlichen Willens ist das kostbarste Geschenk des Menschen an Gott; tatsächlich stellt eine solche Weihung des Geschöpfeswillens das einzig mögliche menschliche Geschenk von wahrem Wert an den Paradies-Vater dar. In Gott lebt und bewegt sich der Mensch und hat er sein Dasein; es gibt nichts, was der Mensch Gott geben könnte außer dieser Wahl, sich treu an des Vaters Willen zu halten; und solche von den intelligenten Willensgeschöpfen der Universen getroffene Entscheidungen stellen die Realität jener wahren Gottesverehrung dar, welche die von Liebe beherrschte Natur des Schöpfer-Vaters so sehr zufrieden stellt.

(22.6) 1:1.3 Wenn ihr einmal wahrhaftiges Gottesbewusstsein erlangt habt, wenn ihr den majestätischen Schöpfer wirklich entdeckt habt und mit der Erfahrung beginnt, der euch innewohnenden Gegenwart des göttlichen Überwachers gewahr zu werden, dann werdet ihr, je nach eurer Erleuchtung und entsprechend der von den göttlichen Söhnen zur Offenbarung Gottes angewandten Art und Methode, für den Universalen Vater einen Namen finden, der eure Vorstellung von dem Ersten Zentralen Ursprung angemessen zum Ausdruck bringt. Und so kommt es, dass man den Schöpfer auf unterschiedlichen Welten und in verschiedenen Universen unter zahlreichen Benennungen kennt, die dem Geiste der Beziehung nach alle dasselbe meinen, während indessen jeder Name in Worten und Symbolen den Grad und die Tiefe zum Ausdruck bringt, mit der Gott in den Herzen der Geschöpfe einer gegebenen Welt herrscht.

(23.1) 1:1.4 In der Nähe des Zentrums des Universums der Universen kennt man den Universalen Vater meist unter Namen, die etwa Erster Ursprung bedeuten. Weiter außen in den Universen des Raums bedeuten die zur Bezeichnung des Universalen Vaters gebrauchten Ausdrücke häufiger Universales Zentrum. Noch weiter außen in der gestirnten Schöpfung wie auf der Hauptsitz-Welt eures Lokaluniversums kennt man ihn als Ersten Schöpferischen Ursprung und Göttliches Zentrum. In einer nahe gelegenen Konstellation nennt man Gott den Vater der Universen, in einer anderen den Unendlichen Erhalter, und, dem Osten zu, den Göttlichen Überwacher. Man hat ihn auch als Vater des Lichts, als Gabe des Lebens und als den Allmächtigen Einen bezeichnet.

(23.2) 1:1.5 Auf jenen Welten, wo ein Paradies-Sohn ein Leben der Selbsthingabe gelebt hat, kennt man Gott im Allgemeinen unter Namen, die Dinge wie persönliche Beziehung, zarte Zuneigung und väterliche Hingabe andeuten. Am Hauptsitz eurer Konstellation spricht man von ihm als dem Universalen Vater, und auf verschiedenen Planeten eures Lokalsystems bewohnter Welten kennt man ihn unterschiedlich als den Vater der Väter, den Paradies-Vater, den Vater Havonas und den Geist-Vater. Diejenigen, die Gott durch die Offenbarungen der sich selbst hingebenden Paradies-Söhne kennen, geben schließlich dem gefühlvollen Ruf der rührenden Beziehung der Geschöpf- Schöpfer-Gemeinschaft nach und sprechen von Gott als von „unserem Vater".

(23.3) 1:1.6 Auf einem Planeten geschlechtlicher Geschöpfe, auf einer Welt, wo den Herzen ihrer intelligenten Wesen die Impulse elterlichen Gefühls eingeboren sind, wird der Ausdruck Vater zu einem sehr sprechenden und passenden Namen für den ewigen Gott. Auf eurem Planeten Urantia kennt man ihn am besten, anerkennt man ihn am allgemeinsten unter dem Namen Gott. Der Name, den man ihm gibt, ist recht unwichtig; bedeutungsvoll hingegen ist, dass ihr ihn kennen lernen und danach streben solltet, ihm zu gleichen. Eure einstigen Propheten nannten ihn zu Recht „den ewigen Gott" und sprachen von ihm als von dem, der „die Ewigkeit bewohnt".

2. Die Realität Gottes

(23.4) 1:2.1 Gott ist die Urrealität der geistigen Welt; Gott ist die Quelle der Wahrheit in den mentalen Sphären; Gott überschattet alles in sämtlichen materiellen Reichen. Für alle erschaffenen Intelligenzen ist Gott eine Persönlichkeit, und für das Universum der Universen ist er der Erste Zentrale Ursprung der ewigen Realität. Gott gleicht weder einem Menschen noch einer Maschine. Der Erste Vater ist Universaler Geist, ewige Wahrheit, unendliche Realität und Vater-Persönlichkeit.

(23.5) 1:2.2 Der ewige Gott ist unendlich mehr als idealisierte Realität oder als das personifizierte Universum. Gott ist nicht einfach der höchste Wunsch des Menschen, eine objektivierte Sehnsucht des Sterblichen. Ebenso wenig ist Gott ein bloßes Konzept, das Macht-Potential der Rechtschaffenheit. Der Universale Vater ist kein Synonym für Natur, noch ist er personifiziertes Naturgesetz. Gott ist eine transzendente Realität, nicht nur die traditionelle menschliche Vorstellung von höchsten Werten. Gott ist nicht eine psychologische Fokussierung geistiger Bedeutungen, noch ist er „das edelste Werk des Menschen". Gott mag einigen oder all diesen menschlichem Denken entsprungenen Vorstellungen entsprechen, aber er ist mehr als das. Er ist eine rettende Person und ein liebender Vater für alle, die sich auf Erden geistigen Friedens erfreuen und den glühenden Wunsch haben, über den Tod hinaus als Persönlichkeit weiterzuleben.

(24.1) 1:2.3 Dass Gott tatsächlich existiert, beweist in der Erfahrung des Menschen die in seinem Inneren wohnende göttliche Gegenwart, der geistige Mentor, der vom Paradies ausgesandt wurde, um im vergänglichen Verstand des Menschen zu leben und hier an der Entwicklung der zu ewigem Leben bestimmten unsterblichen Seele mitzuwirken. Die Gegenwart dieses göttlichen Justierers tut sich dem menschlichen Verstand in drei erfahrungsmäßigen Erscheinungen kund:

(24.2) 1:2.4 1. In der intellektuellen Fähigkeit, Gott zu kennen - im Gottes-Bewusstsein.
(24.3) 1:2.5 2. Im geistigen Drang, Gott zu finden - in der Gottes-Suche.
(24.4) 1:2.6 3. Im heftigen Verlangen der Persönlichkeit, Gott zu gleichen - in dem aus vollem Herzen kommenden Wunsch, den Willen des Vaters zu tun.

(24.5) 1:2.7 Die Existenz Gottes kann nie durch wissenschaftliches Experiment oder durch rein vernunftmäßiges, logisches Folgern bewiesen werden. Man kann sich Gottes nur in den Reichen der menschlichen Erfahrung bewusst werden; und doch ist die wahre Vorstellung von der Realität Gottes für die Logik vernünftig, für die Philosophie einleuchtend, für die Religion wesentlich und unerlässlich für jede Hoffnung auf ein Fortleben der Persönlichkeit.

(24.6) 1:2.8 Diejenigen, die Gott kennen, haben die Tatsache seiner Gegenwart erfahren; solche Gott kennenden Sterblichen besitzen in ihrer persönlichen Erfahrung den einzigen positiven Beweis für die Existenz des lebendigen Gottes, den ein menschliches Wesen einem anderen anbieten kann. Gottes Existenz liegt völlig außerhalb jeglicher Beweismöglichkeit, abgesehen von dem Kontakt zwischen der Gottes-Bewusstheit des menschlichen Verstandes und der Gottes-Gegenwart des Gedankenjustierers, der den Intellekt des Menschen bewohnt und ihm umsonst als Gabe des Universalen Vaters geschenkt ist.

(24.7) 1:2.9 Theoretisch könnt ihr Gott als den Schöpfer ansehen, denn tatsächlich ist er der persönliche Schöpfer des Paradieses und des Zentraluniversums der Vollkommenheit, aber die Universen von Zeit und Raum werden alle von dem Paradies-Korps der Schöpfersöhne erschaffen und organisiert. Der Universale Vater ist nicht der persönliche Schöpfer des Lokaluniversums von Nebadon; das Universum, in dem ihr lebt, ist die Schöpfung seines Sohnes Michael. Obwohl der Vater die evolutionären Universen nicht persönlich erschafft, kontrolliert er sie doch tatsächlich in vielen ihrer universellen Beziehungen und in bestimmten Kundgebungen ihrer physischen, mentalen und geistigen Energien. Gott der Vater ist der persönliche Schöpfer des Paradies-Universums und - in Verbindung mit dem Ewigen Sohn - der Schöpfer aller anderen persönlichen Universumsschöpfer.

(24.8) 1:2.10 Als ein physischer Überwacher des materiellen Universums der Universen funktioniert der Erste Zentrale Ursprung in den Urmustern der ewigen Paradies-Insel, und durch dieses absolute Gravitationszentrum übt der ewige Gott auf der physischen Ebene im Zentraluniversum sowie im ganzen Universum der Universen eine kosmische höchste Kontrolle aus. Als Verstand funktioniert Gott in der Gottheit des Unendlichen Geistes; als Geist ist Gott in der Person des Ewigen Sohnes und in den Personen der göttlichen Kinder des Ewigen Sohnes offenbart. Diese Wechselbeziehung zwischen dem Ersten Zentralen Ursprung und den ihm beigeordneten Personen und Absoluten des Paradieses schließt die direkte persönliche Aktion des Universalen Vaters in der gesamten Schöpfung und auf all ihren Ebenen nicht im Mindesten aus. Durch die Gegenwart seines fragmentierten Geistes erhält der Schöpfervater den unmittelbaren Kontakt mit den Kindern und Universen seiner Schöpfung aufrecht.

3. Gott ist ein Universaler Geist

(25.1) 1:3.1 „Gott ist Geist." Er ist eine universale geistige Gegenwart. Der Universale Vater ist eine unendliche geistige Realität; er ist „der souveräne, ewige, unsterbliche, unsichtbare und einzig wahre Gott." Auch wenn ihr „die Kinder Gottes" seid, solltet ihr nicht denken, der Vater gleiche euch in Gestalt und Erscheinung, weil es von euch heißt, ihr seid „nach seinem Bilde" erschaffen und weil die von der zentralen Stätte seiner ewigen Gegenwart ausgesandten Unergründlichen Mentoren euch bewohnen. Geistige Wesen sind wirklich, obwohl sie für menschliche Augen unsichtbar und nicht aus Fleisch und Blut sind.

(25.2) 1:3.2 Ein Seher alter Zeiten sagte: „Siehe da, er wandelt an meiner Seite, und ich sehe ihn nicht; er geht weiter, aber ich nehme ihn nicht wahr." Auch wenn wir Gottes Werke dauernd betrachten und uns der materiellen Beweise seines majestätischen Verhaltens hellbewusst sind, ist uns doch nur selten ein bewundernder Blick auf die sichtbare Manifestation seiner Göttlichkeit vergönnt und können wir nicht einmal die Gegenwart seines Gesandten, des dem Menschen innewohnenden Geistes, schauen.

(25.3) 1:3.3 Der Universale Vater ist nicht deshalb unsichtbar, weil er sich vor seinen materiell behinderten und mit begrenztem Geist begabten niederen Geschöpfen verbirgt. Die Situation ist eher so: „Ihr könnt mein Angesicht nicht sehen, denn kein Sterblicher kann mich sehen und leben." Kein materieller Mensch könnte den Geist-Gott sehen und seine sterbliche Existenz bewahren. Es ist tiefer stehenden Gruppen geistiger Wesen oder irgendwelchen Ordnungen materieller Persönlichkeiten unmöglich, sich der Herrlichkeit und dem geistigen Glanz der Gegenwart der göttlichen Persönlichkeit zu nähern. Die geistige Leuchtkraft der persönlichen Gegenwart des Vaters ist ein „Licht, dem sich kein sterblicher Mensch nähern kann; das kein materielles Geschöpf gesehen hat, noch sehen kann." Aber es ist nicht nötig, Gott mit den leiblichen Augen zu sehen, um ihn durch die Glaubensvision des vergeistigten Verstandes wahrzunehmen.

(25.4) 1:3.4 Der Universale Vater teilt seine Geistnatur völlig mit seinem ko-existenten Selbst, dem Ewigen Sohn des Paradieses. In derselben Weise teilen der Vater und der Sohn den universalen und ewigen Geist völlig und rückhaltlos mit der ihnen gleichgeordneten Mit-Persönlichkeit, dem Unendlichen Geist. Der Geist Gottes ist in und aus sich selber heraus absolut; im Sohn ist er durch nichts bedingt, im Geist ist er universal und in allen drei und durch sie unendlich.

(25.5) 1:3.5 Gott ist ein universaler Geist; Gott ist die universale Person. Die supreme persönliche Realität der endlichen Schöpfung ist Geist; die ultime Realität des persönlichen Kosmos ist absoniter Geist. Nur die Ebenen der Unendlichkeit sind absolut, und nur auf solchen Ebenen besteht endgültige Einheit zwischen Materie, Verstand und Geist.

(25.6) 1:3.6 In den Universen ist Gott der Vater potentiell der höchste Überwacher von Materie, Verstand und Geist. Gott befasst sich direkt mit den Persönlichkeiten seiner immensen Schöpfung von Willensgeschöpfen nur über seinen weitgespannten Persönlichkeitskreis, aber (außerhalb des Paradieses) kann man ihn einzig in der Gegenwart seiner fragmentierten Wesenheiten kontaktieren - sie sind der Wille Gottes draußen in den Universen. Dieser Geist des Paradieses, der dem Verstand der Sterblichen der Zeit innewohnt und dort die Entwicklung der unsterblichen Seele des fortlebenden Geschöpfes fördert, besitzt Natur und Göttlichkeit des Universalen Vaters. Aber der Verstand solch evolutionärer Geschöpfe hat seinen Ursprung in den Lokaluniversen und muss göttliche Vollkommenheit dadurch erlangen, dass er jene erfahrungsmäßigen Verwandlungen der Vergeistigung erreicht, die sich zwangsläufig aus der Wahl eines Geschöpfes ergeben, den Willen des Vaters im Himmel zu tun.

(26.1) 1:3.7 In der inneren Erfahrung des Menschen ist der Verstand mit der Materie gekoppelt. Ein derartiger an die Materie geketteter Verstand kann den irdischen Tod nicht überleben. Das Mittel zum Fortleben besteht in jenen Neuausrichtungen des menschlichen Willens und jenen Verwandlungen des sterblichen Verstandes, dank welchen sich solch ein gottesbewusster Intellekt allmählich vom Geist unterrichten und schließlich von ihm lenken lässt. Diese Entwicklung des menschlichen Verstandes von der Materiegebundenheit zur Einheit mit dem Geist bewirkt die Umwandlungen der potentiell geistigen Phasen des sterblichen Verstandes in die morontiellen Realitäten der unsterblichen Seele. Einem der Materie unterworfenen menschlichen Verstand ist es beschieden, immer materieller zu werden und deshalb letzten Endes die Auslöschung der Persönlichkeit zu erleiden; ein sich dem Geiste fügender Verstand ist zu wachsender Vergeistigung und zum schließlichen Einswerden mit dem fortlebenden und führenden göttlichen Geist bestimmt und somit dazu, Fortleben und ewige Persönlichkeitsexistenz zu gewinnen.

(26.2) 1:3.8 Ich entstamme dem Ewigen und bin wiederholt in die Gegenwart des Universalen Vaters zurückgekehrt. Ich weiß um die Wirklichkeit und Persönlichkeit des Ersten Zentralen Ursprungs, des Ewigen und Universalen Vaters. Ich weiß, dass der große Gott, derweil er absolut, ewig und unendlich ist, auch gut, göttlich und voller Gnade ist. Ich weiß um die Wahrheit der großen Erklärungen: „Gott ist Geist" und „Gott ist Liebe", und diese beiden Wesensmerkmale werden dem Universum am vollständigsten im Ewigen Sohn offenbart.

4. Das Mysterium Gottes

(26.3) 1:4.1 Die Unendlichkeit der Vollkommenheit Gottes ist derart, dass sie aus ihm auf ewig ein Geheimnis macht. Und das größte aller unergründlichen Mysterien Gottes ist das Phänomen seiner göttlichen Anwesenheit im Verstand der Sterblichen. Die Art und Weise, wie der Universale Vater bei den Geschöpfen der Zeit weilt, ist das tiefste aller Mysterien des Universums; die göttliche Gegenwart im Verstand des Menschen ist das Mysterium der Mysterien.

(26.4) 1:4.2 Die physischen Körper der Sterblichen sind „die Tempel Gottes". Obwohl die Souveränen Schöpfersöhne zu den Geschöpfen ihrer bewohnten Welten kommen und „alle Menschen an sich ziehen"; obwohl sie „am Tor" des Bewusstseins „stehen" und „anklopfen" und hocherfreut sind, bei allen einzuziehen, die gewillt sind, ihnen „die Türen ihrer Herzen zu öffnen"; obwohl dieses innige persönliche Band zwischen den Schöpfersöhnen und ihren sterblichen Geschöpfen vorhanden ist, besitzen die sterblichen Menschen dessen ungeachtet etwas von Gott selber, das ihnen tatsächlich innewohnt; und ihre Körper sind dessen Tempel.

(26.5) 1:4.3 Wenn ihr hier unten abgeschlossen habt, wenn ihr in eurer vergänglichen Gestalt am Ende des irdischen Laufs angelangt seid, wenn eure prüfungsreiche Reise im Fleisch vorüber ist, wenn der Staub, aus dem das sterbliche Gefäß besteht, „zur Erde zurückkehrt, woher er gekommen ist", dann, so sagt die Offenbarung, „wird" der innewohnende „Geist zu Gott, der ihn gegeben hat, zurückkehren". In jedem sittlichen Wesen dieses Planeten weilt ein Fragment Gottes, ein fester Bestandteil der Göttlichkeit. Ihr habt jetzt noch kein Besitzrecht darauf, aber seine ausdrückliche Bestimmung ist es, mit euch eins zu werden, sofern ihr nach der sterblichen Existenz fortlebt.

(26.6) 1:4.4 Wir sind dauernd mit diesem Geheimnis Gottes konfrontiert; staunend verfolgen wir die wachsende Entfaltung des endlosen Panoramas der Wahrheit seiner unendlichen Güte, nie versiegenden Barmherzigkeit, unvergleichlichen Weisheit und seines wunderbaren Charakters.

(26.7) 1:4.5 Das göttliche Mysterium liegt in der Natur des Unterschieds zwischen dem Endlichen und dem Unendlichen, dem Zeitlichen und dem Ewigen, dem Zeit-Raum-Geschöpf und dem Universalen Schöpfer, dem Materiellen und dem Geistigen, der Unvollkommenheit des Menschen und der Vollkommenheit der Paradies-Gottheit. Der Gott universaler Liebe tut sich unfehlbar jedem seiner Geschöpfe im vollen Maße der Fähigkeit desselben kund, im Geiste die Eigenschaften göttlicher Wahrheit, Schönheit und Güte zu erfassen.

(27.1) 1:4.6 Jedem Geistwesen und jedem sterblichen Geschöpf in jeder Sphäre und auf jeder Welt des Universums der Universen offenbart der Universale Vater all das von seinem gnadenvollen und göttlichen Selbst, was von solchen Geistwesen und solchen sterblichen Geschöpfen erkannt und erfasst werden kann. Gott kennt kein Ansehen der Person, sei sie geistig oder materiell. Die göttliche Gegenwart, deren sich irgendein Kind des Universums zu irgendeinem Zeitpunkt erfreut, ist einzig durch die Fähigkeit dieses Geschöpfes begrenzt, die geistigen Wirklichkeiten der übermateriellen Welt zu empfangen und zu erkennen.

(27.2) 1:4.7 Als eine Realität in der menschlichen geistigen Erfahrung ist Gott kein Geheimnis. Aber sobald der Versuch unternommen wird, physischen Verstandeswesen der materiellen Ordnung die Realitäten der geistigen Welt klarzumachen, tritt Geheimnis auf: so feine und so tiefe Geheimnisse, dass nur das Erfassen durch den Glauben des Gott kennenden Sterblichen das philosophische Wunder der Wahrnehmung des Unendlichen durch das Endliche zustande bringen kann, die Erkenntnis des Ewigen Gottes durch die sich entwickelnden Sterblichen der materiellen Welten von Zeit und Raum.

5. Die Persönlichkeit des Universalen Vaters

(27.3) 1:5.1 Erlaubt der Größe Gottes, seiner Unendlichkeit nicht, seine Persönlichkeit zu verdunkeln oder gar verschwinden zu lassen. „Der das Ohr erdacht hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?" Der Universale Vater ist der Gipfel göttlicher Persönlichkeit; er ist Ursprung und Bestimmung der Persönlichkeit in der gesamten Schöpfung. Gott ist sowohl unendlich als auch persönlich; er ist eine unendliche Persönlichkeit. Der Vater ist wahrhaftig eine Persönlichkeit, obwohl die Unendlichkeit seiner Person ihn für immer dem vollen Begreifen materieller und endlicher Wesen entzieht.

(27.4) 1:5.2 Gott ist viel mehr als das, worunter sich der menschliche Verstand eine Persönlichkeit vorstellt; er ist sogar weit mehr als jedes mögliche Konzept von einer Überpersönlichkeit. Aber es ist völlig sinnlos, zum Verstand materieller Geschöpfe, deren höchste Vorstellung von der Realität des Seins aus der Idee und dem Ideal der Persönlichkeit besteht, über derart unbegreifliche Konzepte göttlicher Persönlichkeit zu sprechen. Die höchstmögliche Vorstellung des materiellen Geschöpfes vom Universalen Schöpfer ist in den geistigen Idealen der erhabenen Idee göttlicher Persönlichkeit enthalten. Obwohl ihr nun also wisst, dass Gott sehr viel mehr sein muss, als das, was sich der Mensch unter Persönlichkeit vorstellt, wisst ihr ebenso gut, dass der Universale Vater unmöglich etwas Geringeres sein kann als eine ewige, unendliche, wahre, gute und schöne Persönlichkeit.

(27.5) 1:5.3 Gott verbirgt sich vor keinem seiner Geschöpfe. So viele Ordnungen von Wesen können sich ihm nur deshalb nicht nähern, weil er „in einem Licht wohnt, dem sich kein materielles Geschöpf nahen kann." Unermesslichkeit und Größe der göttlichen Persönlichkeit liegen jenseits des Fassungsvermögens des nicht vervollkommneten Verstandes evolutionärer Sterblicher. Er „misst das Meer in seiner hohlen Hand, misst ein Universum mit der Spanne seiner Hand. Er ist derjenige, der über dem Erdkreis sitzt, die Himmel wie einen Vorhang ausspannt und sie als ein Universum entfaltet, auf dass es bewohnt werde." „Hebe deine Augen auf zur Höhe und betrachte ihn, der all diese Dinge erschaffen hat, der die Welten in großer Zahl heraufführt und sie alle bei ihren Namen nennt"; und so ist es wahr, dass „die unsichtbaren Dinge Gottes teilweise durch die erschaffenen verstanden werden können". Heute und so, wie ihr seid, müsst ihr den unsichtbaren Schöpfer durch seine mannigfaltige und verschiedenartige Schöpfung wahrnehmen sowie durch die Offenbarung und das Wirken seiner Söhne und ihrer zahlreichen Untergebenen.

(28.1) 1:5.4 Auch wenn die materiellen Sterblichen die Person Gottes nicht sehen können, sollten sie sich in der Gewissheit freuen, dass er eine Person ist. Nehmt durch euren Glauben die Wahrheit der Aussage an, dass der Universale Vater die Welt so sehr liebte, dass er für den ewigen geistigen Fortschritt ihrer niederen Einwohner sorgte; dass „seine Kinder sein Glück sind." Gott fehlt es an keinem jener übermenschlichen und göttlichen Attribute, die eine vollkommene, ewige, liebende und unendliche Schöpferpersönlichkeit ausmachen.

(28.2) 1:5.5 In den Lokalschöpfungen (das Personal der Superuniversen ausgenommen) manifestiert sich Gott nicht persönlich oder in ortsgebundener Weise außer in den Paradies-Schöpfersöhnen, die die Väter der bewohnten Welten und die souveränen Herrscher der Lokaluniversen sind. Wäre der Glaube eines Geschöpfes vollkommen, dann wüsste es mit Bestimmtheit, dass, hatte es einen Schöpfersohn gesehen, es auch den Universalen Vater gesehen hatte; auf der Suche nach dem Vater würde es nach nichts anderem fragen und nichts anderes erwarten, als den Sohn zu sehen. Der sterbliche Mensch kann Gott ganz einfach nicht sehen, bevor er die vollständige geistige Verwandlung erreicht und tatsächlich ins Paradies gelangt ist.

(28.3) 1:5.6 Die Natur der Paradies-Schöpfersöhne umfasst nicht alle uneingeschränkten Potentiale der universalen Absolutheit der unendlichen Natur des Ersten Zentralen Ursprungs, aber der Universale Vater ist in den Schöpfersöhnen in jeder Weise göttlich gegenwärtig. Der Vater und seine Söhne sind eins. Die Paradies-Söhne der Michael-Ordnung sind vollkommene Persönlichkeiten; sie sind sogar die Urmuster für alle Persönlichkeiten des Lokaluniversums, vom Hellen Morgenstern hinunter bis zum niedrigsten menschlichen Geschöpf fortschreitender tierischer Evolution.

(28.4) 1:5.7 Ohne Gott, ohne seine große und zentrale Person, gäbe es im ganzen weiten Universum der Universen keine Persönlichkeit. Gott ist Persönlichkeit.

(28.5) 1:5.8 Dessen ungeachtet, dass Gott eine ewige Macht ist, eine majestätische Gegenwart, ein transzendentes Ideal und ein glorreicher Geist, obwohl er all das und unendlich viel mehr ist, so ist er doch in Wahrheit und auf ewig eine vollkommene Schöpfer-Persönlichkeit, eine Person, die „kennen und gekannt werden" kann, die „lieben und geliebt werden" und uns Freundschaft erweisen kann, während man euch selbst, wie andere Menschen vor euch, als Freunde Gottes kennen kann. Er ist ein wirklicher Geist und eine geistige Realität.

(28.6) 1:5.9 Wenn wir sehen, wie sich der Universale Vater in seinem ganzen Universum offenbart; wenn wir wahrnehmen, wie er den Myriaden seiner Geschöpfe innewohnt; wenn wir ihn in den Personen seiner Souveränen Söhne betrachten; wenn wir immer wieder da und dort, nah und fern, seine göttliche Gegenwart spüren, dann lasst uns nie den Primat seiner Persönlichkeit bezweifeln oder in Frage stellen. Trotz all seines immensen Sich-Austeilens bleibt er eine echte Person und hält auf ewig eine persönliche Verbindung mit den ungezählten Heerscharen seiner über das Universum der Universen verstreuten Geschöpfe aufrecht.

(28.7) 1:5.10 Die Idee von der Persönlichkeit des Universalen Vaters ist eine erweiterte und wahrere Gottesvorstellung, die hauptsächlich auf dem Wege der Offenbarung zur Menschheit gelangt ist. Vernunft, Weisheit und religiöse Erfahrung legen alle die Persönlichkeit Gottes nahe und schließen sie mit ein, aber sie vermögen sie nicht gänzlich zu bestätigen. Sogar der innewohnende Gedankenjustierer ist vorpersönlich. Wahrheit und Reife irgendeiner Religion stehen in direktem Verhältnis zu ihrem Konzept von der unendlichen Persönlichkeit Gottes und zu ihrem Erfassen der absoluten Einheit der Gottheit. Die Idee von einer persönlichen Gottheit wird dann zum Maß religiöser Reife, nachdem die Religion zuerst die Vorstellung von der Einheit Gottes ausgedrückt hat.

(29.1) 1:5.11 Die primitive Religion hatte viele persönliche Götter, und sie waren nach dem Bilde des Menschen gestaltet. Die Offenbarung bestätigt die Gültigkeit des Persönlichkeitskonzeptes Gottes, die im wissenschaftlichen Postulat einer Ersten Ursache nur eine Möglichkeit darstellt und in der philosophischen Idee von der Universalen Einheit nur behelfsmäßig vorgeschlagen wird. Einzig durch Anerkennung der Persönlichkeit kann irgendjemand beginnen, die Einheit Gottes zu verstehen. Die Verneinung der Persönlichkeit des Ersten Zentralen Ursprungs lässt einem nur die Wahl zwischen zwei philosophischen Sackgassen: Materialismus oder Pantheismus.

(29.2) 1:5.12 Bei der Betrachtung der Gottheit muss das Persönlichkeitskonzept von jeder Idee von Körperlichkeit befreit werden. Ein materieller Körper ist für die Persönlichkeit - des Menschen oder Gottes - nicht unerlässlich. Der Irrtum der Körperlichkeit tritt in den beiden Extremen menschlicher Philosophie zu Tage. Da im Materialismus der Mensch seinen Körper beim Tod verliert, hört er auf, als Persönlichkeit zu existieren; und da im Pantheismus Gott keinen Körper hat, ist er deshalb keine Person. Der übermenschliche Typus fortschreitender Persönlichkeit funktioniert in einer Einheit von Verstand und Geist.

(29.3) 1:5.13 Persönlichkeit ist nicht lediglich ein Attribut Gottes; sie bedeutet vielmehr die Totalität der koordinierten unendlichen Natur und des geeinten göttlichen Willens, der sich in der Ewigkeit und Universalität vollkommenen Ausdrucks bekundet. Persönlichkeit im höchsten Sinne ist die Offenbarung Gottes an das Universum der Universen.

(29.4) 1:5.14 Da Gott ewig, universal, absolut und unendlich ist, wächst sein Wissen nicht, noch nimmt er an Weisheit zu. Gott gewinnt keine Erfahrung, wie der endliche Mensch es vermuten oder verstehen könnte, aber er erfreut sich innerhalb der Reiche seiner ewigen Persönlichkeit tatsächlich einer ständig expandierenden Selbstverwirklichung, die in gewissem Sinne mit dem Sammeln neuer Erfahrung durch die endlichen Geschöpfe der evolutionären Welten verglichen werden kann.

(29.5) 1:5.15 Die absolute Vollkommenheit des unendlichen Gottes würde ihn unter der entsetzlichen Einengung uneingeschränkter Endgültigkeit der Vollkommenheit leiden lassen, wäre da nicht die Tatsache, dass der Universale Vater unmittelbar an dem persönlichen Ringen jeder unvollkommenen Seele im weiten Universum teilnimmt, die mit göttlicher Hilfe danach trachtet, zu den geistig vollkommenen Welten in der Höhe aufzusteigen. Diese progressive Erfahrung jedes Geistwesens und jedes sterblichen Geschöpfes im gesamten Universum der Universen ist ein Teil des ewig expandierenden Gottheitsbewusstseins des Vaters von dem nie endenden göttlichen Kreis unaufhörlicher Selbstverwirklichung.

(29.6) 1:5.16 Es ist buchstäblich wahr: „In all euer Betrübnis ist er betrübt". „Bei all euren Siegen triumphiert er in euch und mit euch." Sein vorpersönlicher göttlicher Geist ist ein wirklicher Teil von euch. Die Paradies-Insel antwortet auf alle physischen Metamorphosen des Universums der Universen; der Ewige Sohn schließt alle geistigen Impulse der gesamten Schöpfung in sich; der Mit-Vollzieher umfasst sämtliche mentalen Kundgebungen des sich ausdehnenden Kosmos. In der Fülle seines göttlichen Bewusstseins gewahrt der Vater alle individuellen Erfahrungen des um Fortschritt ringenden, expandierenden Verstandes und emporsteigenden Geistes jeder Wesenheit, jedes Wesens und jeder Persönlichkeit der ganzen evolutionären Schöpfung von Zeit und Raum. Und all dies ist buchstäblich wahr, denn „in Ihm leben und bewegen wir uns alle und haben unser Dasein."

6. Die Persönlichkeit im Universum

(29.7) 1:6.1 Die menschliche Persönlichkeit ist der zeitlich-räumliche und bildhafte Schatten, den die göttliche Schöpferpersönlichkeit wirft. Und nie wird man eine Wirklichkeit durch die Untersuchung ihres Schattens hinreichend begreifen können. Schatten sollte man von der wahren Substanz her deuten.

(30.1) 1:6.2 Für die Wissenschaft ist Gott eine Ursache, für die Philosophie eine Idee und für die Religion eine Person, ja sogar der liebende himmlische Vater. Gott ist für den Wissenschaftler eine Urkraft, für den Philosophen eine Einheitshypothese und für den Gläubigen eine lebendige geistige Erfahrung. Des Menschen unzulängliche Vorstellung von der Persönlichkeit des Universalen Vaters kann nur durch seinen geistigen Fortschritt im Universum verbessert werden und wird erst wirklich angemessen sein, wenn die Pilger von Zeit und Raum schließlich im Paradies in die göttliche Umarmung des lebendigen Gottes eingehen.

(30.2) 1:6.3 Vergesst nie, dass göttliche und menschliche Sicht der Persönlichkeit diametral entgegengesetzt sind. Der Mensch sieht und begreift die Persönlichkeit, indem er vom Endlichen zum Unendlichen blickt; Gott blickt vom Unendlichen zum Endlichen. Der Mensch besitzt den niedrigsten Persönlichkeitstyp, Gott den höchsten, sogar supremen, ultimen und absoluten. Deshalb mussten die besseren Vorstellungen von der göttlichen Persönlichkeit geduldig das Erscheinen besserer Ideen über die menschliche Persönlichkeit abwarten, insbesondere die erhabene Offenbarung der sowohl menschlichen als auch göttlichen Persönlichkeit in Michaels, des Schöpfersohnes, Leben der Selbsthingabe auf Urantia.

(30.3) 1:6.4 Der vorpersönliche göttliche Geist, der dem menschlichen Verstand innewohnt, ist gerade durch seine Gegenwart der gültige Beweis seiner tatsächlichen Existenz, aber nur die geistige Schau echter persönlicher religiöser Erfahrung kann die Vorstellung von der göttlichen Persönlichkeit erfassen. Jede, ob menschliche oder göttliche Person, kann man ganz unabhängig von den äußeren Reaktionen dieser Person oder ihrer materiellen Anwesenheit kennen und verstehen.

(30.4) 1:6.5 Ein gewisser Grad an sittlicher Affinität und geistiger Harmonie ist für die Freundschaft zwischen zwei Personen wesentlich; eine liebende Persönlichkeit kann sich schwerlich einer lieblosen Person eröffnen. Besonders um der Kenntnis einer göttlichen Persönlichkeit näher zu kommen, muss der Mensch diesem Bemühen sämtliche Gaben seiner Persönlichkeit widmen; halbherzige, teilweise Hingabe wird nichts fruchten.

(30.5) 1:6.6 Je vollständiger der Mensch sich selber versteht und je mehr er die Persönlichkeitswerte seiner Mitmenschen schätzt, umso mehr wird er sich danach sehnen, die Ursprüngliche Persönlichkeit zu kennen, und umso ernsthafter wird dieser Gott kennende Mensch danach streben, der Ursprünglichen Persönlichkeit ähnlich zu werden. Man kann über Gott verschiedene Meinungen vertreten, aber Erfahrung mit Gott und in ihm ist etwas, das über und jenseits jeglicher menschlicher Kontroverse und rein intellektueller Logik liegt. Der Mensch, der Gott kennt, teilt seine geistigen Erfahrungen nicht mit, um Ungläubige zu überzeugen, sondern zur Erbauung und gegenseitigen Genugtuung der Gläubigen.

(30.6) 1:6.7 Anzunehmen, dass das Universum gekannt werden kann, dass es verstanden werden kann, heißt annehmen, dass das Universum durch Verstand erschaffen worden ist und von Persönlichkeit gelenkt wird. Der menschliche Verstand kann nur Verstandesphänomene eines anderen, ob menschlichen oder übermenschlichen, Verstandes wahrnehmen. Wenn die menschliche Persönlichkeit das Universum erfahren kann, dann ist in diesem Universum irgendwo ein göttlicher Verstand und eine wirkliche Persönlichkeit verborgen.

(30.7) 1:6.8 Gott ist Geist - eine geistige Persönlichkeit; auch der Mensch ist ein Geist - eine potentielle geistige Persönlichkeit. Jesus von Nazareth erreichte in der menschlichen Erfahrung die volle Verwirklichung dieses Potentials geistiger Persönlichkeit; deshalb wird sein der Ausführung des väterlichen Willens gewidmetes Leben für den Menschen zur wirklichsten und idealsten Offenbarung der Persönlichkeit Gottes. Obwohl die Persönlichkeit des Universalen Vaters nur wirklicher religiöser Erfahrung zugänglich ist, inspiriert uns Jesu Erdenleben durch die vollendete Demonstration und Offenbarung der Persönlichkeit Gottes in einer wahrhaft menschlichen Erfahrung.

7. Geistiger Wert des Persönlichkeitskonzepts

(31.1) 1:7.1 Wenn Jesus von dem „lebendigen Gott" sprach, bezog er sich auf eine persönliche Gottheit - auf den Vater im Himmel. Die Vorstellung von der Persönlichkeit der Gottheit erleichtert brüderlichen Umgang, begünstigt intelligente Anbetung und fördert erfrischendes Vertrauen. Zwischen nicht-persönlichen Dingen kann es wohl zu Wechselwirkungen, nicht aber zu Kameradschaft kommen. Die Freundschaftsbeziehung zwischen Vater und Sohn wie diejenige zwischen Gott und Mensch kann es nur geben, wenn beide Personen sind. Nur Persönlichkeiten können miteinander Austausch pflegen, obwohl ein derartiger persönlicher Austausch durch die Gegenwart gerade einer solch unpersönlichen Wesenheit wie derjenigen des Gedankenjustierers bedeutend erleichtert werden kann.

(31.2) 1:7.2 Der Mensch gelangt nicht zur Vereinigung mit Gott in der Art eines Wassertropfens, der sich mit dem Ozean vereinigt. Der Mensch erreicht göttliche Vereinigung durch fortschreitende wechselseitige geistige Verbindung, durch seinen persönlichen Umgang mit dem persönlichen Gott, durch zunehmendes Erlangen der göttlichen Natur dank intelligenter, aus ganzem Herzen kommender Ausrichtung auf den göttlichen Willen. Solch eine sublime Beziehung kann es nur zwischen Persönlichkeiten geben.

(31.3) 1:7.3 Man kann sich Wahrheit möglicherweise getrennt von Persönlichkeit vorstellen, und die Vorstellung von Schönheit mag es ohne Persönlichkeit geben, aber die Vorstellung von göttlicher Güte ist nur in Verbindung mit Persönlichkeit sinnvoll. Nur eine Person kann lieben und geliebt werden. Auch Schönheit und Wahrheit hätten keine Überlebenschancen, wären sie nicht Attribute eines persönlichen Gottes, eines liebenden Vaters.

(31.4) 1:7.4 Wir können nicht ganz verstehen, wie Gott uranfänglich, unveränderlich, allmächtig und vollkommen sein und gleichzeitig von einem ewig wechselnden und offenbar durch Gesetze beschränkten Universum, von einem sich entwickelnden Universum relativer Unvollkommenheiten umgeben sein kann. Aber wir können eine solche Wahrheit aus eigener persönlicher Erfahrung kennen, da wir alle trotz ständiger Veränderung unserer selbst und unserer Umgebung die Identität unserer Persönlichkeit und die Einheit unseres Willens beibehalten.

(31.5) 1:7.5 Weder Mathematik noch Logik oder Philosophie vermögen die allerhöchste Universumsrealität zu erfassen, sondern nur die persönliche Erfahrung in zunehmender Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen eines persönlichen Gottes. Weder Wissenschaft noch Philosophie oder Theologie können Gottes Persönlichkeit bestätigen. Einzig der persönlichen Erfahrung der Glaubenssöhne des himmlischen Vaters kann die tatsächliche geistige Wahrnehmung der Persönlichkeit Gottes gelingen.

(31.6) 1:7.6 Die höheren Konzepte universaler Persönlichkeit umfassen: Identität, Selbst-Bewusstsein, eigenen Willen und die Möglichkeit der Selbst-Offenbarung. Und diese Wesenszüge schließen zudem brüderlichen Austausch mit anderen und ebenbürtigen Persönlichkeiten ein in der Art jener, die in den Persönlichkeitsverbindungen der Paradies-Gottheiten existieren. Und die absolute Einheit dieser Verbindungen ist so vollkommen, dass man die Göttlichkeit an ihrer Unteilbarkeit, an ihrem Einssein erkennt. „Gott, der Herr ist eins." Die Unteilbarkeit der Persönlichkeit hindert Gott nicht daran, den sterblichen Menschen seinen Geist zu schenken, damit er in ihren Herzen wohne. Die Unteilbarkeit der Persönlichkeit eines menschlichen Vaters steht der Erzeugung sterblicher Söhne und Töchter nicht im Wege.

(31.7) 1:7.7 Dieses Konzept der Unteilbarkeit zusammen mit dem Konzept von Einheit schließt die Transzendenz von Zeit und Raum durch die Ultimität der Gottheit mit ein; deshalb können weder Raum noch Zeit absolut oder unendlich sein. Der Erste Zentrale Ursprung ist jene Unendlichkeit, die ohne jegliche Einschränkung über allen Verstand, alle Materie und allen Geist hinausgeht.

(31.8) 1:7.8 Die Tatsache der Trinität des Paradieses verletzt die Wahrheit der göttlichen Einheit in keiner Weise. Die drei Persönlichkeiten der Paradies-Gottheit verhalten sich in allen Reaktionen der Universumsrealität und in allen Geschöpfesbeziehungen wie eine einzige. Ebenso wenig verletzt die Existenz dieser drei ewigen Personen die Wahrheit der Unteilbarkeit Gottes. Ich bin mir völlig bewusst, dass ich über keine angemessene Sprache verfüge, um dem sterblichen Verstand zu erklären, in welchem Lichte uns diese Universumsprobleme erscheinen. Aber ihr solltet euch nicht entmutigen lassen; nicht einmal den hohen Persönlichkeiten, die meiner Gruppe von Paradies-Wesen angehören, sind alle diese Dinge völlig klar. Haltet euch stets vor Augen, dass diese tiefen Wahrheiten über die Gottheit sich immer mehr klären werden in dem Maße, wie sich euer Verstand in den aufeinander folgenden Abschnitten des langen Aufstiegs der Sterblichen zum Paradies zunehmend vergeistigt .

(Candace: Es gibt da eine Streitfrage zwischen der Christenheit und dem Islam, in folgendem: Der Islam ehrt den EINEN Gott, die Christenheit ehrt Gott in 3 Personen, außer ihr Konzept der Trinität wäre schrecklich entstellt. Wenn es zugelassen wäre, würden sich diese beiden Glaubensrichtungen gegenseitig von diesem Planeten tilgen - so schlimm ist das Missverständnis über Gott, und unsere Verbrecher WISSEN das, aus diesem Grund hetzen sie diese beiden Religionen gegeneinander auf. )


(32.1) 1:7.9 [Dargeboten von einem Göttlichen Ratgeber, Mitglied einer Gruppe himmlischer Persönlichkeiten, die von den Ältesten der Tage von Uversa, dem Hauptsitz des siebenten Superuniversums, beauftragt wurden, jene Teile dieser in Gang befindlichen Offenbarung zu überwachen, die von Dingen außerhalb der Grenzen des Lokaluniversums von Nebadon handeln. Mir obliegt die Bürgschaft für die Schriften, welche die Natur und Attribute Gottes zur Darstellung bringen, weil ich die höchste auf irgendeiner bewohnten Welt für eine derartige Aufgabe zur Verfügung stehende Informationsquelle bin. Ich habe als Göttlicher Ratgeber in allen sieben Superuniversen gedient und mich lange in der Mitte aller Dinge, im Paradies, aufgehalten. Viele Male wurde mir das höchste Glück eines Aufenthaltes in der unmittelbaren persönlichen Gegenwart des Universalen Vaters zuteil. Ich schildere die Realität und Wahrheit des Wesens und der Attribute des Vaters mit unanfechtbarer Autorität; ich weiß, wovon ich spreche.]







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