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Translated Material : German : Spirituelle Schätze Last Updated: Dec 29, 2018 - 7:23:11 PM


Der Magier
By Kibodabi
Nov 10, 2013 - 3:37:09 AM

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Das folgende Stück ist die
Fortsetzung von "Der Narr".  Kibo hat diese Geschichte
in der Pause zwischen "Gespräch mit den Jungs"  und
"Frauengespräch" den Ladies erzählt; von daher ist die
korrekte Reihenfolge zu beachten bzw. kann diese beachtet
werden....


DER MAGIER

Posted on September 2, 2013 by kibodabi
Übersetzung: Harald Kuehn

Unterhaltung während der Pause............
Erzähle uns also eine Geschichte................
Seufz
Kicher
In Ordnung.........................

DER MAGIER
Mehrere Tage lang unternahm der Narr alles was er konnte, um
zu lernen wie man fliegt, oder schwebt, oder wenigstens
auf  Luft geht........während er auf und ab sprang,
dachte er über die Sache nach........

Es ist alles das Gleiche….es ist nur eine Frage der
Wahrnehmung…Bewusstsein… es ist alles Manifestation des
Lichts als Wahrnehmung des Bewusstseins im
Bewusstsein…..es gibt keinen Grund warum man nicht in der
Lage sein sollte, solche Energie zu verwenden, die immer
verfügbar ist – für welche Verwendung auch immer man
seinen Willen und seine Absicht in sie hineinlegen
kann………Schließlich stellte er fest, daß er immer
länger in der Luft bleiben konnte und hatte eine angenehme
Dauer von 33 Sekunden erreicht, ohne jegliche Erschöpfung
oder Zwang.

Das sollte ausreichen. So müde.  Ich werde ein wenig
schlafen. Ich bin die ganze Zeit schon wach. Ich werde mich
etwas ausruhen, und wenn ich erfrischt bin und voller neuer
Energie, werde Ich schön zur anderen Seite hinüberjoggen
und meine Reise fortsetzen. Gott wird bestimmt  stolz
sein, daß Ich gelernt habe, wie man dies macht und
hinüberwechseln konnte, ohne Ihn zu belästigen! Ich bin
sicher, daß er genug andere und wichtigere Dinge zu tun
hat, als einem Narren wie mir beizuspringen. Bestimmt ist Er
erfreut, daß Ich  Ihm Zeit und Ärger ersparen konnte,
mir  helfen zu müssen.

Schnell schlief er ein, der kleine Hund ruhte auf ihm, und
er träumte von Gott, der ihn anlächelte, ihm den Kopf
tätschelte und sagte, daß er ein guter Junge war. In
seinem Traum war er so glücklich! Gott war zufrieden mit
ihm! Was gibt es Wichtigeres im Leben als das? Er hatte Gott
geholfen, indem er sich selbst half!


Als er erwachte, befand er sich schon auf der anderen Seite,
und der kleine Hund leckte sein Gesicht und bellte ihn an,
aufzuwachen. Er öffnete seine Augen und erblickte den alten
Mann und den Jungen über sich stehen, die ihn neugierig
anlächelten.


Was ist passiert? Wie bin Ich hierhergekommen?
Wir werden dir die Geschichte gleich erzählen. Antwortete
der alte Mann.
Wie fühlst Du Dich? Fragte der Junge.
Gut...antwortete er...aber verwirrt...
Wie zu erwarten. Sagte der Ältere.
Mir gefällt Deine neue Kleidung. Sagte der Junge, während
er mit dem Hund spielte. Dieser schien ziemlich Gefallen an
ihm gefunden zu haben, und schnell wurden sie die besten
Freunde.

Der Narr setzte sich auf und bemerkte, daß er ein langes
weißes Hemd unter einer noch längeren roten Robe trug.
Seine modischen Schuhe waren verschwunden, ersetzt durch
einfache Sandalen.
Warum? Was? Habt Ihr...? Wann? Wie? Warum habe ich nicht...
Na, na.....sagte der alte Mann. Wir können unterwegs
reden.
Unterwegs wohin? Wo?
Unterwegs zu Deiner Arbeitsstätte, Deiner neuen
Dienststelle ...den Pfad hinauf.
Dienststelle? Was für eine Dienststelle?
Die, welche für Dich angemietet wurde.
Angemietet? Von wem?
Nun, von Gott natürlich! Lachte der Junge, während der
Hund sein Gesicht ableckte.
Hä?


Der Knabe erhob sich. Der Hund saß an seiner Seite und
wedelte mit dem Schwanz. Hör zu, sagte er zum alten Mann.
Ihr zwei habt offensichtlich etwas zu bereden, und Ich werde
hier nicht wirklich gebraucht. Er drehte sich zum Narren in
seinen neuen Kleidern um... Ist es okay, wenn Ich den Hund
mit mir nehme?


Er kann machen was er will. Er ist mein Freund, nicht mein
Eigentum. Ich werde ihn aber trotzdem vermissen. Er ist so
ein guter Freund.


Der Hund bellte zustimmend, als ob er sagen wollte: Du
auch!... und sprang dem Narren in die Arme und leckte
ausgiebig sein Gesicht. Dann kehrte er zum Jungen zurück,
schaute zu ihm hoch und wedelte mit dem Schwanz.
Nun, Ich schätze, das war's dann. Sagte er. Ich sehe euch
zwei später.... Er ging den vor ihm liegenden sich windenden
Pfad hoch, während der kleine Hund aufgeregt um ihn
herumsprang, und bald verschwanden sie um die Kurve.


Der Narr stand auf und klopfte sich den Staub aus der
Kleidung – eher aus Gewohnheit als aus irgendeinem anderen
Grund. Er drehte sich zum alten Mann um und bat ihn um eine
Erklärung.


Nun...begann dieser langsam, während er darüber
nachdachte......es scheint, daß Gott beschlossen hat, dich
Selber hinüberzubringen, während du geschlafen hast.
Aber Ich habe alles mir mögliche versucht es selbst zu
machen, damit Er nicht damit belästigt werden muss, mir auf
die andere Seite zu helfen! Ich wollte, daß er zufrieden
mit mir ist! Er hat was Besseres zu tun, als Narren wie mir
auszuhelfen, nur um über einen Abgrund zu springen. Er
sollte Seine Zeit und Kraft für wichtigere Dinge aufsparen.
Nun wird Er sich über mich ärgern, weil er meinetwegen
Energie verschwenden musste.
Na, na....sagte der alte Mann. Ist dir nicht in den Sinn
gekommen, daß Er gerne hilft und daß es Ihm Freude
bereitet jedem zu helfen, der sich der Mühe unterzogen hat
zu erscheinen, um Seine Hilfe zu empfangen?

Oh.....

Daran habe Ich nie gedacht. Ich war immer der Ansicht, daß
Ich es nicht wert war und will Ihm nur irgendwie behilflich
sein. Ich wollte all dem würdig sein, da Er alles gemacht
hat, und hier bin Ich und verhalte mich nur wie ein Narr.


Aber du bist es wert. Du bist schon würdig. Du bist es
immer gewesen. Alles was existiert, ist es wert, einfach
weil es existiert. Er hat gemacht, daß es existiert. Denkst
du, Er würde etwas machen, das es nicht wert ist?


Hmmmm. Das ist ein gutes Argument. Aber Ich hätte es selbst
auf die andere Seite schaffen können.


Natürlich hättest du das gekonnt! Er hat dich so
erschaffen! Tatsächlich ist Er so glücklich darüber, daß
du die ganze Zeit und den ganzen Ärger auf dich genommen
hast um dich Ihm unter Beweis zu stellen, daß Er dir einen
Job anbietet.
Einen Job? Was für ein Job?
Spielt das irgendeine Rolle?
Natürlich tut es das! Was, wenn es sich um etwas handelt,
von dem ich nicht weiß, wie man es macht!?
Dann wird Er es dich lehren und dir zeigen, wie man es
macht.
Und wenn ich es nicht kann?
Denkst du, Er würde dir eine Aufgabe geben, die Er dir nicht
zutrauen würde?
Ja...nun.......da hast du Recht. Er würde es
wissen.......stimmt's? Ich meine.....Wenn Ich es nicht
erledigen könnte.... Wüsste Er es...richtig? Entweder
würde er mich anlernen oder Er würde mir etwas geben, das
ich mir selbst erarbeiten könnte....richtig?
Genau! Also! Bist du bereit? Nimmst du an?
Ja! Natürlich! Wann fange Ich an? Wo fange Ich an? Wo ist
Er? Kann Ich ihn treffen? Ich möchte Ihm wirklich
begegnen!
Er ist schon die ganze Zeit bei dir gewesen. Schau dich um.
Du meinst Dich!? Wirklich!?
NEIN!...Nun...Ich meine...ja...aber
nein.....wirklich...schau dich um.....alles und jedes
überall die ganze Zeit....Das ist ES. ER IST das
alles....und mehr. Ich bin Teil von IHM und dies ist meine
Aufgabe...wie ein Repräsentant. Du bist Teil von IHM, und
nun...kriegst du eine andere Aufgabe...etwas
....höheres...besseres....zumindest was die Vorstellung
darüber anbetrifft....... Jeder hat einen Job, eine
Aufgabe....jeder und alles hat einen Platz und einen Zweck,
der wichtig für IHN ist. ER hat alle und alles erschaffen,
damit sie tun und sind was ER (ES) ist und an den Punkt
gelangen, wo sie dies auf ihre eigene Art und Weise tun und
sein können, und nun bist du hier auf einer anderen
Wahrnehmungsebene, und so....brauchst du eine neue
Dienststelle. Komm mit mir.

Sie gingen zusammen den Pfad hinauf und unterhielten sich
über viele Dinge und stellten sich gegenseitig Fragen über
einander und beantworteten sie und sinnierten gemeinsam
über alles Mögliche und dachten laut nach und mutmaßten
und schätzten und stellten sich dies oder das vor und dies
und das.......

Da sind wir...sagte der alte Mann und wandte sich einem Tor
rechter Hand zu.....Deine Aufgabe besteht darin, dieses Tor
zu bewachen. Lass niemanden hindurch, es sei denn, sie
besitzen den Schlüssel der ihnen ermöglicht, es selbst zu
öffnen. Falls jemand kommt und fragt, wo man den Schlüssel
bekommen kann, sag ihnen, daß der Schlüssel in ihnen
selbst zu finden ist und daß sie es sind, die ihn
herausziehen müssen. Es gibt andere Tore, die für andere
Schlüssel gemacht sind, und andere Schlüssel, die für
andere Tore gemacht sind. Gelegentlich wird jemand mit einem
Schlüssel für ein anderes Tor versuchen, dasjenige zu
öffnen, welches du bewachst. Bitte schau dir dann ihren
Schlüssel an und führe sie zum dazugehörigen Tor.
Woher werde Ich es wissen?
Der Schlüssel wird es dir sagen.
Oh. Wo ist mein Schlüssel?
Du brauchst keinen.
Warum nicht?
Es ist dein Tor.
Oh.
Verstanden?
Verstanden!
Ich werde dann zur vorgesehenen Zeit wiederkommen um zu
sehen, welche Fortschritte du gemacht hast. Dann gibt es
vielleicht eine andere Aufgabe, die du erledigen kannst.
Gut. Danke.
Keine Ursache.
Damit schritt der alte Mann den Pfad hoch und verschwand um
die Kurve.

Der Narr betrachtete das Tor. Es war einfach genug; ein
hölzerner, brauner Lattenzaun, der sich von einem Ende zum
anderen erstreckte, soweit das Auge reichte. Da stand er
nun, Tag um Tag, Stunde um Stunde, Augenblick um
Augenblick...niemand kam...keine einzige Seele machte sich
die Mühe, sein Tor auszuprobieren. Gelegentlich kam jemand
vorbei, lächelte und winkte oder sprach einige Grußworte,
aber niemand versuchte je, durch sein Tor einzutreten.
Trotzdem bewachte er es, als wäre es die kostbarste Sache
in der Schöpfung. Gott gab mir dieses Tor, es muss einen
Grund geben, warum Er möchte, daß es bewacht wird. Auch
wenn niemand kommt, muss Ich meine Aufgabe
erledigen....sagte er zu sich, als wollte er sich in
Erinnerung bringen, warum er dort während heller, heißer
Tage und kalter, dunkler Nächte stand...während Wind und
Regen und Schnee und schöner, sonniger Tage und warmer
Abende und kühler frischer Morgen.............

Eines Tages kam der alte Mann wieder.
Wie läuft's?
Niemand ist gekommen. Erledige Ich meine Aufgabe gut?
Sehr gut.... sagte er, als er wegging.
Nach einiger Zeit, die dem Narren ziemlich lang vorkam,
kehrte er zurück.
Wie läuft's?
Ich bewache das Tor so gut Ich kann, aber alles was mir
begegnet ist, waren ein paar freundliche Vorübergehende,
die lächeln und winken und grüßen und weitergehen.
Wie findest du das?
Es ist in Ordnung. Unterbricht die Monotonie.
Sehr gut. Warum hast du sie nie gefragt, ob sie nach deinem
Tor suchen?
Ich nehme an, sie würden es sagen, wenn sie nach meinem Tor
suchten....Wer bin Ich, daß Ich versuchen wollte, sie von
ihrem Pfad abzulenken? Sie müssen gehen, wohin sie gehen.
Ich möchte sie nicht aufhalten. Ich bin hier und mache
dies. Sie müssen sein, wo sie sein müssen, um zu tun, was
sie tun müssen. Irre Ich mich?
Nein...nein....Das ist alles sehr nett von dir.
Ich versuche, nett zu sein. Ich denke, nett ist hilfreich,
oder nicht?
Ja. Ja, das finde Ich auch. Hättest du gerne einen besseren
Job?
Ich weiß nicht. 'Besser' ist ein so relativer Begriff. Gibt
es etwas, das Ich tun könnte, wodurch Ich mehr behilflich
sein kann?
Du hast das Gefühl, nicht hilfreich zu sein?
Gott möchte, daß Ich dies tue, also muss es einen Grund
dafür geben. Ich bin sicher, daß es nützlich ist; warum
würde Er  sonst wollen, daß Ich es tue?  Wenn es
also dienlich ist, dann brauche Ich nichts weiter, und Ich
bin dankbar, daß Ich dies tun kann.
Sehr gut....komm mit mir.

Der alte Mann ging zum Tor und öffnete es mit seinem
eigenen Schlüssel...anscheinend hatte er einen unglaublich
großen Schlüsselring, der – sogar noch unglaublicher – in
die Tasche seiner Robe passte.
Komm. Sagte er zu dem Narren.

Zusammen gingen sie den Pfad hinauf, der auf der anderen
Seite des Zaunes seinen Anfang nahm. Der Narr bestaunte die
Schönheit der sich ihm bietenden Szenerie. Den glitzernden
Wald und das strahlende Blumenfeld, das zu singen schien
während es sich im leichten Wind wiegte. Bald kamen sie zu
einer kleinen Hütte, die oben auf einer  Anhöhe lag.
Du wirst dieses Haus bewachen, genauso, wie du das Tor
bewacht hast. Wenn diesmal Leute kommen und um Einlass
bitten, sag' ihnen: vielen Dank für's Kommen. Die Tür wird
sich öffnen, wenn die vorgesehene Zeit da ist. Bis es
soweit ist, macht es euch auf dem umliegenden Gelände bitte
so bequem wie irgend möglich und seid bereit einzutreten,
wenn die Zeit gekommen ist und die Tür geöffnet wird und
alle ungehindert hereinkommen können.
Das ist alles?
Nun, falls jemand irgendwelche Fragen hat...beantworte sie.
Was, wenn Ich die Antwort nicht weiß?
Dann sagst du es. Es ist völlig in Ordnung, nichts zu
wissen. Aber so zu tun, als ob, kann nur jede Menge Ärger
heraufbeschwören – sowohl für dich, als auch für sie.
Alles klar.
Gut. Ich werde zur vorgesehenen Zeit zurückkehren.
Um die Tür zu öffnen?
Nein, um dich zu sehen.
Oh. Okay. Ich werde mich auf diesen Tag freuen.
Ich auch.

Der Narr beobachtete lächelnd, wie der alte Mann in 
Richtung des Pfades verschwand, den sie gekommen waren.
Nun! Das ist gut! Ich habe ein ganzes Haus zu bewachen! Er
sah sich um und entdeckte Stühle auf der vorderen Veranda.
Gut...Sprach er zu sich selbst...Ich nehme mal einen der
einfachen Stühle und setze mich direkt vor die Tür....und
das tat er. Ab und zu stand er auf und ging in der Hütte
umher und versicherte sich, daß niemand versucht hatte,
sich durch eines der Fenster hereinzuschleichen. Manchmal
kletterte er auch aufs Dach – nicht nur, um es zu
inspizieren, sondern auch, um sich an der Aussicht zu
erfreuen und zu sehen, ob sich irgendjemand aus der Ferne
näherte.

Eines Tages fand er einen Keller unmittelbar neben dem
Haus...Wieso habe Ich das nicht früher schon bemerkt? Er
untersuchte ihn. Er fand Bücher, Papier und Stifte, und
eine Harmonika und eine Gitarre.


Oh, das ist schön! Da habe ich was zu tun, während Ich die
Hütte bewache! Aber was ist, wenn Ich abgelenkt werde und
jemand sich hereinschleicht?


Also deponierte er die Sachen vorne auf der Veranda,
während er sich die allergrößte Mühe gab, in seiner
Wachsamkeit gewissenhaft zu bleiben. Er war dankbar für den
neuen Job und sogar noch dankbarer für die Veranda, die ihm
Schutz bot vor den kalten Winden und Regen und Schnee. Aber
immer noch kam niemals auch nur eine Seele.......

Eines Tages kam der alte Mann zurück.
Wie läuft's?
Ich bin hier, doch es kommt nie jemand. Aber das Haus ist in
guter Verfassung. Ich habe einige Dachreparaturen
durchgeführt und den Keller ausgekehrt und einige der
Stühle in Ordnung gebracht, die verfallen waren weil sie
niemand benutzt hat, und Ich fand Sachen zu tun und womit
Ich meine Zeit verbringen kann, aber Ich denke nicht, daß
es fair ist oder richtig, von meiner Aufgabe abgelenkt zu
werden, also ließ Ich sie dort – nur für den Fall, daß
jemand auftaucht, der damit was Sinnvolles anfangen kann.
Du bist aber umsichtig! Lächelte der alte Mann. Doch alle,
die hier entlang kommen, tun dies, weil sie einen Schlüssel
für das Tor hatten, daher bezweifle Ich, daß irgendjemand
kommen und versuchen wird, sich einzuschleichen.
Man kann nie wissen.
Das ist wahr. Aber Ich denke, du kannst es dir leisten, dich
(auch) anderweitig zu vergnügen. Dein Job sollte dir Spaß
machen.
Das tut es, das tut es! Ich will es nur nicht vermasseln.
Das wirst du nicht. Los, setz' dich in den tollen
Schaukelstuhl und singe! Tanze herum! Lies Bücher!
Erschaffe Kunst! Schreib' ein paar Geschichten!
Du bist sicher, daß das in Ordnung ist?
Natürlich! Ich komme wieder vorbei um zu sehen, wie 
es dir geht! Tu dir keinen Zwang an! Ich verspreche, daß du
keinen Ärger bekommst, und betrachte es doch mal
so....wenigstens schläfst du dann nicht ein bei der
Arbeit.
Wer? Ich? Oh nein! Das passiert nie! Egal, was geschieht.
Alles könnte sich ereignen, falls Ich einschlafe! Nein,
NEIN...auf keinen Fall! Oh bitte, Gott, nein, nicht Ich!
Der alte Mann lachte. Nun, nichtsdestotrotz. Ein bisschen
Unterhaltung kann nie schaden. Du kannst auch ruhig die
Feuerstelle benutzen, wenn du schon mal dabei bist. Sie wird
dir Wärme spenden, und Leute, die die Hütte suchen,
können tagsüber den Rauch und nachts den Feuerschein
sehen. Es wird ihnen helfen, ihren Weg zu finden.
Das ist eine gute Idee. Danke! Das werde Ich tun.
Also gut....wir sehen uns zur vorgesehenen Zeit.
Um die Tür zu öffnen?
Nein. Um zu sehen, wie es dir geht.
Oh. Okay. Bis dann....und danke!
Gern geschehen.
Lächelnd und vor sich hin summend, ging der alte Mann
davon.

So saß der Narr hin und wieder in dem Schaukelstuhl.
Manchmal saß er in der Hollywoodschaukel und spielte die
Harmonika und  versuchte sich selbst beizubringen, wie
man Gitarre spielt. Er schrieb sich selbst Gedichte und
erfand Geschichten, die er aufschrieb und laut dem Feuer in
der Grube vorlas. Manchmal tanzte er in der Hütte umher,
während er sich selbst laut etwas vorsang und ließ so
richtig die Sau raus mit einer sich entwickelnden
Choreographie aus Tanzschritten, für die er beschloss, ein
Lied zu schreiben...und dann kam ihm die Idee, auch noch ein
dazu passendes Schauspiel zu verfassen...Auf diese Weise war
er immer sehr beschäftigt, während er die ganze Zeit die
kleine Holzhütte auf dem Hügel behütete und über sie
wachte.

Zuerst hatte er es gar nicht richtig bemerkt, als immer mehr
kleine Tiere  vorbeikamen, nur um ihm bei seinen
Aufführungen zuzusehen.
Sie müssen denken, daß ich einen ziemlich albernen Anblick
biete, wie Ich hier so herumhüpfe. Ach ja, schätze, das
ist es auch. Nun gab er sich sogar noch mehr Mühe...nur
weil er ein Publikum hatte und er das Gefühl hatte, sie
sollten eine gute Show bekommen...da sie ja extra
vorbeigekommen sind, und überhaupt.

Bald kamen auch die größeren Tiere......Löwen und Tiger
und Bären...ach du meine Güte....... Elche und Hirsche und
Elephanten........Sie saßen alle zusammen vor dem Haus...
Eichhörnchen und Raben und Lämmer und Wölfe und eine
Schar anderer Geschöpfe wie Drachen und Greife und
solcherart....und jeder schien glücklich darüber zu sein,
also machte er einfach weiter.

Dann tauchte das Einhorn auf....und blieb einfach........und
sie wurden sehr enge Freunde und der Narr war froh,
Gesellschaft zu haben, und das Einhorn war glücklich über
die Unterhaltung, und beide erfreuten sich ungemein an ihrer
beider Freundschaft.

Und so verging die Zeit.......und der alte Mann kehrte
zurück....
Wie läuft's?
Großartig! Noch keine Leute, aber die örtlichen Tiere
kommen gerne vorbei um mir Gesellschaft zu leisten, also
führe Ich viel für sie auf. Moonbow hier...er verbeugte
sich in Richtung des Einhorns....ist ein großartiger Freund
geworden, und Ich bin dankbar für seine Gesellschaft und
noch dankbarer Gott, daß Er mir diesen Job gegeben hat,
damit Ich so glücklich sein konnte....Ich habe eine Menge
Lieder und Zeichnungen und Geschichten und Schauspiele und
einige wirklich tolle Tanzbewegungen..........und das Haus
ist in guter Verfassung und...nun...es ist alles schön,
außer, daß niemals Leute kommen. Nicht, daß Ich mich
beschwere...wer auch immer erscheint, erscheint, und wenn
sich die Tür öffnet ist da, wer auch immer da ist....und
es sieht so aus, als wäre Moonbow der einzige, der bei mir
bleibt, also....falls nicht etwas passiert, sind es
vielleicht nur wir beide........

Der alte Mann wandte sich dem Einhorn zu und lächelte.
Nun? Fragte er das Einhorn.
Er wird gut zurechtkommen. Sagte das Einhorn. Ich erwähle
ihn.
Hä? Sagte der Narr mit einem verwirrten Ausdruck im
Gesicht.
Sehr gut. Sagte der  alte Mann. Er betrachtete den
Narren und lächelte.....Komm mit.
Der alte Mann ging zur Vordertür der Hütte, zog diesen
großen, gewaltigen Schlüsselring aus der Tasche und
öffnete die Tür.

Komm herein, komm herein. Sagte er lächelnd und bedeutete
dem Narren, ihm zu folgen. Der Narr steckte seinen Kopf
durch die Türöffnung und schnappte erstaunt nach
Luft.  Das Innere der Hütte machte den Eindruck, als
wäre es eine völlig andere Welt. Allerdings war dort
wirklich nichts....nur ein scheinbar endloser Horizont
erstreckte sich in jede Richtung, in die man blicken konnte.
Das Einhorn schlenderte hinter ihnen her und schubsten den
von Ehrfurcht ergriffenen Narren sanft hinein.

Wa...?
Nun.....begann der alte Mann....Moonbow hier ist das Erste
Einhorn. So eine Art König der Einhörner und dergleichen.
Er hat ein menschliches Wesen gesucht, mit dem er arbeiten
kann, also hat er dich auserwählt, um dein Schutzgeist zu
sein.
Danke. Sagte der Narr zum Einhorn und verbeugte sich.
Keine Ursache...und danke dir....verbeugte sich Moonbow in
Erwiderung.
Keine Ursache. Antwortete der Narr.
Der alte Mann lächelte nur........Fertig?
Ja...Antworteten beide einstimmig.
Gut...sagte der alte Mann lachend....Nun...EURE Aufgabe ist,
Gottes Willen für euch zu erfüllen.
Und was wäre das? Fragte der Narr.

SEID IHR VOLLKOMMEN WIE AUCH ICH, EUER VATER IN DEN HIMMELN,
VOLLKOMMEN BIN.

Das ist ein bisschen viel verlangt.....Ich bin sehr
unvollkommen.
Ja...gut....darin liegt doch der Spaß. Wenn du schon
vollkommen wärest, wärest du nicht hier. Alles was du
brauchst, ist genau hier.
Ein Tisch erschien vor dem Narren. Auf dem Tisch befanden
sich eine Reihe Arbeitsinstrumente.
Und was soll ich damit machen?
Du wirst erschaffen. Du wirst etwas so vollkommen
erschaffen, wie es dir möglich ist. Diese Werkzeuge dienen
dazu, dir dabei zu helfen, das großartigste  und
einzige Werkzeug zu benutzen, welches du wirklich brauchst,
um die Aufgabe zu erledigen.
Und was könnte das sein.
DU......sagten der alte Mann und das Einhorn einstimmig.
Ich?
DU.....antwortete der alte Mann.
Nun...begann das Einhorn....vielmehr...dein
Bewusstsein...deine Gedanken/Gefühle....deine
Vorstellungskraft und dein Intellekt...dein Herz und Geist
und deine Seele....werden alle von deiner Persönlichkeit
benutzt, die sie zu dem gemacht hat, was sie sind. Als Gott
dich erschaffen hat und Sich Selbst in die Arbeit 
hineingelegt hat...sozusagen....hat ER dich aus Sich Selbst
gemacht...ziemlich buchstäblich...also besitzt du schon
alle angeborenen Qualitäten, ein Schöpfer zu sein; du
kannst die Aufgabe erledigen und Ich bin hier, um dir dabei
zu helfen. Ich.....weiß Dinge und kann Dinge vollbringen
und kann dir Sachen zeigen und dir helfen, deine
Vollkommenheit hervorzubringen, und auf diese Weise kann Ich
ebenfalls dazugehören.......So kann Ich an der 
Herrlichkeit (glory) des Prozesses teilhaben und die
Tatsache in Ehren halten, daß Ich Teil deiner
Vollkommenheit bin und sein werde und immer gewesen bin.
COOL.
Das dachte Ich.
Danke
Keine Ursache...Danke dir...
Oh, lasst uns nicht schon wieder damit anfangen...kicherte
der alte Mann.........Hier...Sagte er, während er in die
Innentasche seiner Robe griff.....
Der alte Mann zog eine glitzernde grün-goldene Schlange
heraus und wickelte sie um die Hüfte des Narren.
Dies ist für Weisheit...du wirst sie brauchen...
Die Schlange ergriff ihren eigenen Schwanz um den Narren
herum und verwandelte sich in einen Gürtel aus grün
getöntem Gold.
Dann griff er in eine andere Tasche und zog ein weißes
Kopfband heraus....du wirst schwer arbeiten...besonders
geistig...dies wird helfen, den meisten Schweiß
aufzusaugen... wenn nicht den ganzen.....Es wird Blut,
Schweiß und Tränen geben...aber Ich weiß, daß du
glücklich mit deiner Arbeit sein wirst, und du hast auch
mich so sehr glücklich gemacht... also...im Namen
Gottes......
Der alte Mann streckte seine Hand aus und tätschelte dem
Narren den Kopf und sagte: Guter Junge.
Der Narr lächelte.
Der alte Mann räusperte sich und las aus einer Schriftrolle
vor, die plötzlich in seinen Händen erschienen war:

Von diesem Augenblick an bist du nicht länger ein Narr. Du
bist nun ein Schöpfer unter dem Dach und der Behörde des
Magiers. Die Gewänder, die du trägst, sind das Zeichen
deines Amtes, und die Werkzeuge und dein Tisch in diesem
Haus, welches die unendlichen Möglichkeiten deines
Bewusstseins beinhaltet, wie sie sich  im Bewusstsein
deines Schöpfers befinden, ist das Büro, in dem du deinen
Job erledigst und die Vollkommenheit erschaffst, wie es dir
aufgetragen worden ist. Nimmst du diese Stellung  mit
gutem Geist, gutem Herzen und guter Seele an?
Ja, das tue Ich.....sagte der Magier.
Wie auch Ich, sagte das Einhorn........
Der alte Mann tätschelte dem Einhorn auf den Rücken und
sagte: Guter Junge.
Flügel wuchsen aus dem Rücken des Einhorns.

Der alte Mann las aus einer anderen Schriftrolle: Du bist
nun der Schutzgeist eines aufsteigenden Wesens auf dem Pfad
zur Vollkommenheit, und folglich befindet ihr euch auf dem
gleichen Pfad. Dein Stamm wird dieses Haus beschützen um
derer willen, die kommen werden, wenn das Werk vollendet ist
bis zu dem Punkt, da die Schöpfung bereit ist, sie zu
empfangen. Ihr werdet jegliche und alle aufnehmen, die zu
jeder beliebigen Zeit währenddessen, vorher oder danach
kommen, wobei ihre Eignungen  vollständig von der
Tatsache abhängen, daß sie angekommen sind und sich
freiwillig gemeldet haben oder daß sie gänzlich für die
Aufgaben erschaffen worden sind, für die sie konzipiert
wurden. Euch ist nun die Genehmigung erteilt worden, die
Länge und Breite, Tiefen und Höhen der Schöpfung zu
bereisen, um die Konzepte und Ideen zu erforschen und zu
entdecken, denen ihr dahingehend vertrauen könnt, daß sie
eure Schöpfung zu dem machen werden, wozu ihr sie
vorgesehen habt. Ihr werdet dies zusammen als Einheit
ausführen. Keiner von euch wird jemals  allein sein.
Gott und die gesamten himmlischen Heerscharen werden
ebenfalls immer bei euch sein.

GEHET HIN UND SEID DIE VOLLKOMMENE SCHÖPFUNG.

Der alte Mann rollte die Schriftrolle wieder zurück in das
scheinbare Nichts, aus dem sie gekommen war. Großer Applaus
ertönte von den Tieren draußen, und sogar ein Regenbogen
erschien über dem Haus, obwohl es überhaupt nicht geregnet
hatte.

So wurde der Narr zum Magier und gewann einen neuen besten
Freund für immer, und im Augenblick sind sie unterwegs auf
Forschungsreise und sammeln Ideen und erschaffen, und es
scheint sich langsam alles recht gut zusammenzufügen.
Dürfte ein netter Ort sein, um ihm einen Besuch
abzustatten, wenn nicht gar dort zu leben......oder zu
arbeiten......es ist alles in Ordnung...ihr werdet
sehen........

Ende



Das ist eine wunderschöne Geschichte!

Bin froh, daß sie euch gefällt.  Danke.

Danke dir.

Oh, lasst uns nicht damit anfangen...........

kichern

grinsen

Also...was nun?

Komm hier herüber und setz dich neben Mich.  Wir
müssen alle reden.

Okay, Großmama...............


http://kibodabi.wordpress.com/2013/09/02/the-magician/



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