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Changing The Face Of Religion : - Phoenix Journals - PDF in German Last Updated: Mar 28, 2022 - 12:08:15 PM


Die Khasaren in den PJs, 12. Teil
By Gyeorgos Ceres Hatonn
Jan 29, 2015 - 8:08:37 AM

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Die Khasaren in den PJs

Auszüge aus diversen Phoenix Journalen, 12. Teil

Zusammengestellt von Christ Lippens

Die Seitenzahlen beziehen sich auf die deutsche Übersetzung.

***VON HATONN***

 

Übersetzung Melanie Rieder

 

PJ 28, Kap. 18, pp. 14 -20:

GESCHICHTE

Ein arabischer Historiker aus dem 9. Jh., Yakubi, verfolgt die Abstammung der Khasaren bis zurück zu Japheth (und somit bis zu Kain), den dritten Sohn von Noah. Das Japhet-Motiv taucht oft auf in der Literatur, während andere Legenden sie mit Abraham oder Alexander dem Großen verbinden.

Einige der frühesten sachbezogenen Hinweise auf die Khasaren, die ihr finden könnt, sind in einer von „Zacharia Rhetor“ verfassten syrischen Chronik aufgeführt (tatsächlich war sie von einem anonymen Übersetzer geschrieben und anschließend nach einem frühen griechischen Historiker benannt worden), die aus der Mitte des sechsten Jahrhunderts stammt. Wenn der Student für die Wahrheit bereit ist, und der Lehrer auftaucht – erinnert ihr euch? Die Chronik erwähnt die Khasaren auf einer Liste von in der Region des Kaukasus lebenden Völkern. Andere Quellen geben an, daß sie schon ein Jahrhundert früher klar erkennbar und eng verbunden mit den Hunnen waren.

Im Jahre 448 sandte der byzantinische Kaiser Theodosius II einen Botschafter zu Attila, in dessen Gefolge sich ein berühmter Rhetoriker namens Priscus befand. Dieser verfasste nicht nur über die diplomatischen Verhandlungen einen offiziellen Bericht, sondern auch über die Hofintrigen und das Treiben in Attilas prächtiger Banketthalle – er war überhaupt der perfekte Klatschkolumnist und ist immer noch eine der Hauptinformationsquellen über die Sitten und Gebräuche der Hunnen. Aber Priscus hatte auch Anekdoten über ein den Hunnen unterlegenes Volk zu erzählen, das er „Akatzirs“ nennt – was „Khasaren – Ak-Khasaren“ bedeutet, oder „weiße“ Khasaren (bitte erinnert euch daran, was ich euch über die historischen Floskeln von „weiß“ und „schwarz“ erzählte, denn dies hat nichts mit „Farbe“ zu tun) im Unterschiede zu den „schwarzen“ Kara-Khasaren. Die „Akatzirs“ waren auch als ein Volk von Kriegern bekannt. Dies wird so durch moderne Fachleute akzeptiert – und es wird zudem anerkannt, daß Aussprache und Schreibweise tatsächlich dem Armenischen und dem Georgischen folgen: Khazir.

Der byzantinische Kaiser versuchte, diese Kriegerrasse für seine Seite zu gewinnen, aber der habgierige khasarische Häuptling Karidach befand das ihm angebotene Bestechungsgeld als unzureichend (klingt das nicht vertraut?) und stellte sich auf die Seite der Hunnen. Attila besiegte Karidachs gegnerische Häuptlinge, setzte ihn als den alleinigen Herrscher über die Akatzirs ein und lud ihn ein, seinen Hof zu besuchen. Karidach dankte ihm überschwänglich für die Einladung und ging so weit zu sagen, daß „es für einen sterblichen Mann zu hart sein würde, in das Gesicht eines Gottes zu schauen. Denn wie jemand nicht in die Sonnenscheibe schauen kann, könne man noch weniger in das Gesicht des größten Gottes schauen, ohne verletzt zu werden.“ (Klingt das auch vertraut?) Attila war offenbar erfreut, denn er bestätigte Karidach in seiner Herrschaft.

Die Khasaren tauchten auf der europäischen Szene etwa in der Mitte des fünften Jahrhunderts als Volk unter hunnischer Souveränität auf und werden, zusammen mit den Magyaren und anderen Stämmen, hauptsächlich als späte Abkömmlinge von Attilas Horde betrachtet.

ZUSAMMENBRUCH DES HUNNISCHEN REICHS

Der Zusammenbruch des hunnischen Reichs nach Attilas Tod hinterließ in Osteuropa ein Machtvakuum, weswegen einmal mehr, Welle um Welle, nomadische Horden von Osten nach Westen drangen, von denen die bekanntesten die Uiguren und Awaren waren. Während dieser Periode waren die Khasaren hauptsächlich sehr glücklich damit beschäftigt, Raubzüge auf die reichen transkaukasischen Regionen Georgien und Armenien zu unternehmen und wertvollen Kram zusammenzuraffen. Während der zweiten Hälfte des sechsten Jahrhunderts wurden sie eine dominante Macht unter den Stämmen nördlich des Kaukasus. Etliche dieser Stämme – die Sabiren, Saraguren, Samandaren, Balanjaren, usw. – werden seit dieser Zeit nicht mehr mit Namen erwähnt: sie waren durch die Khasaren entweder unterworfen oder absorbiert worden. Den härtesten Widerstand leisteten offenbar die mächtigen Bulgaren. Aber auch sie wurden vernichtend geschlagen (etwa 641), und daraus ergab sich die Aufteilung der Nation in zwei Teile: einige wanderten westwärts zur Donau, in die Region des heutigen Bulgarien, andere nordostwärts ins Gebiet der mittleren Wolga. Die letzteren verblieben unter khasarischer Oberhoheit (Sic! Sic! Dharma). Oberhoheit: die Beherrschung durch einen Oberherrn: Oberherrschaft. Es ist in Ordnung, von Zeit zu Zeit muss ich ihr ein paar „Beweise“ liefern, damit sie versteht, was ich schreibe, und das ist gut so, wenn ihr ein Wort nicht vertraut ist. Während wir weiterfahren, werden wir die Donaubulgaren und die Wolgabulgaren öfter antreffen.

Aber bevor sie zu einem unabhängigen Staat kamen, mussten die Khasaren zuerst noch unter einer anderen kurzlebigen Macht eine Lehrzeit absolvieren, dem sogenannten Westtürkischen Reich, oder Königreich von Turkut. Es war ein Bündnis von Stämmen, zusammengehalten durch einen Herrscher: den Kagan oder Khagan (oder Chagan) – einen Titel, den die khasarischen Herrscher später ebenfalls übernahmen. Ihr müsst wissen, die Orientalen haben eine starke Abneigung gegen gewisse Ausdrucksweisen, aber Kagan ist für „westliche“ Augen noch am wenigsten unangenehm. Ich rate jenen unter euch, die dem sogenannten Mormonenglauben anhängen, nehmt zur Kenntnis, daß in orientalischen Ländern wie etwa Japan, usw., der Gebrauch des Begriffs Mormon noch nicht einmal erlaubt ist. „Mormon“ bedeutet in ihrer Sprache – das Böse, der Satan – der Teufel. Das würgt euch in der Kehle, nicht wahr? Wie viele Entdeckungen habt ihr zu machen? Myriaden! Die Wahrheit wird manchmal zu schmerzvoll, um sie zu ertragen – und das ist genau das, was die böse Bruderschaft benötigt. Sie haben sich alles Heiligen bemächtigt und haben es besudelt.

Der erste türkische Staat – wenn jemand ihn so nennen mag – dauerte ein Jahrhundert (etwa 550 bis 650), und verschwand dann, ohne eine Spur zu hinterlassen (wie es immer die Methode der Khasaren ist). Es war jedoch nur nach der Errichtung dieses Königreichs, daß die Bezeichnung „Türke/türkisch“ auf eine bestimmte Nation angewandt wurde, als Unterscheidung zu anderen türkisch-sprechenden Völkern wie den Khasaren und den Bulgaren. Dies verhinderte nicht, daß die Bezeichnung „Türke“ mit der Zeit unterschiedslos auf alle nomadischen Stämme der Steppe angewandt wurde, als Euphemismus für Barbar oder als Synonym für „Hunne“. Dies führte zu großer Verwirrung in der Interpretation von alten Quellen; aber nochmals, bei euch ist dies ist das typische Vorgehen der Gegner Gottes.

Die Khasaren waren zuerst unter hunnischer und anschließend unter türkischer Anleitung gewesen. Nach dem Verschwinden der Türken, Mitte des siebten Jahrhunderts, war dann ihre Stunde gekommen, das „Königreich der Nordens“, wie es die Perser und die Byzantiner nannten, zu beherrschen. Gemäß einer Überlieferung besaß der große persische König Khursraw (grch. Chosroes) Anushirwan (der Gesegnete) in seinem Palast drei goldene Gastthrone, reserviert für die Kaiser von Byzanz, China und jenem der Khasaren. Von Seiten jener Potentaten hat sich nie ein Staatsbesuch ergeben, die goldenen Throne dienten einem rein symbolischen Zweck.

DAS DREIECK DER MACHT

Während der ersten Jahrzehnte des siebten Jahrhunderts, kurz bevor der Islam-Hurrikan von Arabien aus entfesselt wurde, war der Nahe Osten durch ein Machtdreieck dominiert: Byzanz, Persien und das Westtürkische Reich. Während eines Jahrhunderts hatten die beiden ersteren periodisch Kriege gegeneinander geführt, und beide schienen am Rande des Zusammenbruchs. In der Folge rappelte sich Byzanz wieder auf, aber das persische Königreich ereilte bald darauf sein Schicksal – und die Khasaren standen auch schon bereit da zum Abschuss.

Formell befanden sie sich immer noch unter der Oberhoheit des Westtürkischen Reichs, innerhalb dessen sie die stärkste effektive Kraft darstellten und das sie bald einmal beerben sollten. Dementsprechend geschah es 627, daß der römische Kaiser Heraclius mit den Khasaren ein militärisches Bündnis abschloss – das erste von mehreren, die folgen sollten – um seine Entscheidungskampagne gegen Persien vorzubereiten. Es gibt verschiedene Versionen über die Rolle der Khasaren in der Kampagne – die irgendwie ein wenig unrühmlich gewesen zu sein scheint – aber die wichtigsten Fakten sind gut belegt. Die Khasaren lieferten Heraclius 40'000 Reiter unter einem Stammesfürsten namens Ziebel, die am Vormarsch auf Persien teilnahmen, die aber dann – man hatte ihnen vermutlich die vorsichtigen Strategien der Griechen eingetrichtert – umkehrten, um Tiflis zu belagern. Damit hatten sie keinen Erfolg; aber im nächsten Jahr taten sie sich wieder mit Heraclius zusammen, nahmen die georgische Hauptstadt ein und kehrten mit viel Plündergut heim. Gibbon hat eine sehr farbige Darstellung (basierend auf Thophanes) des ersten Treffens zwischen dem oströmischen Kaiser und dem khasarischen Fürsten gemacht, und ich denke, ihr werdet das interessant finden.

„…Dem feindlichen Bündnis von Chosroes mit den Awaren setzte der römische Kaiser die zweckmäßige und ehrenvolle Allianz mit den Türken (Khasaren) entgegen. Auf seine großzügige Einladung hin transportierte die Horde von Chozars ihre Zelte von den Ebenen der Wolga nach den Bergen von Georgien. Heraklius empfing sie in der Nähe von Tiflis, und der Khan mit seinen Edlen stiegen von ihren Pferden und, wenn wir den Griechen vertrauen wollen, fielen ausgestreckt auf den Boden, um das Purpur des Caesars zu verehren. Solch eine freiwillige Huldigung und die bedeutende Hilfe berechtigten zu den wärmsten Anerkennungen: der Kaiser nahm sein eigenes Diadem auf und setzte es auf den Kopf des türkischen Prinzen, den er mit einer freundlichen Umarmung begrüßte und ihn Sohn nannte. Nach einem opulenten Bankett beschenkte er Ziebel mit dem Tafelgeschirr und dem Schmuck, dem Gold, den Edelsteinen und der Seide, die an der kaiserlichen Tafel verwendet worden waren und verteilte eigenhändig reichlich Juwelen und Ohrringe unter seinen neuen Alliierten. Während einer geheimen Unterredung zeigte er das Portrait seiner Tochter Eudocia, wobei er geruhte, dem Barbaren mit einem gerechten und erhabenen Brautpreis zu hofieren und erhielt sofort 40'000 Pferde als Unterstützung…“

Eudocia (Epiphania) war die einzige Tochter Heraclius’ mit seiner ersten Frau. Das Versprechen, seine Tochter dem „Türken“ zur Heirat zu geben, weist einmal mehr auf den hohen Wert hin, den der byzantinische Hof dem Bündnis mit den Khasaren beimaß. Aus der Heirat wurde jedoch nichts, weil Ziebel starb, während sich Eudocia mit ihrem Gefolge auf dem Weg zu ihm befand. Hier noch eine andere überraschende Wendung, die ihr interessant finden mögt: Ziebel „präsentierte dem Kaiser seinen Sohn, einen bartlosen Knaben“ – als Gegen-leistung.

Wenn der Mensch nichts aus der Geschichte lernt, ist er dazu bestimmt, sie zu wiederholen.

DER PERSISCHE STAAT ERHOLTE SICH NIE MEHR

Der persische Staat erholte sich nie mehr von der vernichtenden Niederlage, die ihm 627 von Kaiser Heraclius beigefügt wurde. Es hatte eine Revolution stattgefunden; der König war von seinem eigenen Sohn ermordet worden, der dann selber ein paar Monate später starb. Ein Kind war auf den Thron gesetzt worden, und nach einem Jahrzehnt von Anarchie und Chaos gaben die ersten, plötzlich auf der Szene aufgetauchten arabischen Armeen dem Sassanidenreich den Gnadenstoß. Etwa zur selben Zeit verfiel die westtürkische Konföderation in ihre einzelnen Stämme. Ein neues Machtdreieck ersetzte das Vorhergehende: das islamische Kalifat, das christliche Byzanz und das neu aufgetauchte khasarische Königreich des Nordens. Es fiel dem letzteren zu, in seinen Anfängen die Hauptlast der arabischen Attacken zu ertragen und die Ebenen Osteuropas vor den Invasoren zu schützen.

In den ersten zwanzig Jahren der Hegira – Mohammeds Flucht nach Medina von 622, von wo an der arabische Kalender zu zählen anfängt – hatten die Muslime Persien, Syrien, Mesopotamien und Ägypten erobert und umkreisten das byzantinische Herzland (die heutige Türkei) in einem tödlichen Halbkreis, der sich vom Mittelmeer zum Kaukasus und zu den südlichen Ufern des Kaspischen Meers erstreckte. Der Kaukasus war ein gewaltiges natürliches Hindernis, aber nicht Furcht einflößender als die Pyrenäen, und konnte über den Darielpass (heute Kasbekpass genannt) überwunden werden [schaut euch diese Dinge an, Tschelas, und überzeugt euch von der Wahrheit über diese Lage] oder konnte durch den Engpass von Darband, entlang dem Ufer des Kaspischen Meers, umgangen werden.

Dieser befestigte Engpass, von den Arabern „Bab al Abwab“ genannt, das Tor der Tore, war eine Art historisches Drehkreuz, durch welches die Khasaren und andere plündernde Stämme seit undenklichen Zeiten die Länder im Süden angriffen und sich dann wieder zurückzogen. Nun war die Reihe an den Arabern. Zwischen 642 und 652 brachen sie wiederholt durch das Darband-Tor und drangen tief in Khasarien ein, wobei es ihnen gelang, Balanjar zu erobern, die nahegelegenste Stadt, und sich so einen Stützpunkt auf der europäischen Seite des Kaukasus zu sichern. In dieser ersten Phase des arabisch-khasarischen Kriegs wurden sie bei jeder Gelegenheit zurückgeschlagen; das letzte Mal 652, in einer großen Schlacht, bei der beide Seiten Artillerie einsetzten (Katapulte und Wurfgeschoße). Viertausend Araber wurden getötet, darunter ihr Kommandeur, Abdal-Rahman ibn-Rabiah; der Rest floh ungeordnet durch die Berge.

Für die nächsten dreißig oder vierzig Jahre konnten die Araber keine weiteren Einfälle mehr in die khasarische Hochburg durchführen. Ihre Hauptattacken richteten sich nun nach Byzanz. Bei mehreren Gelegenheiten belagerten sie Konstaninopel (Istanbul) zu Land und zu See; währen sie fähig gewesen, die Hauptstadt strategisch zu umgehen, durch Durchqueren des Kaukasus und um das Schwarze Meer herum, wäre das Schicksal des Oströmischen Reichs wohl besiegelt gewesen. Die Khasaren, die in der Zwischenzeit die Bulgaren und Magyaren unterworfen hatten, vervollkommneten ihre Expansion nach Westen mit der Ukraine und der Krim. Aber dies waren nicht mehr länger planlose Einfälle zum Anhäufen von Beute und Gefangenen; dies waren Eroberungskriege, bei denen die eroberten Völker in ein Reich mit einer stabilen Verwaltung eingegliedert wurden. Dies alles wurde vom mächtigen Kagan beherrscht (und ratet, wer der Kagan in Amerika ist?), der zum Verwalten und Steuernerheben in den neuen Territorien seine Provinzgouverneure berief. Am Anfang des achten Jahrhunderts war ihr Staat genügend gefestigt, daß die Khasaren sich daran machen konnten, die Offensive gegen die Araber zu starten. (Bekommt jemand nun einen schlimmen Anfall von „Nesselfieber“? Oder wie wäre es mit Vogelmilben?)

Aus der Distanz von mehr als tausend Jahren (die „Zeit“ ist ihnen völlig egal, und es kümmert sie auch nicht, wie lange es dauert, eine Sache zu erreichen, wenn sie sie wollen) schaut die nachfolgende Periode von sporadischen Kriegen (der so genannte „zweite arabische Krieg von 722 - 37) wie eine Serie von ermüdenden Episoden in lokalem Maßstab aus, die alle demselben, sich wiederholenden Muster folgten: die khasarische Kavallerie in ihren schweren Rüstungen und gestohlenen Waffen brach Richtung Süden, über den Darielpass oder das Tor von Darband, in den Herrschaftsbereich des Kalifen ein; darauf folgten die arabischen Gegenschläge durch denselben Pass oder Engpass in Richtung Wolga und zurück. Schaute man durch das verkehrte Ende eines Teleskops, so würde man an den alten Reim vom „edlen Herzog von York, der zehntausend Männer hatte“ erinnert: „Er ließ sie auf den Berg hinauf marschieren. Und dann ließ er sie wieder hinunter marschieren.“ Tatsächlich sprechen arabische Quellen (wenn sie auch oft über-treiben) dennoch von Armeen von 100'000 und sogar 300'000 Männern auf beiden Seiten – und so offensichtlich die Armeen übertreffend, die etwa zur selben Zeit das Schicksal der westlichen Welt in der Schlacht von Tours entschieden.

Der todesverachtende Fanatismus, der diese Kriege charakterisierte, wird durch so Episoden illustriert wie etwa den Selbstmord durch Feuer einer ganzen khasarischen Stadt als Alternative zum sich ergeben; die Vergiftung der Wasserreserven am Bab al Abwab durch einen arabischen General; oder durch den traditionellen Mahnruf, der die Rotten einer geschlagenen arabischen Armee zum halten brachte und sie bis zum letzten Mann kämpfen ließ: „In den Garten, Muslime, nicht ins Feuer“ – d.h., die Freuden des Paradieses seien jedem moslemischen Soldat, der im Heiligen Krieg getötet werde, sicher. (Fragt ihr euch immer noch, WER den Krieg im Irak plante? Seid ihr immer noch im Zweifel darüber, WER ihn noch immer weitertreibt?)

In einer Phase dieses fünfzehn Jahre dauernden Kampfes überrannten die Khasaren Georgien und Armenien in der Schlacht von Ardabil (um 730) und stießen bis nach Mossul (autsch, der gleiche Name genau wie heute) und Dyarbakir vor, mehr als den halben Weg nach Damaskus, der Hauptstadt des Kalifats. Aber eine neu formierte muslimische Armee stoppte den Ansturm, und die Khasaren zogen sich über die Berge nach Hause zurück. Im nächsten Jahr nahm Maslamah ibn-Abd-al-Malik, der berühmteste arabische General jener Zeiten, der zuvor die Belagerung von Konstantinopel befehligt hatte, Balanjar ein und gelangte bis nach Samandar, einer anderen großen, weiter nördlich gelegenen, khasarischen Stadt. Aber einmal mehr waren die Invasoren nicht imstande, eine dauerhafte Garnison aufzubauen, und einmal mehr waren sie gezwungen, sich über den Kaukasus zurückzuziehen. Durch eine weitere dynastische Allianz nahm der Erlösungsseufzer nahm im Oströmischen Reich eine fühlbare Form an: als sich der Thronerbe mit einer khasarischen Prinzessin verheiratete, deren Sohn später Byzanz als Leo der Khasar regieren sollte.

Wenn ihr nicht anfangt zu verstehen, dann bedaure ich aufrichtig das, was über euch kommen wird, denn ihr wiederholt und wiederholt und wiederholt. Die Drachenbestie hat euch in ihren Fängen, und ihr liefert ihr auch noch die Waffen, die Ressourcen und die Finanzierung, um sicherzustellen, daß dieser Drachen die Welt verschlingt – aber – der Drachen hat immer noch Feinde, meine Lieben – und wer mit dem Drachen im goldenen Käfig sitzt, soll auch erschlagen werden – muss ich euch daran erinnern? So sei es, und möge die Gnade des Verstehens über euch kommen.

Hatonn zieht sich zurück.

PJ 28 – Kap. 18, pp. 8-11:

DER FORTSETZUNGSROMAN ÜBER DIE KHASAREN

Gestern hörten wir mit Leo, dem Khasaren auf, und da ist es, wo wir die Erzählung wieder aufnehmen wollen.

Die letzte arabische Kampagne war durch den zukünftigen Kalifen Marwan II geführt worden und endete in einem Pyrrhussieg. Marwan hatte dem khasarischen Kagan ein Bündnisangebot gemacht und machte dann einen Überraschungsangriff über beide Durchgänge, den Darielpass (Kasbekpass) und den Engpass von Darband entlang der Küste des kaspischen Meeres (Bab al Abway, Tor der Tore). Die khasarische Armee, die sich vom ersten Schock nicht erholen konnte, zog sich bis zur Wolga zurück. Der Kagan war gezwungen, um Bedingungen zu bitten. In Übereinstimmung mit den Gepflogenheiten, die in anderen eroberten Ländern angewandt worden waren, verlangte Marwan den Übertritt des Kagans zum Wahren Glauben. Der Kagan erklärte sich damit einverstanden, aber seine Konvertierung zum Islam muss nicht mehr als ein Lippenbekenntnis gewesen sein, denn man hörte nie mehr etwas über diese Episode bei arabischen oder byzantinischen Quellen – im Gegensatz zu den dauerhaften Auswirkungen der Etablierung des Judentums als Staatsreligion, die einige Jahre späte stattfand (etwa um 740). Marwan sagte Khasaria auf Wiedersehen und führte seine Armee zurück nach Transkaukasien – ohne eine Garnison, einen Gouverneur oder einen administrativen Apparat zu hinterlassen. Hingegen stellte er kurze Zeit später weitere Bedingungen für ein Bündnis mit den Khasaren, gegen die rebellischen Stämme des Südens.

Es war ein begrenztes Entkommen gewesen. Die Gründe, welche Marwans anscheinende Großherzigkeit antrieben, können nur vermutet werden – wie es bei so vielem anderen in diesem bizarren Kapitel der Geschichte der Fall ist. Vielleicht sind sich die Araber bewusst geworden, daß, im Gegensatz zu den relativ zivilisierten Persern, Armeniern oder Georgiern, diese grausamen Barbaren aus dem Norden nicht durch einen muslimischen Marionettenprinz und eine kleine Garnison zu beherrschen waren. Zudem brauchte Marwan jeden Mann seiner Armee, um größere Rebellionen in Syrien und in anderen Teilen des omayadischen Kalifats zu unterdrücken, das im Begriff war zu zerbrechen. Marwan selbst war der Oberkommandierende während der folgenden Bürgerkriege und wurde 744 der letzte der omayadischen Kalifen (nur um sechs Jahre später ermordet zu werden, als das Kalifat von der Abbasiden-Dynastie übernommen wurde). Vor diesem Hintergrund war Marwan ganz einfach nicht in der Lage, seine Ressourcen für weitere Kriege mit den Khasaren zu verbrauchen. Er musste sich damit zufrieden geben, ihnen eine Lehre zu erteilen, die sie von weiteren Überfällen durch den Kaukasus zurückhalten sollte.

Dadurch wurde die gigantische moslemische Zangenbewegung durch die Pyrenäen im Westen und durch den Kaukasus in Osteuropa an beiden Enden zur selben Zeit gestoppt. So wie Karl Martells Franken Gallien und Westeuropa retteten, so retteten die Khasaren die östlichen Zugänge zur Wolga, zur Donau und zum Oströmischen Reich selbst. (Natürlich, wenn ihr vom Regen in die Traufe kommen wollt – so sei es.)

„Nun Hatonn“, sagt ihr zu mir, „die Moslems und der Islam von heute stellen nicht mehr die gleiche Bedrohung dar, und es ist nicht nett, jene netten „Juden“ zu beschuldigen, die nichts anderes als ein Heimatland, Frieden und Liebe für immer wollen.“ Ah ja?? Lasst uns ein bisschen Einsichten teilen, die das Blut in den Adern erstarren lassen – gleich jetzt – Originalzitate aus Verlautbarungen der letzten Jahre!

Ayatollah Khomeini: „Die Regierungen der Welt sollten wissen, der Islam wird in allen Ländern der Welt siegreich sein, und der Islam und die Lehren des Korans werden sich in der ganzen Welt durchsetzen. In Wirklichkeit haben wir keine Wahl, als alle jene Regierungs-systeme zu zerstören, die in sich selbst korrupt sind und die Korrumpierung von anderen nachsichziehen, und alle verräterischen, korrupten, unterdrük-kerischen und kriminellen Regime zu stürzen. Dies ist die Aufgabe, die alle Muslime erfüllen müssen, in jedem einzelnen der moslemischen Länder, um die erfolgreiche politische Revolution des Islam zu vollbringen.“

Ihr, Amerika und die westliche Welt, gehört an erster Stelle zu jenen „Systemen von Regierungen“, die er erwähnte. Es könnte auch ein bisschen Ordnung in euer Verständnis bringen, wenn ihr euch daran erinnern würdet, daß bis noch vor kurzer Zeit, der Iran Persien hieß.

Der islamische Kreuzzug ist eine Revolution und die größte einzelne Bedrohung des Status quo in den Regionen mit Erdölvorkommen, von denen die Westmächte wegen ihrer strategischen Lage abhängen. Vergesst nicht, diese Revolution ist in verschiedenen Formen weit gestreut; sie erstreckt sich von Saudi-Arabien zum Persischen Golf bis zum Libanon und Tunesien am Mittelmeer und durch Nordafrika bis nach Marokko am Atlantik. Und sie geht noch weiter, wie angegeben an einem kürzlichen Treffen von Moslemführern in Pakistan, das östlich des Golfs gelegen ist. Überall auf der Welt schreien in diesen Tagen Muezzins den Ruf zum Gebet von den Minaretten. Oh, übrigens – diese netten Revolutionäre verachten, verabscheuen und hassen jene netten selbsternannten Khasaren, die sich Palästina genommen haben, wie die Pest!

Die Islamische Republik Iran hat eine Hauptrolle gespielt und jene inspiriert, die sich als Underdogs und Opfer von anderen Muslimen wie auch ausländischer Ideologien sehen. Der Glaube der meisten Schiiten und vieler Sunniten ist gestärkt worden. Die Sowjetunion, die die fünftgrößte moslemische Bevölkerung der Welt hat, und China (Autsch), wo drei Mal so viel Moslems leben wie in Saudi-Arabien, haben die Nebenwirkungen des iranischen Revolutionsexperiment gespürt.

Iran hat auf die Wut und die Frustration einer kleinen Gruppe von Schiiten gesetzt, die einen bösartigen Protest gegen ihre regionalen Rivalen und die Länder des Westens gestartet haben. Sie sind wenige. Etwa 20% der Weltbevölkerung sind Muslime. Annähernd 10% von denen sind Schiiten, und nur ein geringer Prozentsatz von denen sind nun gewalttätige Extremisten. Diese letzteren, die sich selber „Soldaten Gottes“ nennen, und obwohl nur ein Teil einer facettenreichen Bewegung, sind symbolisch für den islamischen Kreuzzug, nicht nur weil sie mit extremen Formen von Gewalt Erfolg gehabt haben, sondern auch weil sie die sichtbarsten und impulsivsten sind.

Ihre Aktionen sind ein Protest gegen das, was sie als Ungerechtigkeiten empfinden; zuerst von Seiten anderer Moslems, was kurz nach der Gründung des Glaubens im siebten Jahrhundert begann. Diese Verbitterung hat sich während mehr als eines Jahrtausends aufgebaut; sie akzentuierte sich während der Auseinandersetzungen mit dem Westen über die letzten zweihundert Jahre, seit Napoleon Ägypten eroberte, wodurch er aus Frankreich die erste westliche Macht machte, welche ein moslemisches Land kontrollierte. Die westlichen Reaktionen und das Verhalten gegenüber dem islamischen Block seit dem zweiten Weltkrieg sind einfach der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Aber die schiitischen Extremisten sind keinesfalls allein. Sunnitische Extremisten, auch wenn die meisten von ihnen nicht die gleichen Motivationen haben wie die unterdrückte schiitische Minorität, haben ebenso auf das durch den Iran symbolisierte islamische Wiedererwachen reagiert. Die Explosion der moslemischen Leidenschaft könnte Armageddon und Apokalypse ankündigen, liebe Freunde.

Der Koran sagt: „Der Krieg bringt Märtyrer hervor, damit Gott jene, die glauben, prüfen kann. Das Paradies kann nur erreicht werden, wenn Gott sieht, wer sich wirklich anstrengt und etwas aushält.“ Märtyrertum ist eine Fahrkarte in den Himmel. Was der Westen Terrorismus nennt, ist ein ehrenvoller Krieg gegen „Satan“.

Wenn dies nicht dein Herz erschreckt, Amerika – dann kann es nichts!

Zurück zu Khasarien und einer anderen Ansicht, jener von „Artamonov“:

„Khasaria war der erste Feudalstaat in Osteuropa, der den gleichen Rang wie das Byzantinische Reich und das Arabische Kalifat einnahm… Es war nur dank der kraftvollen Attacken der Khasaren, welche die Flut der arabischen Armeen in den Kaukasus umleiteten, daß Byzanz ihnen widerstand…“

Und als Letztes in dieser Schrift, der Professor für russische Geschichte an der Universität von Oxford (Angabe für die Forscher unter euch): Der Hauptbeitrag der Khasaren zur Weltgeschichte war ihr Erfolg beim Verteidigen des Kaukasus gegen den nach Norden gerichteten Ansturm der Araber.“

Marwan war nicht nur der letzte arabische General, der die Khasaren angriff, er war auch der letzte Kalif, der eine expansionistische Politik verfolgte, die, zumindest in der Theorie, dem Ideal, den Islam auf der ganzen Welt triumphieren zu lassen, verpflichtet war. Mit den Abbasiden-Kalifen hörten die Eroberungskriege auf, der wieder erstarkte Einfluss der alten persischen Kultur schaffte ein milderes Klima und ermöglichte den Aufstieg zu Pracht und Ruhm von Bagdad unter Harun al Raschid.

Wie wäre es mit einer Pause, Dharma? Wenn wir häufiger eine Pause machen, können wir heute noch ein Kapitel schreiben. Wenn der Mensch nicht endlich aufwacht, Tschela, denn nur gerade das, was am heutigen Tag passiert, kann euren Tag in der Sonne der Freiheit beenden. Baker, die Elite vertretend, ist im Begriff, den Rest eurer Nation an die khasarischen „Alliierten“ wegzugeben. Möge Gott Erbarmen haben, denn ihr teuren Kinder braucht es. Salü, ich werde beiseite treten, bis wir eine neue Sitzung anfangen. Ich danke dir.

Hatonn verabschiedet sich.

 

 




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