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US-Auslandshilfe-Organisationen finanzierten Strassengewalt in Kiew
By Sophie Shevardnadze
Mar 23, 2014 - 3:03:47 AM

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US-Auslandshilfe-Organisationen finanzierten Straßengewalt in Kiew

Interview von Sophie Shevardnadze mit Ex-US-Agent Scott Rickard


Übersetzung Remo Santini

SophieCo, RT, 17.3.14



Die EU hat es eilig, den lang ersehnten Assoziationsvertrag mit der Ukraine abzuschließen, während die neuen Führer in Kiew sich zwecks Unterstützung Washington zuwenden. Wessen Interessen standen während der ukrainischen Revolution auf dem Spiel? Sollten die neuen Machthaber den Versprechungen des Westens trauen? Sophie spricht mit dem ehemaligen US-Geheimdienstoffizier Scott Rickard, um Antworten auf diese Fragen zu finden.

Follow @SophieCo_RT

Sophie Shevardnadze: Sie haben gesagt, daß die US-Regierung die Revolution in Ukraine schon seit Jahren vorbereitet; bis jetzt hat sie USD 5 Milliarden in den Aufstand investiert. Woher haben Sie diese Information? Haben Sie einen Beweis, daß dies der Fall ist?

Scott Rickard: Nun, das ist öffentliche Information. Da gibt es die Leute von der  Nationalen Stiftung für Demokratie (National Endowment for Democracy), die das bereits seit dem bedauernswerten Umsturz Ihres Großvaters betreiben [Eduard Shevardnadze, ehemaliger Präsident von Georgien – Ed.]. Die Rosenrevolution – zu der Zeit gab es wenigstens tausend NGO-Leute (nongovernmental organisations = Nichtregierungsorganisationen), die in Georgien in den frühen 2000er Jahren operierten, und die waren sehr stark verantwortlich für die Oppositionsbewegungen, die in Georgien stattfanden. Das waren die  ‘farbigen Revolutionen’, die so ziemlich Seite an Seite mit George Soros und den ganzen anderen Leuten anfing, die in diesem Zusammenhang involviert waren. Das ist etwas, das zu einer Art Status Quo bei der amerikanischen Manipulation ausländischer Regierungen  geworden ist. Für mich ist das überhaupt nicht überraschend.

SS: Sie haben Georgien und die Orangene Revolution in Kiew vor ungefähr 10 Jahren erwähnt – damals gab es viel Gerede darüber, daß Amerika und George Soros sie finanziert haben, und er hat das tatsächlich auch nie abgestritten. Wie ist das heute? Würden Sie sagen, daß genau die gleiche Sache passiert, denn viele Leute behaupten, daß es diesmal nicht so ist.

SR: Oh, es ist absolut das Gleiche. USAID (US Agency for International Development = US-Agentur für internationale Entwicklung) ist darin verwickelt, Pierre Omidyar ist darin verwickelt, dann haben wir die Nationale Stiftung für Demokratie (National Endowment for Democracy), welche derzeit über 50 NGOs unterhält, die dort operieren. Außerdem gibt es die Verbindung zu Tymoshenko und dem berüchtigten Boss der Bosse, Semion Mogilevich, der Handlanger für die amerikanische Regierung im Vorfeld der Kriege gegen Rußland in Afghanistan gewesen ist. Semion Mogilevich war ein gigantischer Waffenlieferant und ein sehr großer Befürworter der amerikanischen Aggression gegen Rußland in Afghanistan in den 80ern.

SS: Sie erwähnten Pierre Omidyar, Gründer von eBay, und auch George Soros. Wenn wir vom großen Kapital reden und von den großen Finanzakteuren, dann sprechen wir von privaten Unternehmen, die ihr Geld für Revolutionen ausgeben, wie Sie es dargestellt haben. Was haben die davon?  Was springt für sie dabei heraus?

SR: Nun, das meiste Geld kommt von USAID und den NGOs, und die NGOs werden in Wirklichkeit von der Regierung finanziert. Die US-Regierung finanziert tatsächlich die Nationale Stiftung für Demokratie, und eine Menge dieser Leute sind eng verbunden mit [Max] Shachtman, der damals in den späten 60ern für Nixon gearbeitet und der diese Organisation begründet hat, und jetzt ist [Carl] Gershman, der der Nationalen Stiftung für Demokratie vorsitzt, noch ein weiterer Günstling dieser ganzen Schachtman-Angelegenheit.

Man muß sich nicht sehr lange in der Ukraine umschauen – der mächtigste, bekannteste Ausländer in der heutigen Ukraine ist  Yaakov Bleich. Rabbi Bleich  ist die erste Adresse, an die sich die Amerikaner wenden, um für das Auswärtige Amt Informationen darüber einzuholen, was mit der ukrainischen Regierung gerade los ist. Er ist bereits seit 15 Jahren dort, und selbst John Kerry hatte bei seinem letzten Besuch ein privates Treffen mit dem Rabbi, und der Rabbi ist direkt eingebunden in diese Art von Organisationen wie die  ‘Nationale Stiftung für Demokratie’.

SS: Aber ist die Finanzierung sozialer Gruppen oder Organisationen denn dasselbe wie die Finanzierung der Revolution?

SR: Nun ja, natürlich, wenn sie Molotowcocktails werfen und sich nicht friedlich verhalten, wenn sie z.B. für den intellektuellen Dialog Kommunikationsmittel verwenden und Papier und, was weiß ich, Diskussionen in Stadthallen organisieren usw. – das ist alles Finanzierung der Revolution, wenn man zur Gewalt anstiftet, und das Geld hauptsächlich an Organisationen geht, die Gewalt gegen die herrschende Regierung anzetteln können. Das ist Anstiftung zur Revolution, und ich denke, das ist gemäß internationaler Gesetze bei weitem illegal – die USA haben das in den letzten 10 Jahren bei einem halben Dutzend Nationen so gemacht.

SS: Die Revolutionen, die Sie erwähnt haben – die Rosen-Revolution in Georgien, die orangene Revolution in der Ukraine, die Revolution, die gerade jetzt in der Ukraine stattfand oder stattfindet – viele würden sagen, daß diese, abgesehen von allem anderen, auch  das Ergebnis akuter sozialer Proteste sind. Ich meine, sicherlich  kann man eine echte Unzufriedenheit des Volkes nicht leugnen – selbst der russische Präsident sagte, “der Unmut der Menschen auf dem Maidan-Platz ist in gewisser Weise gerechtfertigt.”

SR: Ich stimme dem absolut zu. Die Unzufriedenheit des Volkes ist eine Sache, aber Tausende von Molotowcocktails zu werfen, ist etwas vollkommen anderes. Versetzen Sie sich einmal an die Stelle der USA – wenn bei uns eine ausländische Regierung  mit fünf Milliarden Dollars in Kanada oder Mexiko oder vielleicht in einem ehemaligen Bundesstaat solche Ziele finanzieren würde, und die Leute würden während solcher Proteste Molotowcocktails auf Regierungsgebäude werfen, dann kann ich Ihnen garantieren, daß die USA nicht annähernd soviel Zurückhaltung zeigen würden, wie es die ukrainische und die russische  Regierung getan haben.

SS: Die Gewalt, die in Kiew ausbrach – Sie sagen, das war ebenfalls geplant? Oder sind die Dinge einfach außer Kontrolle geraten?

SR: Zu sagen, “die Dinge wurden geplant” oder “sind außer Kontrolle geraten” – das ist ein schmaler Grat. Es gibt da Einzelne, die sehr gut ausgebildet sind. Diese NGO-Leute operieren auf jeder Ebene. Sie operieren auf dieser friedlichen Seite, und ebenso auf der Seite der Gewalt. Es ist ziemlich klar, daß Amerikaner extrem erfolgreich dabei gewesen sind, den Jihad zu militarisieren, und mit der Förderung von Gewalt und jeglicher Art solcher Operationen. Auch Graham Fuller, der überaus behilflich beim Umsturz von Regierungen in einigen der ehemaligen Sowjet-Staaten in der Zeit vor 2000 gewesen ist… wirklich, der Niedergang der ehemaligen Sowjet-Staaten – diese Typen gingen sehr berechnend vor bei der Zusammenarbeit mit gewalttätigen Organisationen, um Aufstände zu verursachen.

Wissen Sie, Israel hat ebenfalls in Georgien mitgemischt, und die USA hätten beinahe einen Krieg angefangen wegen Senatoren wie John McCain. Dies sind Situationen, die fortgeführt werden, und niemand ist wirklich dafür zur Verantwortung gezogen worden, weil diese Art von Rhetorik, wie sie in den Nachrichtenmedien praktiziert wird, größtenteils Propaganda ist, und das ist noch milde ausgedrückt.

SS: Was Kiew momentan am Hals hat, ist ein wachsender Schwarzhandel mit Schusswaffen. Glauben Sie, daß das zu einem ernsten Problem wird?

SR: Natürlich, immer wenn man eine polizeilose Gesellschaft hat und man mit dem Chaos anfängt, ist es viel leichter – weil Polizeistreifen weniger wahrscheinlich sind – es ist wesentlich einfacher für die Leute, Sachen hinein- und herauszuschmuggeln. Schauen Sie sich doch nur die letzten drei Jahre in Syrien an, wie erfolgreich die Mitarbeiter ausländischer Geheimdienste und dort agierende Söldner Syrien im Wesentlichen durch die Hände von Ausländern zerstört haben. Und genau das würde auf die Ukraine zukommen, wenn die Russen nicht die Souveränität dieser Nation vor den ausländischen Interventionisten schützen.

SS: Wenn Sie die Dinge von einer allgemeinen Perspektive aus betrachten, glauben Sie, daß diese ganzen anderen Proteste überall auf der Welt – denn es gibt viele davon, zivile Unruhen in der Türkei, in Thailand passiert unheimlich viel, in Bosnien-Herzegowina – daß  es eine Kraft, eine Macht gibt, die dahintersteckt? Ist es dieselbe Macht, oder sind verschiedene Akteure daran beteiligt?

SR: Es ist offensichtlich, die Zeiten, die wir gerade durchmachen und die verschiedenen Einschränkungen, mit denen die EU zu kämpfen hatte – besonders Griechenland, sie hatten wahrscheinlich die allerschlechtesten Karten, und dann haben wir die Ereignisse in der Ukraine mit strengen Sparmaßnahmen. Die Menschen fangen an, unter einer wirtschaftlichen Explosion zu leiden, die wirklich nach hinten losgeht. Wir haben mit  Zeiten zu tun wie diejenigen, die zum 1. und 2. Weltkrieg geführt haben, wo es auch eine Menge ökonomische Verzweiflung gegeben hat, und dies sind die Art von Dingen, die wir heute sehen, wegen des ungeheuer aufgeblähten (überteuerten) wirtschaftlichen Umfeldes, welches durch die Weltbank, den IWF (Internationaler Währungsfond) und die ganzen üblichen Verdächtigen verursacht wurde, die falsche Märkte erschaffen und die Umstände bezüglich des Volkseinkommens (“einheimische Erzeugnisse”)  des einen Landes versus des Volkseinkommens in einem anderen Land falsch dargestellt haben. Und deshalb haben wir Länder wie die Ukraine – das Einkommen in der Ukraine, das Missverhältnis verglichen mit den USA, beträgt fast 10 zu 1 – das sind die Dinge, mit denen sich die Menschen in diesen Nationen auseinandersetzen müssen, und ich denke, wegen solcher Dinge erheben sie sich gegen ihre Regierungen, weil viele dieser Regierungen korrupt sind und die Leute es merken.

Wird es also von außen erzeugt und ausgelöst?  Offensichtlich wird es das, wenn es  im besten Interesse der USA liegt, und es ist sehr eindeutig, daß die USA während der letzten zwei oder drei Jahrzehnte Milliarden von Dollar dafür ausgegeben haben.

SS: Abgesehen von der Einrichtung einer NATO-Präsenz in der Ukraine, sehen Sie irgendeinen anderen Grund für die Einmischung der USA in diesem Land?

SR: Es ist auch ökonomisch, und es ist militärisch-strategisch. Können Sie sich vorstellen, wenn die Amerikaner die Häfen auf der Krim übernehmen würden und auch, können Sie sich die Größenordnung der Einkünfte vorstellen, die sie aus den Gas-Pipelines erzielen könnten, so wie sie es mittels Dagestan, Georgien wie auch in Tschetschenien gemacht haben? Dies sind Unternehmer, die die Ökonomie des Geschäftemachens verstehen, genau wie sie es mit den Oligarchen unter Gorbatschow getan haben.

Viele Leute haben während der Glasnost-Periode Geld gemacht, und sie haben während dieser Zeit jede Menge Vermögenswerte aus Rußland gestohlen, als Gorbatschow und Ihr Großvater eng mit dem Westen zusammengearbeitet haben. Das war eine Zeit, in der natürlich einige Oligarchen an die Macht kamen, und einige waren ehrlicher als andere, und wir werden mehr oder weniger dieselben Auswirkungen in der Ukraine geschehen sehen, weil die Ukraine viele bedeutende Rohstoffquellen besitzt, und ebenso gibt es dort die Transitleitungen für jede Menge Brennstoff, der nach Europa geht. Das ist das Haupteinkommen, welches Rußland dreimal geholfen hat, wieder auf die Beine zu kommen. Rußland mußte sich in letzter Zeit immer wieder von den verschiedenen Tiefschlägen erholen, mit denen der Westen sich gegen dieses Land verbündet hat, und das war fünfmal der Fall, wenn man den ersten und zweiten Weltkrieg mit einbezieht, und genau genommen auch die bolschewistische Bewegung. So hatten die Russen viele Male ein Comeback, nachdem sich eine Art NATO-Allianz gegen sie verbündet hatte, denn diese Allianz gibt es schon ziemlich lange.

SS: Bei allem, was jetzt gerade stattfindet, sagen die Ukrainer, sagt die Übergangsregierung, “Kann man es uns verübeln, Teil der NATO sein zu wollen?” Was ist mit Ihnen? Verstehen Sie, warum sie Teil der NATO sein wollen?

SR: Ja, natürlich – wenn man sich anschaut, wie die Ukraine heute zerbrochen ist. Es gibt wirklich nur ungefähr 15 oder 20 Prozent Russen im Hauptgebiet der Ukraine, und wahrscheinlich 60, vielleicht 70 Prozent  auf der Krim. So ist das Land also mehrheitlich ukrainisch – es gibt dort eine Menge Leute, die äußerst antirussisch waren wegen der schrecklichen Dinge, die Stalin getan hat, und dann haben wir die Leute, die während des 2. Weltkrieges aus dem Gebiet entfernt wurden, weil sie  Adolf Hitlers 3. Reich unterstützten. Es gibt also viele verschiedene Fraktionen/Interessengruppen, und auf der Westseite ist es hauptsächlich Ackerbau und auf der Ostseite hauptsächlich Industrie, also werden die meisten der finanziellen Gewinne aus dem Osten kommen und die meisten landwirtschaftlichen Gewinne aus dem Westen.

Gleichzeitig ist es ziemlich überwiegend eine ukrainische Gesellschaft und es gibt eine Form von Nationalität, bei der ich verstehen kann, warum sie sie vielleicht haben wollen. Aber ich denke, worauf Sie gestoßen sind ist, daß  sie in die Falle geraten sind; die EU kann keinen weiteren Bootsanker bewältigen – wissen Sie, sie brauchen nicht noch eine gescheiterte Wirtschaft, denn sie gehen gerade schon Bankrott. Natürlich ist es aus militärischer Perspektive und aus der Perspektive der NATO strategisch; sie haben einen ehemaligen Sowjet-Staat nach dem anderen abgezogen, nachdem sie versprochen hatten, es nicht zu tun, also denke ich, es ist nicht in gutem Glauben, was der Westen  dort tut.

SS: Wenn die EU das Geld nicht geben kann, wie Sie sagen, was kann ihnen dann die NATO geben?

SR: Das, was die NATO jedem Land gibt – sie geben ihnen riesige Summen Förderungsmittel, sie haben eine Menge finanzierende Infrastruktur hinter sich, und sie werden viele Jobs im Bereich der Administration genau dieser Art von Tätigkeit schaffen. Sehen Sie sich die Ankündigung vom Januar an, in der Litauen eine der Führungsrollen in der strategischen Allianz der NATO zugesprochen wird – sie bewegen sich immer näher und näher hin zur Spitze, und sehr viel Geld ist damit verbunden.  Es gibt viel Instandhaltung, Verwaltung usw. der militärischen Infrastruktur, Luftwaffenstützpunkte, Einrichtungen, Gebäude – das kommt alles mit einem guten Preisschild daher.

SS: Also sagen Sie, die NATO wird der Ukraine Geld geben?


SR: Absolut, die NATO erwartet nicht nur, daß man sein ganzes Geld investiert…, die NATO ist sehr komplementär, wenn es darum geht, ihren verbündeten Partnern bei ihren Infrastrukturbedürfnissen zu helfen, und das beinhaltet alles, es beinhaltet Treibstoffleitungen, es ist eine strategisch-militärische Initiative.

SS: Wenn das, was Sie sagen der Fall ist, dann wäre es für die Ukraine wirklich eine 100-prozentig  positive Entwicklung, Teil der NATO zu sein. Ich spreche nicht für Rußland, ich spreche für die Ukraine.

SR: Nun, so würde ich das auch nicht sagen. Nehmen wir an, daß die NATO wirklich hereinkommt – sie, die Ukraine, wird auch Schulden an ihre Schuldner zurückzahlen müssen – also wird die NATO das Bankensystem mitbringen, und es ist ganz klar, daß sehr wenige der neuen, wie auch der existierenden EU-Volkswirtschaften – weil die NATO nicht als ein Staat auftritt, sie ist nur ausführendes Organ – verstehen Sie, die Europäische Union wird parallel mit hereinkommen müssen. Also wird es etwas finanziellen Gewinn geben, aber nicht von der Art, die alle Ukrainer zufriedenstellen wird. Es wird nur einem Teil der Ukrainer genügen, die auf der Seite der NATO-Allianz stehen.

SS: Der neue vorläufige Ministerpräsident Yatsenyuk hat kürzlich Obama im Weißen Haus getroffen. Glauben Sie, er kann auf vorbehaltlose Hilfe seitens der USA zählen?

SR: Leider, denke ich, werden die Amerikaner diese Rechnung bezahlen. Es gibt keine Möglichkeit, daß die EU in der Lage sein wird, diese Art von Förderung aufzubringen. Die Russen haben bereits  USD 30 Milliarden angeboten, und das war wahrscheinlich der beste Deal, den sie hätten kriegen können. Sogar John Hulsman sagte letzte Woche in dem Interview, das Sie mit ihm führten, daß sie (die EU) nicht ehrlich gespielt haben oder daß sie es nur nicht ernst genug meinten, aber Tatsache ist, daß die EU sich das einfach nicht leisten kann.

Also werden am Ende die Amerikaner die Rechnung bezahlen mit einer Wirtschaft, die sowieso total ruiniert ist. Sie ist nur aus einem einzigen Grund noch nicht zusammengebrochen, weil ihnen nach der Bretton-Woods-Konferenz vom Britischen Imperium globale Währungsrechte gewährt wurden, aber das ist unter diesen Umständen eine totale Farce, weil das alles im Wesentlichen Papiergeld ist, welches nicht wirklich in dieser Welt existiert. Sie fügen der amerikanischen Fehl- und Betrugswirtschaft nur noch einen weiteren Schuldenberg hinzu.

Ich will ehrlich zu Ihnen sein,  ich würde meinen, die Ukraine sollte in der Lage sein,  dies zu durchschauen und durchzuarbeiten und ihre Industrie tatsächlich nutzen und ihre eigene Wirtschaft begründen  und sich da heraushalten.  Ich denke, das westliche Wirtschaftssystem ist Gift.

SS: Sie sagen immer wieder, daß sich die EU die Ukraine nicht leisten kann, aber die EU sagt jetzt, sie wollen Ende Mai ein Assoziationsabkommen mit der Ukraine abschließen. Glauben Sie, daß die EU-Mitgliedschaft eine Perspektive ist?

SR: Oh, sicher, wenn sie das machen können. Das ist ein Gnadenstoß für sie,  offensichtlich erhoffen sie sich das; das ist die Art der NATO-Expansionsmethode, ich meine, es ist die Nordatlantik-Vertragsorganisation (North Atlantic Treaty Organization), und als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, dachte ich nicht, daß die Ukraine sehr nahe am Nordatlantik liegt… Das ist das Problem, welches ich damit habe. Sie sprechen über Hegemonie – die Expansions- und imperialistische Natur des Westens – es gibt überhaupt keine Notwendigkeit, daß diese Allianz immer mehr Nationen adoptiert.  Ich glaube nicht, daß es irgendeine Bedrohung seitens Rußlands gibt, und selbstverständlich gibt es für die NATO-Allianz keine Bedrohung durch die Ukraine.

SS: Was ist mit den Sanktionen, die die USA und die EU versprechen? Wie ernst können sie gegen Rußland sein, weil ich meine, Sanktionen sind zwar nichts Neues für Rußland, aber sie stellen nur selten eine ernsthafte Bedrohung für seine Wirtschaft dar. Was genau wollen die USA mit ihren Sanktionen erreichen?

SR: Nun, bedauerlicherweise haben die Amerikaner Iran und andere Länder illegal sanktioniert – ich denke, das ist eine Kriegshandlung – und offensichtlich würde es nicht die russische Wirtschaft lahmlegen, aber selbstverständlich ihren Erfolg bremsen. Sie würden ihr gegenwärtiges Maß an Erfolg herunterfahren. Die Art von Sanktionen, die sie anstreben, wird wahrscheinlich darin bestehen, sich nach alternativer Energieversorgung für Europa umzusehen und aller möglichen internationalen Konten einzufrieren. Sie haben bereits schon ziemlich viele Vermögenswerte von russischen Investoren und Bankern gestohlen, die in Zypern ihr Geld angelegt haben. Das war Diebstahl von Vermögen durch die Europäische Union in der zyprischen Banken-Infrastruktur, und viele Russen, die ihre Geschäfte im Ausland auf Zypern tätigten, haben einen heftigen Schlag eingesteckt.

SS: Wie weit genau können die USA gehen? Wie weit können sie es sich leisten, wegen der Ukraine mit Rußland in Konfrontation zu gehen?

SR: Es wäre für sie nicht so leicht mit Rußland, wie sie es mit dem Iran getan haben, und ich denke nicht, daß sie in der Lage sein werden, Rußland auch nur annähernd so viel Schaden zuzufügen wie dem Iran. Gleichzeitig sehen sie auf ein Szenario, bei dem der Druck, den sie auf Rußland ausüben – wissen Sie, das wird einige der ausgelagerten Industrien lähmen, die damit verbunden sind, überall in der Türkei und Europa. So werden sich also ins eigene Fleisch schneiden und sich auch noch nach anderen Märkten umsehen müssen. Nun, davon abgesehen, prüfen die Amerikaner Möglichkeiten, andere Ressourcen zu entwickeln, aber das braucht Zeit.

SS: Aber was ist mit Europa; den Teil der Frage haben wir nicht weiterverfolgt. Europa – es steht unter Druck durch die USA, aber es sagt, es sei nicht bereit für ernste Sanktionen gegen Rußland, trotz allem. Wird es das je sein?

SR: Merkel verärgert mit ihren Kommentaren, und offensichtlich haben Deutschland und Rußland sehr gute Beziehungen mit vielen verschiedenen Projekten neben der petrochemischen Industrie. Ich würde sagen, daß viele Deutsche sich dafür gegen Merkel erheben würden, weil ich glaube, daß viele Deutsche die Täuschung der EU und der NATO-Allianzen durchschauen, und dann sind sie wahrscheinlich klüger und offensichtlich einer der erfolgreichsten EU-Nationalstaaten, weil die Deutschen sehr arbeitsam und äußerst erfolgreich bei ihren Unternehmungen sind. Ich bezweifle, daß es sehr lange anhalten würde, bestimmt nicht in Deutschland und anderen erfolgreichen EU-Staaten.

SS: Deutschland ist die stärkste Wirtschaft in Europa; es ist wahrscheinlich die einzige Ökonomie mit Wachstumsbilanz. Alle anderen hängen irgendwie von Deutschland ab…

SR: Nun ja, England behauptet, im Aufstieg begriffen zu sein.

SS: …es ist gewissermaßen auf dem Vormarsch, aber tatsächlich ist es nur irgendwie in der Schwebe. Europa verspricht jetzt der Ukraine USD 35 Milliarden. Ich meine, wir sagen immer, “Europa ist pleite, Deutschland ist das einzige Land, welches sich um die ganzen anderen europäischen Länder kümmert”, wie können sie es sich dann leisten, der Ukraine USD 35 Milliarden zu geben, welche nicht einmal Mitglied der Union ist?

SR: Ich glaube wirklich nicht, daß sie das können. Ich kann es kaum erwarten, den Kommentar von [dem britischen EU-Abgeordneten] Nigel Farage dazu zu hören. Er ist einer meiner Lieblinge von denen, die bei der Europäischen Union sprechen. Ich denke, er wird sie einfach in der Luft zerreißen, weil er weiß, die Wahrheit ist, daß sie das Geld nicht haben.
Ich garantiere, das deutsche Volk wird nicht glücklich darüber sein, die Zeche für die Ukraine zu zahlen.

SS: Wenn sie das Geld nicht haben, was macht es dann für einen Sinn, es zu versprechen?

SR: Ich denke, die Amerikaner werden im Wesentlichen einen Blanko-Scheck lancieren, um ihre Karten auszuspielen, und hoffentlich wacht das ukrainische Volk auf und wird klüger und merkt, daß sie im Prinzip wertloses Geld nehmen.


http://rt.com/shows/sophieco/ukraine-revolution-usa-support-246/Inter




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