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Changing The Face Of Religion : - Phoenix Journals - PDF in German Last Updated: Mar 28, 2022 - 12:08:15 PM


Die Khasaren in den PJs, 15. Teil
By Gyeorgos Ceres Hatonn
Apr 20, 2015 - 7:57:44 AM

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Die Khasaren in den PJs

Auszüge aus diversen Phoenix Journalen, 15. Teil

Zusammengestellt von Christ Lippens

Die Seitenzahlen beziehen sich auf die deutsche Übersetzung.

 

***VON HATONN***

 

Übersetzung Melanie Rieder

 

PJ 28, Kap. 23, pp. 257 – 264 :

ZURÜCK ZU DEN KHASAREN

Ich habe euch Informationen gegeben, die banal erscheinen, aber wenn ihr nicht über jene „banalen“ Details verfügt, habt ihr nicht das nötige Hintergrundwissen, um historische Ereignisse und Entwicklungen angemessen beurteilen zu können. Genau wie heutzutage die Absicht herrscht, die Wahrheit zu verbergen – genauso wurde die Wahrheit die ganze Zeit über versteckt und zerstört – in Hinblick auf diesen Tag des absoluten Betrugs. Ob das Ende nun so kommt, wie es die Schriften und Projektionen darstellen, spielt keine Rolle –, ihr geht in jeder Hinsicht auf das Ende einer Ära zu, und ihr müsst wissen, wie all das diesen Erfahrungswirbel erreicht hat.

Und so werden wir über so Dinge wie Kunst und Handel sprechen. Die khasarische Kunst, wie auch jene der Bulgaren und Magyaren, war hauptsächlich nachahmend, geformt nach persisch-sassanidischen Vorbildern. Der sowjetische Archäologe Bader unterstrich die Rolle der Khasaren in der Verbreitung von Silberwaren in persischem Stil nach Norden. Einige dieser Funde mögen von den Khasaren weiterexportiert worden sein, eingedenk ihrer Rolle als Mittelsmänner (Händler). Andere waren in khasarischen Werkstätten erstellte Kopien – Ruinen davon sind in der Nähe der alten khasarischen Festung Sarkel gefunden worden. Unglücklicherweise machte sich auch hier der „Fortschritt“ bemerkbar und Sarkel, die wichtigste archäologische khasarische Stätte, wurde vom Stausee eines Wasserkraftwerkes überflutet. Die innerhalb der Festung ausgegrabenen Schmuckstücke waren von lokaler Produktion. Der schwedische Archäologe T.J. Arne erwähnte dekorative Schilde, Fibeln und Schnallen in sassanidischem und byzantinischem Stil, hergestellt in Khasarien oder in unter seinem Einfluss stehenden Gebieten, die an so weit entfernten Orten wie Schweden gefunden worden sind. Ich gebe euch diese Hinweise, damit ihr selber Nachforschungen anstellen und eure eigenen Schlüsse ziehen könnt.

Folglich waren die Khasaren unter den halbbarbarischen Stämmen in Osteuropa die Hauptzwischenhändler für die Verbreitung von persischer und byzantinischer Kunst. Nach seiner eingehenden Begutachtung von archäologischen und dokumentarischen Beweisen (vor allem aus sowjetischen Quellen) folgert Bartha:

„Die Plünderung von Tiflis durch die Khasaren, vermutlich im Frühling 629 n.Chr., ist wichtig für unser Thema…[Während der Periode der Besetzung]…sandte der Kagan Inspektoren, um die Herstellung von Produkten aus Gold, Silber, Stahl und Kupfer zu überwachen. In der gleichen Weise waren die Basare, der Handel im Allgemeinen und sogar die Fischereien unter ihrer Kontrolle…[Dadurch] im Laufe ihrer ständigen Kampagnen im Kaukasus während des siebten Jahrhunderts, kamen die Khasaren mit einer Kultur in Kontakt, die sich auf der persisch-sassanidischen Tradition gründete. Demzufolge wurden die Produkte dieser Kultur nicht nur durch Handel unter den Völkern der Steppen verbreitet, sondern auch durch Plünderung und sogar durch Besteuerung…Alle Spuren, die wir gewissenhaft verfolgten – in der Hoffnung auf Entdeckung des Ursprungs der magyarischen Kunst im zehnten Jahrhundert brachten uns auf khasarisches Gebiet zurück.“

Die letzte Bemerkung des ungarischen Gelehrten bezieht sich auf den spektakulären archäologischen Fund, der als der „Schatz von Nagyszentmiklós“ [auch Schatz von Preslaw genannt (AdÜ)] bekannt ist. Der Schatz, bestehend aus dreiundzwanzig goldenen, aus dem zehnten Jahrhundert stammenden Behältern, wurde 1791 [gemäß Wiki 1978 (AdÜ)] in der Nähe eines Dorfes gefunden, das heute zu Rumänien gehört und Sânnicolau Mare heißt. Bartha hebt hervor, daß die Figur des „siegreichen Prinzen“, der einen Gefangenen an seinen Haaren schleift, und die mythologische Szene auf der Rückseite des goldenen Gefäßes, wie auch das Design der übrigen Schmuckgegenstände eine große Ähnlichkeit mit den Funden in Novi Pasar in Bulgarien zeigen – und im khasarischen Sarkel. Und da sich die Magyaren und die Bulgaren während längeren Perioden unter khasarischer Oberherrschaft befanden, ist dies nicht sehr überraschend; und der Krieger, zusammen mit dem Rest des Schatzes, gibt uns zumindest eine Idee von den im khasarischen Reich ausgeübten Künsten (wobei die persischen und byzantinischen Einflüsse vorherrschend sind, wie zu erwarten war).

Einige ungarische Archäologen halten daran fest, daß die Gold- und Silber-schmiede, die im zehnten Jahrhundert in Ungarn arbeiteten, effektiv Khasaren waren, und in der Tat, das waren sie. Wie ihr später sehen werdet, war es so, daß, als die Magyaren 896 nach Ungarn zogen, sie von einem dissidenten khasarischen Stamm angeführt wurden, Kabaren genannt, die sich mit ihnen am neuen Ort ansiedelten. Die Kabar-Khasaren waren als sehr begabte Gold- und Silberschmiede bekannt. Die ursprünglich primitiveren Magyaren eigneten sich diese Fertigkeiten erst im neuen Land an. Daher ist die khasarische Herkunft zumindest einiger der archäologischen Fundstücke in Ungarn bestätigt, und sie werden im Licht des magyarisch-khasarischen Zusammenhangs, den wir ein bisschen später diskutieren werden, näher behandelt werden.

Ob der Krieger auf dem Gefäß nun Magyar oder Khasar ist, er hilft euch vorzustellen, wie ein Kavallerist jener Periode ausgesehen hat – vielleicht hat er zu einem Eliteregiment gehört –, und dies trägt zur Basis der Wahrheit bei. Masudi sagt, in der khasarischen Armee „reiten siebentausend von ihnen (Istakhri nennt 12'000) mit dem König, dazu Bogenschützen mit Brustharnisch, Helm und Kettenhemd, einige sind Lanzenreiter, ausgerüstet und bewaffnet wie die Moslems… Außer dem König der Khasaren hat keiner der Könige in diesem Teil der Welt hat ein reguläres stehendes Heer.“ Und Ibn-Hawkal: „ Dieser König hat zwölftausend Soldaten in seinem Dienst, und wenn einer von ihnen stirbt, wird er unverzüglich durch eine andere Person ersetzt.“

Hier habt ihr einen weiteren wichtigen Hinweis hinsichtlich der khasarischen Dominanz: eine ständige Berufsarmee, mit einer Prätorianergarde, die in Friedenszeiten effektiv die Aufsicht über das ethnische Patchwork hatte. In Kriegszeiten diente sie als harter Kern der bewaffneten Horde, die, wie ihr nun gesehen habt, manchmal bis auf hunderttausend oder mehr Männer anschwoll.

Gemäß Masudi bestand die königliche Armee aus Moslems, „die von umliegenden Gebieten von Khwarismien einwanderten. Viel früher, nach dem Auftreten des Islam, herrschte Krieg und Pest in ihrem Gebiet, und so schlossen sie sich dem khasarischen König an… Wenn der König der Khasaren Krieg führt gegen die Moslems, so haben sie eine separate Funktion in seiner Armee, damit sie nicht gegen die Leute ihres Glaubens kämpfen müssen.“ Daß die Armee aus Moslems bestanden haben soll, ist natürlich eine Übertreibung, und Mahudi widerspricht sich ein paar Zeilen weiter selbst, wo er davon spricht, das moslemische Kontingent habe eine separate Funktion in der khasarischen Armee. Zudem sagt Ibn-Hawkal, daß „der König in seinem Gefolge 4000 Moslems, und dieser König hat 12'000 Soldaten in seinem Dienst.“ Die Khwarismianer bildeten wahrscheinlich so eine Art Schweizer Garde innerhalb der Armee. Im Gegenzug hatte der byzantinische Kaiser Konstantin Porphirogenitus ein Elitekorps von khasarischen Garden, welche an den Toren seines Palastes stationiert waren. Dies war ein teuer bezahltes Privileg: „Diese Garden waren so gut bezahlt, daß sie beträchtliche Summen bezahlten, die 2,25 bis 4 Prozent ihres Jahreslohnes betrugen, um an diese Posten zu kommen!“

NUN ZUR FESTUNG

Die Hauptstadt dieses bunt gemischten Reiches wurde zuerst durch die Festung von Balanjar gebildet, welche in den nördlichen Vorgebirgen des Kaukasus gelegen war; später, nach den arabischen Überfällen, wurde sie an das westliche Ufer des Kaspischen Meeres, nach Samandar und schließlich nach Itil (heute Astrachan [AdÜ]) am Wolgadelta verlegt.

Es gibt mehrere Beschreibungen von Itil, die miteinander übereinstimmen. Es war eine zweigeteilte Stadt, erbaut auf beiden Seiten des Flusses. Die östliche Hälfte wurde Khasaran genannt, und die westliche Hälfte Itil. Zu verschiedenen Perioden der Geschichte wurde die Stadt mit unterschiedlichen Namen genannt, z.B., al-Bayada, die „Weiße Stadt“. Die beiden Hälften waren durch eine Pontonbrücke miteinander verbunden. Die westliche Hälfte war durch eine aus Backsteinen gebaute Festungsmauer umgeben; in ihr lagen die Paläste und Höfe des Kagan und des Bek, die Wohnstätten ihrer Dienerschaft und der „reinrassigen Khasaren“. Die Mauer hatte vier Tore, eines war dem Fluss zu gelegen. Auf der anderen Seite des Flusses, am Ostufer, lebten die „Moslems und die Götzenanbeter“; dieser Teil beherbergte auch die Moscheen, Märkte, Bäder und andere öffentliche Annehmlichkeiten. Verschiedene arabische Schriftsteller waren beeindruckt von der Anzahl der Moscheen im moslemischen Quartier und der Höhe des Hauptminaretts. Sie hoben immer wieder die Autonomie hinsichtlich der Rechtsprechung und der Ausübung der Religion hervor, derer sich die Moslems erfreuten. Hier folgt, was al-Masudi, bekannt als der „Herodotus unter den Arabern“, in seinem oft zitierten Buch „Wiesen von Goldminen und Edelsteinen“ zu sagen hat:

In der khasarischen Hauptstadt war es Brauch, sieben Richter zu haben. Von diesen waren zwei für die Moslems, zwei waren für die Khasaren, welche gemäß der Thora richteten (mosaisches Gesetz), zwei waren für die Christen, die nach dem Evangelium richteten, und einer für die Saqualibah, Rus und andere Heiden, der nach heidnischem Gesetz richtete… In seiner Stadt [des khasarischen Königs] leben viele Moslems, Händler und Handwerker, die wegen seines Justizwesens und der Sicherheit, die es bietet, in dieses Land gekommen sind. Sie haben eine Hauptmoschee, deren Minarett über das königliche Schloss hinausreicht, und daneben hat es noch weitere Moscheen mit Schulen, in denen die Kinder den Koran lernen.

Lest ihr diese Zeilen des führenden arabischen Historikers, geschrieben in der ersten Hälfte des zehnten Jahrhunderts, zwischen 943 und 947, so mögt ihr dazu neigen, eine zu idyllische Sicht auf das Leben im khasarischen Königreich zu hegen. So findet ihr im Abschnitt „Khasaren“ der „Jewish Encyclopaedia“ (Jüdische Enzyklopädie): „In einer Zeit, wo Fanatismus, Unwissenheit und Anarchie in Westeuropa herrschten, konnte sich das Königreich der Khasaren einer gerechten und toleranten Verwaltung rühmen.“ Ja, ich sagte „gefunden in der ‚Jewish Encyclopaedia’“, erschienen 1971-6. In der „Encyclopaedia Judaica“, 1971, ist der Artikel über die Khasaren von Dunlop von einer exemplarischen Objektivität. Es mag jedoch ziemlich schwierig sein, ihn in eure Hände zu bekommen, geschweige denn ihn zu lesen.

Es gibt keinen Beweis dafür, daß sich die Khasaren auf religiöse Verfolgungen einließen, weder vor ihrem Übertritt zum Judaismus noch nachher –, und das, meine Lieben, kann nur bedeuten, daß es da wahrscheinlich Verfolgungen gab, denn das Böse gibt sich immer Mühe, seine Taten zu verstecken. Andererseits waren das Römische Reich, oder etwa der Islam in seinen frühen Phasen, unglaublich brutal, und jede Verminderung sah schon sehr gut aus. Es ist bekannt, daß sie einige barbarische Rituale aus der Stammesvergangenheit beibehielten. Ihr habt schon bei Ibn-Fadlan über die Ermordung der am königlichen Grabbau beschäftigten Arbeiter gehört. Er hatte auch über andere archaische Bräuche etwas zu sagen – Königsmord: „Die Dauer der Herrschaft eines Königs beträgt vierzig Jahre. Wenn er diese Zeit auch nur um einen Tag überschreitet, töten ihn seine Untertanen und Diener, indem sie sagen: ‚Sein Urteilsvermögen ist geschwächt und seine Erkenntnisfähigkeit verwirrt.’“

Aber Istakhri hat eine etwas andere Version davon: „Wenn sie den Kagan auf den Thron setzen wollen, binden sie ein Seil aus Seide um seinen Hals und ziehen es an, bis er anfängt zu würgen. Dann fragen sie ihn: ‚Wie lange gedenkst du zu herrschen?’ Wenn er nicht innerhalb dieses Jahres stirbt, wird er getötet, wenn er es erreicht.“

Dies ist die Art von Überlieferung, die ihr auszuscheiden sucht, befürchte ich. Tut das nicht. Ritueller Königsmord war ein weit verbreitetes Phänomen unter den primitiven und nicht so primitiven Völkern. Da war eine enge Verbindung zwischen dem Konzept der Göttlichkeit eines Königs und der heiligen Pflicht, ihn nach einer bestimmten Periode zu töten; oder wenn seine Vitalität am Schwinden war, damit die Mächte eine jugendlichere und energischere Inkarnation finden konnten. Dies ist vielleicht gar keine so schlechte Idee, denn wenn ihr dieses Ritual immer noch praktizieren würdet mit euren Politikern, so hättet ihr vermutlich nicht so viele Bewerbungen für den Job.

Es spricht zu Istakhris Gunsten, über die seltsame Zeremonie des „Würgens“ des zukünftigen Königs berichtet zu haben, die offenbar vor noch nicht so langer Zeit unter einem andern Volk, den Kok-Türken, existierte. Zeki Velidi zitiert einen französischen Anthropologen, St. Julien, der 1864 schrieb:

„Wenn der neue Chef gewählt worden war, setzten ihn seine Beamten und Bediensteten... auf sein Pferd. Sie zogen ein Seidenband um seinen Hals, ohne ihn allzu sehr zu würgen; dann lösten sie das Band und fragten ihn sehr eindringlich: ‚Für wie viele Jahre kannst du unser Khan sein?’ Da der König durch seinen verwirrten Verstand unfähig war, eine Zahl zu benennen, entschieden seine Untertanen darüber, und zwar je nach der Festigkeit der Worte, die ihm entwischten, ob seine Herrschaft kurz oder lang sein werde.“ Es gibt ein ganzes Buch, das dem Thema ‚The Killing of The Khazar King“ (Das Töten des Königs der Khasaren) gewidmet ist, durch Frazer, (Folklore, XXVIII, 1917).“

Der strittige Punkt ist hier, daß dem Kagan göttliche Macht zugesprochen wurde, ungeachtet darum, ob dies sein letztes Opfer miteinschloss. Es ist realistischer, anzunehmen, daß der König bis zu seinem Tod in Abgeschiedenheit und fern der Leute gehalten wurde, um dann mit einer enormen Zeremonie begraben zu werden. Die Staatsgeschäfte, einschließlich der Führung der Armee, wurden durch den Bek (Kagan Bek) geleitet, der alle effektive Macht handhabte. Dies bedeutet letztlich eine „doppelte Königsschaft“, wobei der Kagan etwas Göttliches repräsentiert und der Bek das Weltliche.

Dem wird hier nur in Bezug auf das, was später kommt, so viel Wichtigkeit beige-messen. Die Annahme des Judaismus als Staatsreligion war das Resultat eines Staatsstreichs, welcher gleichzeitig den Kagan, Abkömmling einer heidnischen Dynastie, dessen Loyalität zum mosaischen Gesetz nicht unbedingt getraut werden konnte, zu einer Repräsentationsfigur reduzierte.

KONVERSION

Die Religion der Hebräer hat einen tiefen Einfluss auf den islamischen Glauben ausgeübt, und sie war eine Basis für das Christentum; sie hatte einige Bekehrte gewonnen, aber der Übertritt der Khasaren zur unverdünnten Religion des Jehovas ist einmalig in der Geschichte.

Was war der Beweggrund für dieses einmalige Geschehnis? Es ist nicht einfach, unter die Haut eines khasarischen Prinzen zu kriechen – bedeckt wie sie war, mit einem Kettenhemd. Aber wenn ihr es euch im Hinblick auf Machtpolitik überlegt, welche grundsätzlich über alle Zeitalter hinweg denselben Regel gehorcht, bietet sich von selbst eine ziemlich plausible Analogie an, ohne daß ich in meinen Darstellungen allzu mystisch und mysteriös erscheine.

Am Anfang des achten Jahrhunderts war die Welt zwischen den beiden Supermächten, repräsentiert durch das Christentum und den Islam, polarisiert. Ihre ideologischen Doktrinen waren zu einer Machtpolitik verschweißt, die mit den klassischen Methoden der Propaganda, Subversion und der militärischen Eroberung betrieben wurde. Das Khasarenreich stellte eine dritte Macht dar, die sich den anderen gegenüber als gleichgestellt erwiesen hatte, entweder als Gegnerin ((S)atan) oder als Alliierte. Aber das Reich konnte nur dann seine Unabhängigkeit bewahren, wenn es weder das Christentum noch den Islam annahm – denn jede der beiden Wahlmöglichkeiten hätte es unverzüglich entweder dem römischen Kaiser oder dem Kalifen von Bagdad untergeordnet.

Seitens der beiden Höfe wurde keine Anstrengung unterlassen, die Khasaren dazu zu bringen, dem Christentum oder dem Islam beizutreten, aber alles, worauf dies für sie hinauslief, waren der Austausch von diplomatischen Höflichkeiten, Heiraten zwischen den Dynastien und wechselnde militärischen Bündnisse, die beiderseits auf Eigeninteresse beruhten. Auf seine militärische Stärke bauend, mit seinem Hinterland von Vasallenstämmen, war das khasarische Königreich entschlossen, seine Position als dritte Kraft, als Führer der ungebundenen Völker der Steppen, zu bewahren.

Zur selben Zeit hatten ihre persönlichen Kontakte mit Byzanz und dem Kalifat die Khasaren gelehrt, daß ihr primitiver Schamanismus, verglichen mit den großen monotheistischen Glaubenssystemen, nicht nur barbarisch und überholt war, sondern er verunmöglichte es ihnen, ihre Führer mit der spirituellen und legalen Autorität auszustatten, derer sich die Herrscher der zwei theokratischen Weltmächte, der Kalif und der Kaiser erfreuten. Jedoch hätte die Konversion zum einen oder zum anderen Glauben die Unterwerfung, das Ende der Unabhängigkeit bedeutet, und dies hätte das Erreichen ihres Ziels vereitelt. Was hätte logischer sein können, als sich einem dritten Glauben anzuschließen, der gegenüber den beiden andern ungebunden war und sogar deren ehrwürdige Basis darstellte?

In Wirklichkeit bedingte die Konversion zum Judaismus einen Akt von Genie. Da die arabischen und hebräischen Quellen über die Geschichte des Übertritts sich in Einzelheiten unterscheiden, lasst uns einmal mehr nur Bury zitieren, damit ihr Erkenntnisse gewinnen könnt:

„Es kann keine Frage sein, daß der Herrscher durch politische Motive angetrieben war, zum Judentum zu konvertieren. Den Islam anzunehmen hätte ihn spirituell von den Kalifen abhängig gemacht, die versuchten ihren Glauben den Khasaren aufzuzwingen, und beim Christentum lag die Gefahr, ein kirchlicher Vasall der Römischen Reiches zu werden. Das Judentum war eine angesehene Religion, mit heiligen Büchern, die die Christen und die Moslems respektierten; es erhob ihn über die ungläubigen Barbaren und sicherte ihn gegen die Einmischungen des Kalifen oder des Kaisers ab. Aber nebst der Beschneidung übernahm er die Intoleranz des jüdischen Kultes nicht. Er erlaubte der Masse seiner Leute in ihrem Unglauben zu verbleiben und ihre Idole anzubeten.“

Obwohl die Konversion des khasarischen Hofs zweifellos politisch motiviert war, wäre es trotzdem absurd sich vorzustellen, sie hätten praktisch über Nacht, blindlings, eine Religion angenommen, deren Lehren ihnen unbekannt waren. In der Tat waren sie jedoch, bis dann die Konversion stattfand, fast während eines Jahrhunderts durch Juden in deren religiöse Bräuche eingeführt worden, durch den fortwährenden Zustrom von Flüchtlingen wegen religiöser Verfolgung in Byzanz und in geringerem Maße von durch die Araber eroberten Ländern in Kleinasien. Khasarien war unter den Barbaren des Nordens ein relativ zivilisiertes Land und keiner der militanten Religionen verbunden, und so wurde es zu einem natürlichen Hafen für den periodischen Exodus von Juden unter byzantinischer Herrschaft, welche durch erzwungene Konversion und andere Zwangsmaßnahmen bedroht waren.

Ich will diese Schrift an diesem Punkt abbrechen, denn ich habe mich anderen Pflichten zu widmen. Ich glaube, es sollte nun offensichtlich werden, daß keiner dieser „religiösen“ Hokuspokusse irgendetwas mit Gottes Gesetzen oder jenen der Schöpfung zu tun hat, und so ist es immer gewesen. Es waren verschiedene Arten von Wesen gewesen, die die Regel aufgestellt und die Gesetzbücher geschrieben haben –, wie könnt ihr „modernen“ Menschen weiterhin daran glauben, Gott habe Gesetze herausgegeben und die seien unverfälscht geblieben, wo doch die Männer, die die Gesetze schrieben, einen Mann zwischen zwei Bäumen befestigten und ihn so in zwei Hälften spalteten!?!

Bitte Brüder, ihr müsst wissen, daß Unkenntnis der Wahrheit eine Sache ist, und Dummheit, wenn auch nur vorübergehend, doch eine ganz andere. Bitte entscheidet euch für Weisheit und Vernunft, damit euch Gott den Ausgang aus diesem Morast in Gerechtigkeit und Wahrheit zeigen kann.

Ich bin über einen nach dem anderen eurer „Experten“ fasziniert, die sich über verschiedene Probleme und die Krise auslassen; wenn nach ihren Lösungen befragt, so landen sie ausnahmslos beim Spruch, daß es keine gäbe, außer vielleicht „Gebete“. Zu wem? Für was? Es ist an der Zeit, daß ihr euch entscheidet, denn ich habe euch versprochen, daß es keinen wie ein Ritter gewandeten Gott auf einem schimmernden, weißen Pferd geben wird, der euch in die Wolken hinauf trägt. Es wird noch nicht einmal ein silberfarbenes Raumschiff geben, um euch wegzubringen, wenn ihr nicht eure Richtung ändert. Warum sollte ein Gott der Vollkommenheit satanische Unvollkommenheit in seinem Haus wünschen? Ihr Leute von der Erde seid nicht „zivilisierter, rechtschaffener und frommer“ geworden; ihr seid noch barbarischer geworden, mit noch schrecklicheren Mitteln zum Töten und zum Verletzen als je zuvor in eurer Geschichte – und ihr geht stracks voraus in euren Plänen, sie alle anzuwenden. So sei es. Ich und mein Kommando warten auf eure Entscheidung, denn eure Zeit wird langsam knapp. Salü.

Hatonn verabschiedet sich.


PJ 28, Kap. 24, pp. 269 – 270:

ZURÜCK ZU DEN KHASAREN UND IHREM ÜBERTRITT ZUM JUDAISMUS

Es ist historisch festgehalten, daß die Khasaren unter den Barbaren des Nordens ein relativ „zivilisiertes“ Land gewesen waren, wenn auch nicht einem der umliegenden Glaubenssysteme verpflichtet, und so wurde es zu einem natürlichen Hafen für den periodischen Exodus von unter byzantinischer Herrschaft lebenden Juden, welche mit erzwungener Konversion und anderen Druckmitteln bedroht wurden. Verfolgung in verschiedenen Formen hatte mit Justinian I (527-65) begonnen und nahm unter Heraclius im siebten Jahrhundert, Leo III im achten, Basil und Leo IV im neunten, Romanus im zehnten, besonders bösartige Formen an. So versuchte Leo III, der während den zwei Jahrzehnten herrschte, die dem Übertritt der Khasaren zum Judaismus unmittelbar vorangingen, die „Anomalie“ (den tolerierten Status der Juden) plötzlich zu beenden und befahl, alle seine jüdischen Untertanen seien zu „taufen“. Obwohl die Durchsetzung des Befehls offenbar ziemlich unwirksam blieb, führte er zur Flucht einer beträchtlichen Anzahl Juden aus Byzanz.

Ihr habt etwas, das dem entspricht – die Neue Weltordnung. Was ist, wenn heute Nacht verkündet wird, daß die Neue Weltordnung nun völlig funktionsfähig sei und es deshalb keine Diskussionen mehr über von der Verfassung garantierte Rechte geben werde, usw.? Die Kirchen würden das lehren, was ihnen die Regierung des Bösen zu lehren heißt, usw. Was würdet ihr tun? Was werdet ihr tun –, denn das nähert sich nun schnell. Ich kann euch versprechen, daß wenn dies geschieht, werdet ihr alle konvertieren – im Verhalten, wenn auch nicht im Glauben!

Masudi berichtet:

In dieser Stadt [Khasaran-Itil] leben Moslems, Christen, Juden und Heiden. Die Juden umfassen den König, seine Bediensteten und die Khasaren seiner Art (die „weißen Khasaren“). Der König ist bereits unter dem Kalifat Harun-al-Raschids Jude geworden, und von allen Gebieten des Islam und vom Land der Griechen [Byzanz] her haben sich ihm Juden angeschlossen. In der Tat hat der heutige König der Griechen die Juden im Jahr der Hegira 332 [943-4 n. Chr.], gezwungen, in seinem Königreich zum Christentum überzutreten… So unternahmen viele Juden die Flucht vom Land der Griechen nach Khasarien…

Ich kann nicht verstehen, warum einige von euch immer wieder fragen, warum wir weiterhin den Begriff „Jude“ verwenden, wenn er doch zu jener Zeit in keiner Sprache bestanden hatte und wir von Schreibern „jener Zeit“ zitieren. Weil dies alles schon Übersetzungen sind, und zur Zeit der Übersetzung war der Begriff „Jude“ als Übersetzung des Begriffs „Judäer“ verlangt. Dies ist ein wichtiger Teil des gesamten, zwingend notwendigen Bestrebens zur Täuschung, damit ihr zur heutigen Zeit der Zyklen und Entfaltung den Unterschied nicht kennen würdet – und es funktionierte! Deswegen, um in meinen Übersetzungen exakt zu sein, bin ich gezwungen, die übersetzte Version zu verwenden, oder ihr versteht nicht, wovon ich rede. Der eigentliche Begriff „Jude“ hat sich zur größten aller Lügen entwickelt! Diese Bezeichnung hat man sich ausgedacht, um die Menschheit zu täuschen, und das hat dann auch funktioniert!

Die letzten zwei Sätze oben beziehen sich auf Ereignisse, die zweihundert Jahre nach der Konversion der Khasaren geschahen und die zeigen, wie beharrlich sich eine Welle der Verfolgung der anderen über die Jahrhunderte folgte. Aber die Juden waren genauso beharrlich. Viele erlitten Folterungen, und jene, die nicht die Kraft hatten, zu widerstehen, kehrten später zu ihrem Glauben zurück – „wie Hunde zu ihrem Erbrochenen“, wie es ein christlicher Chronist taktvoll darstellte. Ebenso bildreich ist die Beschreibung eines hebräischen Schreibers der unter Kaiser Basil angewandten Methoden der erzwungenen Konversion gegen die judaistische Gemeinde in Oria in Süditalien:

 




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