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Changing The Face Of Religion : - Phoenix Journals - PDF in German Last Updated: Jan 19, 2022 - 5:26:20 PM


Die Khasaren in den PJs, 26. Teil
By Gyeorgos Ceres Hatonn
Oct 21, 2015 - 11:47:48 AM

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Die Khasaren in den PJs

Auszüge aus diversen Phoenix Journalen, 26. Teil

Zusammengestellt von Christ Lippens

Die Seitenzahlen beziehen sich auf das englische PDF-Original.

 

***VON HATONN***

Übersetzung Remo Santini

 

Übermittelt am 2. Oktober 1993

PJ 79 – Seite 47:

Was ist Bolschewismus?

Ich hatte gewünscht, mit unseren Lektionen in eine andere Richtung weiterzugehen, aber Dharma schrie: „Halt, du wirst es nicht wagen uns dies anzutun!“ Wie ihr, nehme ich an, DENKT sie jedes Mal, dass sie die Sache mit den Bolschewiken und einigen der daran beteiligten Spieler nun kapiert hat – wuff, alles in Rauch aufgegangen. Da euch dies verwirren und eure Sinne wie ein Kreisel zum Drehen bringen soll, bin ich nicht sicher, ob ich euch helfen kann –, denn es geht darum, ein „breiteres“ Verständnis für das „“Konzept“ der Illusion zu gewinnen. Als Illustration: Eine Regierungsform, die ganz und gar totalitär und ein faschistischer Sozialismus ist, „Kommunismus“ zu nennen, das ist ein gutes Beispiel für die Täuschung. Luzifer, den bösartigen Führer hinein in die Dunkelheit, den „Strahlenden und den Morgenstern“, „Prinz des Lichts“, zu nennen und ihn mit weiteren „lichtvollen und frommen Bezeichnungen“ zu behängen, ist typisch für euren Widersacher. Wenn ihr den antichristlichen Gott unter den Spielern in dem materiellen Spiel zu erkennen vermögt –, dann werdet ihr die Lügen erkennen, und ist es letzten Endes nicht das, was wir für euren Pfad des Wachstums anstreben? Ihr müsst ein „Ding“ als das erkennen, was es ist – durch seine Taten und charakteristischen Energieformen und nicht auf Aufkleber oder nette Namen hereinfallen. Denkt daran – eine Rose ist eine Rose ist eine Rose – sie wird nicht zu einem Flieder, in dem man sie so nennt!

Ich meine, dass die Neugierde der bessere Teil des Lernens ist und der Wunsch zu „lernen“ vorhanden sein muss – lasst uns mit dem hier weiterfahren, solange es heiß ist, und vielleicht kann dann unsere Einsicht leichter bis zu unseren heutigen „Spielern“ ausgedehnt werden.

Geschichte des Bolschewismus

Dharma, ich glaube einer der besten Beiträge zu diesem Thema ist noch immer aus derselben Quelle, die wir benutzt haben, nämlich aus „Hinter dem Kommunismus“. Lass uns weiterfahren und sehen, wie es sich entfaltet und ob darin wirklich genug historische Angaben enthalten sind. „Bolschewik“ und „Bolschewismus“ ist dieselbe Sache, die jeweils auf jede Zivilisation in jedem Zeitalter abgewälzt worden ist, um die Kontrolle zu erlangen. Daher wird das „Spiel“ mit vielen Namen genannt werden, aber in Russland wurde es offensichtlich Bolschewismus genannt. Da ihr mit diesen Spielern eine solche Konfrontation habt (gerade jetzt, unbemerkt), sollten wir uns auf Russland konzentrieren.

*********

FORTSETZUNG VON „HINTER DEM KOMMUNISMUS“

Für einen Moment müssen wir unsere Aufmerksamkeit auf eine Gruppe von revolutionären Exilanten richten, die für diese Geschichte wichtig sind, weil sie und ihre Anhänger schließlich zu den Machthabern des kommunistischen Russlands wurden. Der Anführer dieser Gruppe und der Mann, der im Allgemeinen als Lenins Lehrer identifiziert wird, war Georgi Walentinowitsch Plechanow, ein Nichtjude. Plechanow war in den 1880ern aus Russland geflohen und lebte in der Schweiz. Dort hatte er mit der Hilfe von Vera Zasulich, Leo Deutsch und P. Axelrod – alles Juden – die marxistische „Gruppe zur Befreiung der Arbeit“ gebildet und war bis 1901 Anführer der Gruppe anerkannt.

PJ 79 – Seite 48:

Obwohl Plechanow selber ein Nichtjude war, waren jene um ihn herum mit wenigen Ausnahmen jüdisch. Eine der Ausnahmen war Lenin, der zunächst ein Anhänger von Plechanow wurde und später ein Konkurrent.

Lenin

Lenin (sein richtiger Name: Wladimir Iljitsch Uljanow) war 1870 an den Ufern der Wolga in der Provinzstadt Simbirsk geboren worden. Er war in ein vergleichsweise privilegiertes Milieu hineingeboren worden, als der Sohn eines Regierungsbeamten, dessen Titel „Derzeitiger Staatsberater“ das Privileg eines vererblichen Adelstandes mit sich brachte. Lenins Vater hatte den Titel selber nicht geerbt, sondern ihn als Honorierung seiner Dienste als Schulinspektor erworben.

Im Normalfall wäre Lenin ein geachtetes Mitglied der russischen Gesellschaft geworden. Er hatte einen Mittelklasse-Hintergrund, hatte eine Universitätsausbildung und hatte eine Zulassung, um als Anwalt zu praktizieren. Dass er dies nicht tat kann teilweise dem
Schicksal seines älteren Bruders Alexander zugeschrieben werden, der 1887 für seine Teilnahme an einem Mordversuch an Zar Alexander II. hingerichtet wurde. Es wird gesagt, dass dieses Ereignis der Auslöser dafür war, dass Lenin die Karriere eines professionellen Revolutionärs wählte.

Jedenfalls befindet sich der junge Lenin im Jahr 1895, damals 25, in der Schweiz bei einem Treffen der Gruppe „Befreiung der Arbeit“. Kurz darauf kehrte er nach Russland zurück, und zwar in der Gesellschaft des jungen Julius Martow (Tsederbaum), einem Juden, der bereits in der Siedlungsbegrenzung als Agitator bekannt geworden war und der eines Tages der Chef der Menschewiken-Fraktion werden würde. Ihr Ziel war es, für die revolutionären Aktivitäten Geld zu sammeln.

In Petersburg wurden sie in eine Reihe von Streiks verwickelt, die 1895 über die Stadt fegten, und im selben Jahr wurden Lenin, Martow und einige andere wegen revolutionärer Umtriebe verurteilt und ins Gefängnis geschickt. Im Februar 1897 hatte Lenin seine Gefängnisstrafe abgesessen und begann seine Zeit des Exils in Sibirien. Es war ihm erlaubt, auf eigene Kosten in Sibirien herumzureisen, und er nahm seine jüdische Frau Nadeschda Krupskaja und deren Jiddisch sprechende Mutter mit.

Es sollte erklärt werden, dass im Gegenteil zur allgemeinen Vorstellung, politische Exilierte – es sei denn sie wären für einen kriminelle Tat verurteilt worden – nicht in Sibirien eingesperrt wurden; sie wurden da vielmehr auf Bewährung freigelassen. Im Exil bezahlte die Regierung eine Rente, die normalerweise genügte, um davon zu leben. Um das Einkommen zu verbessern suchten die Exilierten manchmal eine lokale Arbeit (Trotzki arbeitete als Buchhalter) oder bekamen Geld von Freunden oder der Familie. Lenin bekam von der Regierung ein Unterhaltsgeld von 7 Rubeln 40 Kopeken monatlich „genug um Zimmer, Verpflegung und Wäsche zu bezahlen“. („Lenin“, [Kurzfassung von Donald P. Geddes], p. 26, von David Shub, New American Library, 1950, Mentor Books.)

Während ihrer Zeit in Sibirien erarbeiteten die exilierten Lenin, Martow und ein Genosse namens Potresow die Idee einer „Gesamtrussischen Zeitung“, die dazu dienen sollte, die Gedanken und Energien der ganzen revolutionären Bewegung zusammenzufassen. 1900, und auch zu allen Zeiten in der Zukunft, waren die Marxisten in sehr viele Fraktionen geteilt und untergeteilt. Lenins Idee war es, alle diese verschiedenen Fraktionen zu einer einzigen Organisation zusammenzuschweißen.

PJ 79 – Seite 49:

Und eine weitere Anmerkung: In der Schweiz besserte Axelrod sein Einkommen auf, indem er mit Jogurt hausieren ging, und von Plechanow wird gesagt, dass er für einen Lohn Briefe adressierte. Aber die Gründer und Führer des Kommunismus waren keine Proletarier. Beinahe ausnahmslos waren sie best ausgebildete jüdische Intellektuelle, von denen wenige jemals eine nützliche Arbeit verrichtet hatten!

ISKRA

Im Februar 1900 wurde Lenin aus dem Exil entlassen und beantragte die Bewilligung (die er bekam), in die Schweiz zu gehen. In Genf schloss er sich der Gruppe „Befreiung der Arbeit“ an, und im Dezember begann die Gruppe mit der Veröffentlichung der Publikation „Iskra“ (Der Funken). Die Gründung von „Iskra“ markierte den Beginn des russischen Marxismus als eine organisierte Bewegung und den Beginn von Lenins Rolle als Parteiführer.

Die Redaktion bestand aus den „Alten“: Plechanow, Zasulich, Axelrod und ihren Anhängern Lenin, Potresow und Martow. Lenins jüdische Frau Krupskaja war die Redaktionssekretärin. Später, 1902, schloss sich der junge Trotzki (Bronstein) der Redaktion an, aber ohne Stimmrecht. Vier der Obgenannten – Martow, Axelrod, Zasulich und Trotzki – waren Juden, während Plechanow, Lenin und Potresow Russen waren. Die Redaktion bestand demnach aus vier Juden und drei Russen, da aber Trotzki keine Stimme hatte und Plechanow zwei Stimmen für sich beanspruchte, war das Stimmenverhältnis genau umgekehrt: die Juden hatten drei Stimmen und die Russen vier.

Es ist interessant die redaktionellen Beiträge 45 ersten Ausgaben von Iskra zu betrachten. Die größte Anzahl von Artikeln war von Martow geschrieben worden, nämlich 39. Der Nächste war Lenin, der 32 Artikel schrieb, gefolgt von Plechanow mit 24, Potresow mit 8, Zasulich mit 6 und Axelrod mit 4. Dazu kamen Artikel, die von Parvus, Trotzki und Rosa Luxemburg, alle von ihnen jüdisch, stammten. Es ist es wert, sich daran zu erinnern, dass die einzige andere revolutionäre Zeitung, die zu jener Zeit existierte, „Rabotschi Delo“ (Sache der Arbeiter) war, das Organ der „Wirtschafts“-Fraktion, bei dem der Jude Theodor Dan der Herausgeber war.

Iskra wurde eigentlich in München, Deutschland, gedruckt. Eine Zeitlang traf sich die Redaktion in London, aber 1903 kehrte man nach Genf zurück. Von da wurden die Zeitungen per Schiff und Kurier nach Russland geschmuggelt. Auf diese Weise baute Iskra eine Untergrundorganisation von Revolutionären auf, am Anfang als „Iskristen“ bekannt, und später als Bolschewiken und Menschewiken.

Vereinigungskongress

1903 trat in Brüssel, Belgien, ein Vereinigungskongress zusammen. Sein Zweck war es, die verschiedenen marxistischen Gruppen in der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei zusammenzufassen, welche 1898 gegründet worden war, der es aber nicht gelungen war, eine Einheit zustandezubringen.

Insgesamt waren 60 stimmberechtigte Delegierte anwesend, von denen vier Arbeiter waren, oder gewesen waren. Der Rest waren mehrheitlich jüdische Intellektuelle. Vertreten waren die Gruppen, die die Partei 1898 gegründet hatten: Der Jüdische Bund, die georgischen Sozialdemokraten, Rosa Luxemburgs polnische Sozialdemokraten und die Gruppe für „Befreiung der Arbeit“, nun als „Iskristen“ identifiziert. Die Zeitung „Rabotschi Delo“ der Maximalisten war ebenso mit drei Delegierten vertreten. Diese Gruppen, ihre Anführer und Anhänger machten die Revolution von 1917. Hier wurde der Kommunismus, wie wir ihn kennen, geboren.

PJ 79 – Seite 50:

Anfang August wies die belgische Polizei einige der Delegierten aus, und der ganze Vereinigungskongress verzog sich nach England, wo er vom 11. bis 23. August tagte. Ein sehr wichtiges Ergebnis des Kongresses war die ideologische Spaltung, die die Iskristen in zwei Lager teilte: Die Bolschewiken (Mehrheitsfraktion), angeführt von Lenin, und die Menschewiken (Minderheitsfraktion), angeführt von Martow.

Die letzte Amtshandlung des Kongresses war es, Lenin, Plechanow und Martow als Redaktion von Iskra zu wählen. Diese neue Reda ktionsgruppe funktionierte nie, wegen der Feindseligkeit zwischen Martow und Lenin. Nach Ausgabe Nr. 53 trat Lenin zurück und ließ die Redaktion in den Händen von Martow, Plechanow, Axelrod, Zasulich und Potresow zurück, wobei die drei Letzteren anschließend an Lenins Rücktritt der Redaktion beitraten.

Obwohl Lenins Fraktion an der Bezeichnung „Bolschewiken“ festhielt, beherrschte sie nie eine wirkliche Mehrheit in der Partei. Lenin war zeitweilig fähig gewesen, den Vereinigungskongress zu dominieren, als die Delegation des Jüdischen Bundes verärgert wegen parteipolitischen Belangen die Sitzung verließ. Da Lenin fähig gewesen war, vorübergehend eine Mehrheit der restlichen Delegierten zu zwingen, ihn zu unterstützen, ist seine Fraktion als die Bolschewiken – oder Mehrheitsfraktion – identifiziert worden, und von da an waren Lenin und seine Anhänger als die Bolschewiken bekannt. Es ist wichtig zu vermerken, dass diese Spaltung in Bolschewiken und Menschewiken nur die Iskristen betraf. Die zwei anderen großen Fraktionen der Partei – Rosa Luxemburgs polnische Sozialdemokraten und der Jüdische Bund – waren weder bolschewistisch noch menschewistisch, auch wenn beide Fraktionen sich bezüglich der Parteipolitik normalerweise den Menschewiken anschlossen. (1917 jedoch schlossen sich die polnische Partei und der Jüdische Bund der bolschewistischen Fraktion an.)

Revolution von 1905

Die Revolution von 1905 kam unerwartet. Jüdische Agitatoren, die Unzufriedenheit aufgreifend, die durch Russlands Niederlage gegen die Japaner verursacht wurde, und profitierend vom Vorfall des „Blutigen Sonntags“ – den wir bereits beschrieben haben – entfachten die Flammen des Aufstandes zum Leben, was sich als Probedurchgang für die Revolution von 1917 erweisen sollte.

Die Revolte, die sich so kurz auf den Vorfall des Blutigen Sonntags ereignete, überraschte die Parteiführer. Lenin befand sich in Genf und kehrte nicht vor Oktober nach Petersburg zurück – kurz bevor der Petersburger Sowjet organisiert wurde. Martow, der Chef der Menschewiken, kehrte zur gleichen Zeit zurück. Rosa Luxemburg kam im Dezember an, zu einer Zeit als der Aufstand beendet war. Axelrot kam nur bis nach Finnland, und Plechanow kehrte überhaupt nicht zurück. Die Revolution wurde in erster Linie von der zweiten Garnitur angehörenden Anführern durchgeführt, von denen allesamt als Menschewiken identifiziert wurden.

Trotzki hatte als Einziger der Führungsspitze die Bedeutung des „Blutigen Sonntags“ erkannt, und beim ersten Ertönen des Wortes „Revolution“ begaben er und ein jüdischer Landsmann, Parvus, sich nach Petersburg.

Unter dem Pseudonym „Janowsky“ wurde er rasch ein Mitglied des Sowjets, und bis zum Ende des Oktobers war er allgemein als das einflussreichste Mitglied des Exekutivkomitees anerkannt. Darüber hinaus gab er zusammen mit Parvus die menschewistische Zeitung „Natschalo“ (Der Beginn) heraus. Unter dem Pseudonym „Peter Petrowitsch“ gab er später die „Russkaja Gazeta“ heraus. Wie wir vorher erwähnt haben, wurde er am 9. Dezember zum Präsidenten des Petersburger Sowjets gewählt, und nach seiner Verhaftung übernahm Parvus die Leitung des Aufstandes.

Obwohl sich Lenin während des ganzen Bestehens des Petersburger Sowjets in Petersburg befand, spielten weder er noch ein anderes Mitglied seiner Fraktion eine wichtige Rolle in dessen Aktivitäten. Als die 300 Mitglieder des

PJ 79 – Seite 51:

Sowjets schließlich verhaftet wurden, befand sich kein einziger prominenter Bolschewik unter ihnen. Die Revolution von 1905 war ganz allein eine Sache der Menschewiken.

Der Londoner Kongress

Vom 13. Mai bis zum 1. Juni 1907 wurde ein fünfter Kongress der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei abgehalten, dieses Mal in London. Dies war allen Berichten zufolge der eindrucksvollste von allen, und er war der letzte, der vor der Revolution von 1917 stattfand. An dem Kongress waren anwesend: Lenins Bolschewiken – 91 Delegierte; die Menschewiken von Martow und Dan – 89 Delegierte; die polnischen Sozialdemokraten von Rosa Luxemburg – 44 Delegierte; der Jüdische Bund, geleitet von Rafael Abramowitsch und M.I. Lieber – 55 Delegierte; die lettischen Sozialdemokraten, geleitet von dem „Genossen Herman“ (Danischewisky).

Insgesamt nahmen 312 Delegierte an dem Kongress teil, von denen 116 Arbeiter waren – oder gewesen waren. Es waren die großen Namen der Partei, die den Kongress dominierten, und dies waren die Gründer der Bewegung: Plechanow, Axelrod, Deutsch und Zasulich –, die nach 1907 in Parteiangelegenheiten Rollen von sich vermindernder Bedeutung spielten – und ihre Anhänger Lenin, Martow, Dan (Gurwitsch) und Trotzki. Dazu kamen Abramowitsch und Lieber (Goldman) vom Bund, und Rosa Luxemburg, deren Schicksal sie einst dahin dazu bestimmen würde, in Deutschland ihre eigene Revolution durchzuführen. Anwesend waren ebenfalls Sinowjew, Kamenew und Stalin. Keiner von denen war 1907 wichtig, aber sie sind aufgelistet, weil sie dereinst die drei mächtigsten Männer in Russland sein würden. Bezeichnenderweise waren alle hier Genannten jüdisch, außer Lenin (der aber in den jüdischen Kreis einheiratete), Plechanow und Stalin.

Vielleicht eines der wichtigsten Themen, die am Londoner Kongress behandelt wurden, war die äußerst umstrittene Frage der „Enteignungen“. Es sollte erklärt werden, dass Lenins Bolschewisten, um ihre Finanzen nachzufüllen, immer öfter zu ungesetzlichen Mitteln gegriffen hatten. Raub, Entführungen und Diebstahl wurden zu üblichen Parteiaktivitäten. Und bei einer Gelegenheit heiratete ein loyaler Bolschewik eine reiche Witwe, um Nachschub für die Parteikasse sicherzustellen. Diese Aktivitäten wurden in Parteikreisen „Enteignungen“ genannt. Die berühmteste Enteignung war der Raubüberfall auf die Bank von Tiflis, der kurz nach dem Londoner Kongress vom jungen Joseph Stalin geplant wurde.

Die Menschewiken kritisierten diese Taktiken heftig, während Lenin sie als ein notwendiges Mittel zur Kapitalbeschaffung vehement verteidigte. Immer wieder brach zwischen den beiden Fraktionen die Frage der „Enteignung“ als Streitpunkt aus. Tatsächlich stammte ein Großteil von Lenins Stärke aus dieser Quelle. Mit dem so zusammengestohlenen Geld war es ihm möglich, die Reisekosten der Delegierten zu diesen verschiedenen Kongressen zu bezahlen, und dies gab ihm einen Stimmenanteil, der wahrscheinlich verglichen mit der Zahl seiner Anhänger unverhältmäßig hoch war. Hinsichtlich der Enteignungsfrage erwuchs Lenin nicht nur von Martows menschewistischer Partei Opposition, sondern auch vom Jüdischen Bund und von Rosa Luxemburgs polnischen Sozialdemokraten. Der Jüdische Bund und Luxemburgs Partei stellten sich normalerweise bei diesen innerparteilichen Streitereien auf die Seite der Menschewiken, und es war nicht bis 1917, als sie in die bolschewistische Partei eingegliedert wurden, dass Lenin fähig war, wirklich die ganze Partei zu kontrollieren.

Der Raubüberfall auf die Bank von Tiflis ist nun Teil der Legende geworden, die Stalin umgibt, und so lohnt es sich vielleicht, ihm ein bisschen Aufmerksamkeit zu schenken. Auch wenn der Raubüberfall von Stalin geplant war – damals ein unbedeutender Parteiarbeiter –, so wurde der eigentliche Überfall durch einen Armenier namens Petroyan ausgeführt, der in der russischen Geschichte als „Kamo“ bekannt ist. Kamos Methode war plump aber wirkungsvoll: er schleuderte eine Dynamitbombe gegen eine Kutsche der Bank, die 250‘000 Rubel in Bargeld transportierte. In der darauffolgenden

PJ 79 – Seite 52:

Explosion wurden etwa 30 Menschen getötet, und Kamo entkam mit der Beute, die vor allem aus 500-Rubel-Noten bestand.

Die Bolschewiken trafen auf beträchtliche Schwierigkeiten, diese 500-Rubel-Noten in Banknoten von brauchbarem Wert umzuwandeln. Es wurde entschieden, dass Agenten in verschiedenen Ländern gleichzeitig an einem Tag das Geld umwechseln würden. Der Operation war kein voller Erfolg beschieden. Die Jüdin Olga Rawitsch, die eines Tages Sinowjew heiraten würde, wurde von der Polizei verhaftet, wie auch einer namens Meyer Wallach, dessen wirklicher Name Finkelstein war und besser bekannt ist als Maxim Litinow. Litinow wurde später Kommissar für auswärtige Angelegenheiten (1930-39).

Das Jahr 1908

Im Herbst des Jahres 1908 begannen die Bolschewiken mit der Herausgabe der Zeitung „Der Proletarier“, mit Lenin, Dubrowinsky, Sinowjew und Kamenew (die letzteren zwei Juden) als Redakteure. Im selben Jahr begann auch die Veröffentlichung des menschewistischen Organs „Golos Sozial-Demokrata“, redigiert von Plechanow, Axelrod, Martow, Dan und Martynow (Pikel), von denen alle außer Plechanow Juden waren. Im Oktober 1908 wurde die „Wiener Prawda“ lanciert, mit Trotzki als Redaktor.

Die Troika

1909 wurde die aus Lenin, Sinowjew und Kamenew bestehende „Troika“ gebildet. Diese sollte bis zu Lenins Tod von 1924 Bestand haben. Sinowjew und Kamenew waren Lenins unzertrennliche Kameraden. Später, als die Bolschewiken an der Macht waren, würde Trotzki gleichrangig wie Lenin werden, und sogar etwas wie ein Konkurrent, aber Kamenew und Sinowjew waren nie Lenin gleichgestellt und auch nicht seine Konkurrenten – sie waren seine rechte und linke Hand. Sie würden mit ihm streiten und mit ihm kämpfen und in Parteiversammlungen gegen ihn opponieren, aber die „Troika“ zerbrach erst, als Lenin starb.

Januar-Plenum

Im Januar 1910 trafen sich die 19 Spitzenführer der Partei an dem, worauf sich die Historiker als das Januar-Plenum des Zentralkomitees beziehen. Wie immer ging es da um das Vorantreiben der Einheit in der Partei. Eines der Ergebnisse war, dass Lenin dazu gezwungen wurde, den Rest der aus dem Banküberfall stammenden 500-Rubel-Noten zu verbrennen, die er nicht hatte umwechseln können. Ein weiteres Resultat des Januar-Plenums war die Anerkennung der Zeitung „Sozial Demokrata“ als die allgemeine Parteizeitung. Ihre Redaktoren waren die Bolschewiken Lenin und Sinowjew und die Menschewiken Martow und Dan. Lenin war der einzige Nichtjude. Trotzkis halb unabhängige „Wiener Prawda“ wurde zu einem offiziellen Parteiorgan erklärt und Kamenew dazu bestimmt, bei der Herausgabe zu helfen.

Wer hätte im Jahr 1910 vorhersagen können, dass in kurzen sieben Jahren diese jiddische Bande die Herren und Meister von ganz Russland sein würde?

[Hatonn: Und könntet ihr als kleine Amerikaner wissen, auch nur noch vor zehn Jahren, dass dieselbe jiddische Bande die Herren und Meister von ganz Amerika sein würde??]

PJ 79 – Seite 53:

Die Revolution von 1917, genau wie jene von 1905, erwischte die führenden Köpfe der Partei unvorbereitet. Lenin und Martow waren in der Schweiz, und Trotzki schlug sich in der New Yorker East Side durch.

Bald nach der Märzrevolution tat die deutsche Regierung eine sonderbare Sache. Sie arrangierte es, Lenin, Martow, Radek und 32 Parteimitglieder quer durch Deutschland nach Russland zu transportieren. Die deutsche Strategie schien auf der Annahme zu basieren – die sich später als richtig erwies – dass die Kommunisten daran arbeiten würden, die russischen Kriegsanstrengungen zu sabotieren, nun da sie von der provisorischen Regierung strafrechtlich verfolgt wurden. Vielleicht hatte die Leningruppe so eine Art Abkommen mit den Deutschen; niemand weiß das. Aber eine Sache ist sicher: 48 Stunden nachdem die Bolschewiken an die Macht gelangten, begann Trotzki mit Verhandlungen über einen Waffenstillstand. Aber diese Geschichte kommt später.

Am 3. April, nur 23 Tage nachdem die provisorische Regierung gebildet worden war, kamen Lenin und seine Partei in Petersburg an. Innert sieben Monaten würden er und seine Fraktion die obersten Diktatoren von ganz Russland sein.

SCHAUT MORGEN WIEDER HINEIN – FORTSETZUNG FOLGT

*********

Ja, ich verstehe – die Handschrift an der Wand nimmt langsam einen Sinn in englischer Sprache an, nicht wahr?

Wie DENKT ihr, dass solche wie die russischen Juden Kissinger und Brzezinski (ein falscher Name, den ihr weder korrekt buchstabieren noch aussprechen könnt) an die Kontrolle über eure Regierung gelangten? – „Nichts in der Politik geschieht zufällig“, sagte Herr Roosevelt, euer verräterischer Präsident. Handelt Yeltsin wie „einer von der Gruppe“ – schaut nochmals hin!

*********

Übermittelt am 3. Oktober 1993

PJ 79 – Seite 55:

Überflutet

Es gibt so viele sachbezogene Informationen und Ereignisse, dass ich schließlich durch ein Zuviel an für zwei Hände zu Sortierendem und zu Behandelndem überflutet bin. Ich bitte darum, dass sachbezogene Bestätigungen, Informationen und Beschreibungen, die über den KONTAKT gehen, hinsichtlich der Möglichkeit überprüft werden, dass sie ohne viel Zusatzarbeit von diesem Stuhl aus weiterverarbeitet werden können. Doris hat nicht so viel wie vorhergesehen auf dem Papier, und so ist es ein Verlust in Bezug auf das, was gedruckt wurde und „wo wir stehen“ mit dem Briefwechsel. Ich danke dir Rick, dass du dies alles so wundervoll organisierst, und der Redaktionsgruppe für das Regeln solcher Notfallsituationen. Ich befürchte, dass dies zur „Gewohnheit“ werden wird, statt einer Ausnahme, aber versteht bitte die gewaltige Wichtigkeit von Weltereignissen, da sie mit euch zusammenhängen – durch unsichtbare Möglichkeiten, aber mit wirklich unglaublichen Konsequenzen. Ihr tatet gut daran, eure Überlebensinstruktionen aus der Mottenkiste zu holen, denn in und „von“ Russland werden mit Liebe Nuklear- und Partikelwaffen in Betracht gezogen, genau jetzt, da wir schreiben.

Falls dieser kleine Pieps in russischer Geschichte weiterhin ausartet – es WIRD noch mehr werden. Die Dinge laufen nicht wie „geplant“, und es ist sehr gut möglich, dass ihr euch tödlichen Feinden gegenübersehen werdet, die ihr nicht vorausgesehen habt.

Die Russen haben Jahrzehnte daran gearbeitet, die Bolschewiken (Khasaren) aus Russland hinaus zu bekommen, nur um sie dann auf und in die Westmächte umschalten zu sehen –

insbesondere durch das Infiltrieren und Übernehmen der US-Regierung –

und „sie“ wollen euch wegblasen, USA!

IHR habt keine Abkommen mit Russland oder den Sowjets, IHR-DAS-VOLK! Ihr-das-Volk habt nichts mehr mit eurer US-Regierung gemein, und die bolschewistisch-sozialistische Ordnung, die euch nun vollständig beherrscht – ist der euch gegenüberstehende tödliche Feind aus der russischen Republik – der den Großteil der Massenvernichtungswaffen in Russland kontrolliert. Dies ist ein guter Tag zum Beten, meine Freunde, und zum Teilnehmen an euren Lektionen.

Jack London

Ich bin im Besitz eines Dokuments, das durch einen Leser zusammengestellt wurde (Nachforschung aus erster Hand). Ich werde einen Teil eines zugesandten Briefes veröffentlichen, und dann werden wir euch die Informationen mitteilen, denn sie sind absolut passend zu der Stelle, bei der wir gestern aufhörten zu schreiben – über Russland.

„…als ich letzthin meine riesige Aktensammlung durchstöberte und dabei auf eine Zusammenfassung stieß, die ich von ‚Die eiserne Ferse‘ von Jack London, erschienen 1908, gemacht hatte, bin ich von den Serien fasziniert gewesen, die Sie über Dr. John Coleman veröffentlicht haben, und dachte mir, Sie möchten vielleicht sehen, dass das Wissen um die Verschwörung viel weiter zurückgeht, als seine Artikel angeben.

PJ 79 – Seite 56:

London war damals Sozialist und eng verbunden mit meinem großartigen Mentor, Dr. John Dequer (‚Decker‘ ausgesprochen), mit dem ich während sechs Jahren lebte und arbeitete. Dr. Dequer bereiste die Welt zusammen mit London und erzählte mir viele faszinierende Geschichten über seine (Londons) Heldentaten. Dequer war ebenfalls ein Sozialist (ein Atheist), bis er ‚fromm wurde‘ und dem Christentum beitrat, und das trotz aller seiner lebenslangen Nachforschungen in Metaphysik.

Dr. Dequer bat mich, mir ein Exemplar von Londons Buch zu besorgen, als ich bei ihm arbeitete; aber obwohl ich dann die Buchhandlungen in Chicago abklapperte, konnte ich keines bekommen, da es wie in Italien auch in Amerika unterdrückt worden war. [Hatonn: Wie einige andere Bücher, die ich kenne.] Viele Jahre später konnte ich in einer Bibliothek ein Exemplar lesen und machte mir die beigelegten Notizen. Der Doktor erzählte mir, dass London ihn (Dequer) als Vorlage für den Helden in seinem Buch benutzt hatte.

Dequer war von zwei jüdischen Rabbis im ägyptischen Tarot ausgebildet worden, um der Verschwörung als ihr geheimer Informationsvermittler zu dienen, wobei er nicht nur den Symbolismus des Tarots, sondern auch jenen der ‚Unterhaltsamen‘, wie ‚Dick Tracy‘ (https://de.wikipedia.org/wiki/Dick_Tracy ) und ‚Little Orphan Annie‘ (https://de.wikipedia.org/wiki/Little_Orphan_Annie) benutzte. Er wandte damals die Notation und den kabbalistischen Code der Gematria an, um geheime Botschaften an die Mitglieder des ‚Komitees der 300‘ hinsichtlich ihrer beabsichtigen Schritte zu übermitteln. (Er versuchte mir die Technik beizubringen, ab sie war für mich zu komplex, um sie zu verstehen.) Dr. Dequer war imstande viele Prophezeiungen bezüglich bevorstehender Ereignisse zu machen, die sich zu gegebener Zeit einstellten. Aber als er sich entschloss, die Verschwörung zu enthüllen, unterschrieb er sein Todesurteil. Die Geschichte ist aber zu lang, um hier hineinzupassen.

So können Sie erkennen, warum ich von Colemans Geschichte fasziniert bin. Es untermauert so vieles von dem, was ich direkt von Dequer erfuhr…“

Dies ist genug für unseren Bedarf hier. Ich bin äußerst dankbar für diesen Beitrag, und ich werde diesen Autoren vor Aufmerksamkeit abzuschirmen, bis es erlaubt ist, den Namen und/oder den Wohnort zu nennen. Liebe Leser, dies ist gewaltig gefährlich, und doch, es ist nichts als die WAHRHEIT, angeboten, wie sie von heutigen Beobachtern festgestellt wurde. Die Zeiten sind bestenfalls düster, und wir sind bestrebt, nie etwas anderes als Wahrheit zu präsentieren, damit ihr mit fundiertem Wissen Entscheidungen treffen und Meinungen und Vorhaben bilden könnt. „MEIN“ Feind befindet sich auf einem weit höheren Ausdrucksniveau, als irgendein Haufen roher und voreiliger Gangster, die auf euren topographischen Brocken herumtraben und mit Atombomben um sich werfen. Meine mir zugewiesene Mission ist es, euch Informationen zu geben, damit ihr Einsicht bekommt. Was ihr mit dieser „Einsicht“ macht, das ist an euch zu überlegen und entscheiden – das ist weder mein “Business“, noch mische ich mich ein. So sei es.

Übrigens, mein Herr (Briefschreiber), der sichtbare Beweis, den Sie und Tausende andere Leute sehen konnten, war NICHT mein Schiff – sondern es WAR (IST) eine meiner „Sammelraumfähren“. Es herrscht noch immer eine Pattsituation, und ich sichere das Schiff und die Belegschaft – aber wie wir bezüglich eurer Elite und der Kriegsgefangenen feststellen konnten – ihr seid entbehrliche Gebrauchsgüter. Ich möchte mich jedoch beeilen euch vorzuschlagen, dass ihr an anderer Stelle in diesem Buch die neuen Hypothesen bezüglich der „Oktoberüberraschung“ lesen solltet, und vielleicht könnt ihr sehen, dass die Dinge nun rasch zu einem „Siedepunkt“ kommen. Ich lege weiterhin nahe, dass Schritte zu unternehmen sind, um unsere Leute gehen zu lassen, wer sie auch sind und wo immer sie sein mögen, denn es wird nur noch scheußlicher werden. Die Finanzhaie der Elite sind nur auf eine Sache aus – auf die Beherrschung der Welt und eure Versklavung oder die Entvölkerung.

Bitte nun zurück zu Jack London und Russland:

„Die eiserne Ferse“, von Jack London, © 1980 von Lawrence Hill & Co., Publishers, Inc., Westport, Connecticut 06880. Nachdruck auf Genehmigung durch den Nachlass von Irving Shepherd.

Einführung zu „Die eiserne Ferse“

„Die eiserne Ferse“ erschien 1908. 1947 nannte es Philip Foner das „wahrscheinlich erstaunlichste prophetische Werk des 20. Jahrhunderts“. Uns, die wir von den letzten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts aus zurückschauen, erscheint diese Behauptung nicht extravagant. Denn mit jedem vorbeigehenden Jahr scheint „Die eiserne Ferse“ nun zeitgerechter, wesentlicher.

Als Jack London 1906 diese Novelle schrieb, war die russische Revolution von 1905 durch die Armee und die Geheimpolizei des Zaren und Terroristenbanden vernichtet worden. Wenige Leute ahnten voraus, dass aus dieser schrecklichen Niederlage die triumphierende russische Revolution von 1917 hervorgehen würde. Von unserem günstigen zeitlichen Aussichtspunkt aus können wir erkennen, dass diese die gestaltende Revolution und die Konterrevolution war – eine Epoche eines heftigen, sich hinziehenden Kampfes, um die Zukunft der menschlichen Rasse zu bestimmen. Dies ist die apokalyptische Schlacht, wie sie in „Die eiserne Ferse“ vorkommt, in der der Kampf zwischen den verarmten Massen, die den Großteil der Arbeit auf der Erde verrichten, und den privilegierten Minoritäten, die von den Profiten leben, vorausgesehen wird und der ohne Lösung dreihundert Jahre lang andauert.

Einige von Londons Prophezeiungen wurden sehr schnell wahr. Im Juli 1908, gerade fünf Monate nach der Veröffentlichung von „Die eiserne Ferse“, wurde eine nationale Geheimpolizei – damals als Bureau of Investigation (Ermittlungsbüro) bekannt – das erste Mal in den USA eingerichtet. Weniger als zwölf Jahre später war Londons Voraussage der brutalen Unterdrückung der politischen Arbeiterorganisationen durchgeführt worden. In einer Nacht allein – am 2. Januar 1920 – schlug das Justizministerium gleichzeitig in siebzig Städten zu, mit Überfällen, die von J. Edgar Hoover, dem jungen Stellvertreter von Generalstaatsanwalt Palmer, organisiert wurden. Arbeiter wurden aus ihren Wohnungen geschleppt und geschlagen, Druckerpressen wurden zerstört und Zehntausende von Aktivisten verhaftet. Vier Jahre später wurde Hoover zum Chef der Organisation ernannt, die bald darauf in Federal Bureau of Investigation (FBI) umbenannt wurde.

In der Zwischenzeit begann der Faschismus – die Form einer kapitalistischen Staatsmacht, wie sie in „Die eiserne Ferse“ ausgemalt und als erstes von Benito Mussolini umgesetzt wurde – seine Eroberung von Europa. 1922 marschierten die Faschisten nach Rom und stürzten die Regierung; innert zwei Jahren regierten sie Italien. 1929 wurde „Die eiserne Ferse“ in Italien veröffentlicht. In einer vorsichtig gehaltenen Einführung sieht der Übersetzer voraus: „Der Kampf, der ausbrechen wird, wer weiß wann, zwischen der Plutokratie und dem Volk.“ Binnen Monaten hatte die faschistische Regierung alle billigen Ausgaben von „Die eiserne Ferse“ und Londons anderen revolutionären Werken verboten, indem sie sie als Teil eines Komplotts zum Sturz der Regierung bezeichnete. Teure Ausgaben konnten jedoch weiterhin verlegt werden, denn die Regierung sah in diesem Buch keine Gefahr, solange es „in den Händen der kultivierten Klassen“ blieb (wie auf der Titelseite der „New York Times“ vom 10. Oktober 1929 berichtet wurde). Drei Jahre später, anlässlich einer Rede in Mailand, in der Stadt, in der „Die eiserne Ferse“ veröffentlicht wurde, gab Benito Mussolini sein Versprechen: „Heute sage ich zu Ihnen mit einem ruhigen Gewissen, dass das 20. Jahrhundert ein Jahrhundert des Faschismus sein wird…“

PJ 79 – Seite 58:

London malt „Die eiserne Ferse“ der Oligarchie, als ob seine Modelle die späteren faschistischen Staaten des 20. Jahrhunderts wären – Italien, Spanien, Portugal, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Deutschland, mit ihrer allgegenwärtigen Geheimpolizei, ihrem ungehemmten Militarismus und ihrem staatlich organisierten Terror. Und er deutet auf den grundlegendsten Fakt hinsichtlich des Faschismus hin: Er ist die Form, die der kapitalistische Staat annimmt, wenn die Oligarchie spürt, dass ihre wirtschaftliche und politische Macht ernsthaft bedroht ist durch eine Revolution der arbeitenden Klasse.

Es gibt natürlich heute jene, die denken, dass Faschismus und Nazismus durch den 2. Weltkrieg besiegt und ausgemerzt seien. Das sind die dieselben Leute, die Aimé Césaire beschuldigt (in „Über den Kolonialismus“, Wagenbach, Berlin, 1968) die „Komplizen“ des Nazismus zu sein, denn sie haben ihn „immer freigesprochen, die Augen davor verschlossen, ihn legitimiert“ wann immer er „auf nichteuropäische Völker angewandt wurde“. Dadurch ist es möglich gewesen, z.B. folgende Regierungen als der „freien Welt“ zu definieren: Jene von General Pinochet von Chile, des Schahs von Iran, Tschiang Kai Scheck, Präsident Duvalier von Haiti, General Zia von Pakistan, die Generäle Thieu und Ky von Vietnam, Präsident Marcos von den Philippinen, General Somoza von Nicaragua, König Faisal von Ägypten, General Batista von Kuba, König Hassan von Marokko, die Königsfamilie von Saudiarabien, General Stroessner von Paraguay und, um einige weitere zu nennen, die heutigen Regierungen von Argentinien, Brasilien, Zaire, Indonesien, Südkorea und Südafrika (wo die Führer der Regierungspartei erklärten, dass ihr „christlicher Nationalismus“ beinahe die Regierungsform sei, wie sie als Faschismus in Italien und als Nationalsozialismus in Deutschland bekannt sei).

Aber es ist in Amerika selbst, der Szene von Londons „Die eiserne Ferse“, wo nun seine Prophezeiungen am meisten zuzutreffen scheinen. In seinem Roman „Catch-22“ von 1961 sah Joseph Heller die anscheinend besiegten faschistischen Mächte dann siegreich im amerikanischen militärisch-industriellen Komplex, der aus dem 2. Weltkrieg hervorging – mit „Rotten von Polizisten… die überall die Kontrolle ausüben“, und mit den Merkmalen Mussolinis, die in den amerikanischen Männern an der Macht aufgehen. Die Ereignisse in den 1960ern und 1970ern brachten „Die eiserne Ferse“ nach Hause zurück.

London sah folgendes voraus: Die Schaffung von attraktiven Vorstädten für relativ privilegierte Schichten der arbeitenden Klasse, während die zentralen Städten in etwas, was er „Ghettos“ für die Massen von Arbeitslosen unter den Arbeitern und den niederen Diensten nennt, hineingedrängt in die dunkelsten Tiefen des menschlichen Elends; die absichtliche wirtschaftliche Zerstörung der öffentlichen Bildungseinrichtungen, um Analphabetismus und Unwissenheit zu verbreiten; das Festsetzen der Preise für angemessenes Essen, Gesundheitsfürsorge und Wohnungsmieten oberhalb der Reichweite von mehr und mehr Menschen; die allgegenwärtige Geheimpolizei, die alle Organisationen infiltriert, die mit der Regierung nicht einverstanden sind; die Schaffung einer permanenten Söldnerarmee; eine Komplotte schmiedende Regierung, was sich folgendermaßen äußert: durch reale und erfundene Bombenanschläge, durch Unterdrückung von Büchern und die Zerstörung von Druckerpressen, durch gegen dissidente Arbeiterführer, Professoren und Autoren gerichtete Hexenjagden, durch die Zerstörung des Rufs von einigen ihrer Gegner, das Verhaften vieler anderer und das Ermorden der wenigen, die sie zu eindrucksvoll findet; spontane Massenrebellionen der unterdrückten Menschen in den Stadtzentren; Stadtguerillas, die in den Straßenschluchten gegen die Söldnerarmee und die Polizei der Regierung kämpfen.

Gegen Ende der 1960er ging das Federal Bureau of Investigation (FBI), das einige Monate nach „Die eiserne Ferse“ entstand, in der Vorstellung des Romans von einer Geheimpolizei der Plutokratie auf: Seine Agenten und Informanten waren an der Planung und Durchführung von Bombenattentaten und an der Ermordung von Menschenrechtsarbeitern beteiligt, am Plündern und an Bränden von Antikriegsbüros und an der unverhüllten Ermordung von prominenten regimekritischen Politikern. Es passt, dass der erwähnte Überfall, bei dem Bundes- und Staatspolizisten die schlafenden Körper von Mark Clark und Fred Hampton durchsiebten, in Chicago geschah, in der Stadt, in der sich London die apokalyptische Rebellion der „Menschen am Abgrund“ vorstellt, die von den Söldnern und der Geheimpolizei der Plutokratie abgeschlachtet werden. [Hatonn: Schläft da noch jemand?]

(Da bleibt noch einiges mehr von dieser faszinierenden Einführung, die einfach zu lang ist zum Zitieren; sie wurde geschrieben von H. Bruce Franklin, Newark, New Jersey, 21.

April 1980. )

PJ 79 – Seite 59:

P. 132, 3. Absatz: Wirtschaftliche Zusammenstöße werden normalerweise von Kriegen gefolgt.

P. 133, 1. Absatz: Die Oligarchie wollte den Krieg mit Deutschland. Und sie wollte den Krieg aus einem Dutzend Gründen. Bei dem Jonglieren von Ereignissen, die solch ein Krieg bewirken würde, beim Umschütteln der internationalen Karten, beim Abfassen von neuen Abkommen und dem Eingehen von neuen Allianzen hatte die Oligarchie viel zu gewinnen. Und zudem würde der Krieg viele nationale Überschüsse verbrauchen, die Armeen von Arbeitslosen reduzieren, die alle Länder bedrohten, und der Oligarchie die Atempause geben, während der sie ihre Pläne perfektionieren und durchführen konnte.

So ein Krieg würde die Oligarchie praktisch in den Besitz der Weltmärkte bringen. dazu würde durch so einen Krieg ein großes stehendes Heer geschaffen, das nie aufgelöst werden müsste, während in den Köpfen der Leute der Spruch „Sozialismus gegen Oligarchie“ gegen jenen von „Amerika gegen Deutschland“ ausgewechselt würde.

*********

Dies ist alles, was wir im Moment über Herrn London bringen können. Ich glaube, dass ihr erkennen könnt, dass es ein sehr aufschlussreiches Buch ist, und ich empfehle allen, keine Mühe zu scheuen, es sich zu beschaffen. Es ist jedoch schwierig, wenn die Mittel für solche Bücher gestrichen wurden. Denkt daran, Leser, dass in nächster Zeit ALLE Publikationen über die Thomson Company laufen müssen. Bereits jetzt kontrollieren die Zionisten eure Medien, eure wichtigen Zeitungen, Theater und natürlich alle wichtigen Verlagskonzerne. Eine dunkle, dunkle Zeit ist sorgfältig für euch hypnotisierte Massen vorbereitet worden.




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